Familienbett 3.0

Seit knapp 18 Monaten schlafen wir im Familienbett. Erst sah es so aus. Dann so. Und  jetzt haben wir wieder umgebaut. Je nachdem wie es die Situation – und die Bedürfnisse unseres Kindes – erfordern.

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Ich könnte mir nicht vorstellen, dass mein Kind in einem anderen Raum schläft. Unmöglich. Sie braucht mich und ich brauche sie Nachts. Nachdem wir unser Einschlafritual (Erst so. Dann so.) abgehalten haben, können wir ganz gemütlich zu dritt in einem Bett schlafen. Gerade jetzt als sie so krank war, gab es nichts besseres für sie als mich neben ihr zu wissen. Entweder um in den Arm genommen oder gestreichelt zu werden oder ein paar Schlucke Muttermilch zu erhaschen. Für mich die natürlichste Art zu schlafen. Das Familienbett.

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Unsere aktuelle Abendlektüre ist übrigens das Buch „Frühling“ von Eva-Maria Ott. Wir lieben es sehr und entdecken jeden Abend eine neue Kleinigkeit darin. Und sehr süß, kurz bevor wir das Licht ausschalten, wünscht das Herbstmädchen jedem Tierchen eine Gute Nacht und winkt dabei.

Natürlich gibt es auch Eltern/Kind Konstellationen bei denen das Familienbett nicht funktioniert, auch in Ordnung. Jeder soll das natürlich so handhaben wir er/sie sich damit wohlfühlt. Dennoch ist es für die allermeisten Babys/Kleinkinder sicherlich das Schönste so nah bei Mama und Papa sein zu können.

In diesem Sinne wünsche ich euch und uns