Einschlafritual – mit 16 Monaten

Letztes Frühjahr habe ich bereits erzählt, wie unser Einschlafritual aussieht. Nun hat sich doch ein bisschen was verändert, Kleinigkeiten.

Mittlerweile kann ich sagen, zahlt es sich aus dass wir sie IMMER in den Schlaf begleiten. Denn es schon deutlich entspannter. Gab es oft schwierige Einschlafabende sind diese nun wirklich sehr sehr selten. Zum Glück. In der Regel schläft das Herbstmädchen innerhalb von 15 Minuten so tief, dass rausschleichen kein Problem darstellt.

Wie sieht es aus das „zu Bett gehen“ in der Holzhütte?

Nach dem Abendessen, das jetzt in der Winterzeit schon geben 17:30 stattfindet, wird noch eine Runde getobt, die Geschirrspülmaschine wird noch befüllt (vom Herbstmädchen), dann geht es langsam nach oben. Dort noch eine kleine Spiel oder Leseeinheit im Kinderzimmer. Meistens übernimmt das der Liebste. Ich bereite in der Zwischenzeit alles vor, Lüften, Betten aufschütteln, Luftbefeuchter einschalten, rote Lampe an etc. Daran hat sich nicht viel verändert. Zusammen gehen wir ins Badezimmer, wir putzen dem Herbstmädchen die Zähne (wie das klappt, sollte ich vielleicht in einem weiteren Post erzählen) und ziehen sie mittlerweile ziemlich schnell um. Von Massage hält sie nämlich nicht mehr so viel. Leider. Ich fand das immer sehr schön. Aber ruhig am Boden liegen bleiben ist so gar nicht angesagt. In der Regel machen wir das tatsächlich zusammen, Zähne putzen, umziehen… Danach gehen wir zusammen ins Schlafzimmer, der Liebste schließt die Fenster, wünscht eine Gute Nacht und lässt uns alleine.

Ich stille das Herbstmädchen. Zu 50% schläft sie direkt an der Brust ein. Wenn das nicht der Fall ist, lege ich mich ganz eng angekuschelt neben sie, streichle sie und erzähle ihr von unserem Tag. Sie plappert jedes Wort nach und strampelt wie wild mit den Füßen. Sehr niedlich. Wenn die Geschichte vorbei ist, streichle ich sie weiter und ganz bald schon fallen die Äuglein zu.

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An den Tagen an denen ich arbeite, bringt der Liebste sie ins Bett. Ich komme da immer erst gegen 19:30 nach Hause. Er trägt sie in der Tragehilfe in den Schlaf. Das klappt so wunderbar, dass sogar die Oma sie in den Schlaf tragen kann. Angeschnallt, auf und ab laufen, singen, schlafen. Perfekt, gerade wenn ich einmal nicht zur Stelle bin.

Zu Mittag funktioniert es derzeit übrigens nur wenn ich sie auf dem Rücken trage, dabei staubsauge und ein bisschen vor mich hinsumme. Drei Minuten und sie schläft so tief, dass ich sie getrost ins Bett ablegen kann.

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Ja, ich bin sicher, das behütete, begleitete Einschlafritual hat ihr so viel Sicherheit gegeben, dass sie jetzt entspannt einschlafen kann. (Und da sie bereits alle Zähne hat, können uns die zumindest hier nichts mehr vermiesen ;) )

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17 Kommentare zu “Einschlafritual – mit 16 Monaten

  1. In den Schlaf begleiten ist für uns so selbstverständlich wie das Wickeln. Auch wir haben unsere Rituale, die sich phasenweise natürlich verändern und anpassen, aber das Einschlafen war und ist nie ein negatives Thema bei uns gewesen. :-)

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  2. Liebe Sabrina,
    Vor einigen Wochen habe ich Deinen „alten“ Blog entdeckt.
    Ich freue mich sehr, dass es jetzt hier weiter geht. Die Einblicke die Du in Euer gemeinsames Leben gibst sind sehr inspirierend.
    Darf ich Dich fragen was für einen Luftbefeuchter Du benutzt?
    Ich habe eine zwei Monate alte Tochter und mir die letzten Wochen auch Gedanken über die trockene Luft hier gemacht. Das Aufstellen von mit Wasser gefüllten Behältnissen hat bisher leider nicht den gewünschten Erfolg erzielt.
    Ich wünsche Dir noch einen schönen Tag,
    Julia

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  3. Wir begleiten auch in den Schlaf. Allerdings nur noch den Kleinen. Die Große (4,5 Jahre) schläft schon alleine, meist mit einem Buch vor der Nase ein ;-)
    Der Kleine (2,5 Jahre) schläft allerdings nur mit mir ein. Leider klappt das mit dem Papa gar nicht. Ich hoffe das sich das irgendwann mal noch ändert.
    Gerade auch bei Instagram gesehen mit dem Luftbefeuchter. Welchen benutzt ihr denn? Wir haben sehr viele Probleme mit Nasenbluten und elektrischen Haaren.
    Viele liebe Grüße und ein schönes Wochenende,
    Katja

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  4. Liebe Sabrina,
    eigentlich war ich diese Woche auf der Suche nach Montessori-Ideen bzw. Anregungen und bin dabei auf deinen wunderbaren „alten“ Blog gestoßen. Es ist toll welche Momente Du in deinen Texten und mit deinen Bildern teilst- ich bin immer noch hin und weg und kann gar nicht aufhören zu schmökern.
    Mein kleiner Hase wird demnächst 10 Monate alt und wird jeden Abend in den Schlaf begleitet. Es ist für mich und meinen Mann ganz selbstverständlich. Das Gefühl, wenn er in meinen Armen liegt, seine Flasche bekommt und ich ihm erzähle oder ihm vorsinge und er langsam ins Land der Träume entschwindet ist für mich unendlich kostbar. Über einen Luftbefeuchter habe ich mir bisher noch keine Gedanken gemacht, erst jetzt wo ich es bei dir gelesen habe. Kannst Du bitte noch schreiben welchen Du benutzt?! Das wäre sehr nett.
    Ich wünsche dir alles Liebe und viel Spaß mit deinem neuen Blog. Mit mir hast Du eine neue Leserin gewonnen :-)
    Herzliche Grüße
    Alexandra

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  5. Schön :)
    Wir haben keinen Luftbefeuchter, aber ich stelle den Wäscheständer mit frisch gewaschener Wäsche ins Zimmer der Kinder, dann schlafen sie auch ganz wunderbar (v.a. wenn sie erkältet sind).
    Bei uns braucht der Jüngste es noch, dass einer von uns bei ihm bleibt, bis er einschläft (wenn er bald einschlafen soll, weil z.b. besuch kommt, bleibe ich bei ihm. Da weiß er, dass es keine „Extras“ gibt wie beim Papa. Bei dem hüpft er nämlich im Bett noch herum, klettert oder „kämpft“ mit ihm *hehe*). Die Große liest selber im Bett, da braucht es nur ein bisschen Dabeisitzen und Reden, wenn die Kleinen alle schlafen. Und die Zwillinge bekommen eine GEschichte vorgelesen und dann schaut jede noch ein Buch an, dann schalte ich das Licht ab und dann schlafen sie schön langsam ein (manchmal müssen sie noch Klogehen, Wassertrinken, schauen, ob alles aufgeräumt ist etc. – aber im Prinzip klappt es *zwinker*).
    Alles Liebe euch in der Holzhütte :)
    maria

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  6. Toller, liebevoller Blog!
    Wie schläft denn Euer Herbstmädchen nachts?
    Unser Sohn ist fast 15 Monate alt, und ich stille ihn auch in den Schlaf. Das klappt wunderbar und ist genauso wunderschön. Allerdings will er Nachts auch ständig nuckeln. Er wird ab ca. 24 Uhr nahezu stündlich wach. Selten schläft er mal drei Stunden am Stück.
    Ich überlege jetzt, ihn komplett abzustillen, weil ich wirklich schon jenseits meiner Müdigkeitsgrenze bin und einfach hoffe, dass er dann auch ohne mich wieder einschlafen kann.
    Er hat übrigens erst ein einziges Mal von 21 bis sechs Uhr morgens geschlafen…
    Wie klappt das bei Euch Nachts?

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  7. Ja, ich begleite das Menschlein auch immer in den Schlaf. Leider ist das hier in den letzten Wochen eher etwas turbulent…
    Um wieviel Uhr schläft das Herbstmädchen denn ungefähr?
    Hier war immer 19 Uhr so etwa die Bettgehzeit. Normalerweise konnten wir uns hinlegen, stillen und dann wurde geschlafen. Jetzt ist aber immer noch „Party“, bis nochmal ordentlich gekackert wird… das kann sich 1-2 Stunden (!) hinziehen, so dass meistens erst gegen 21 Uhr Ruhe ist. Ich hab keine Ahnung, was ich da machen soll… Schiebe es immer noch auf das Zahnen und den Schub zum Frei-Stehen und letztendlich Laufen. Hoffe, dass es danach wieder anders wird…

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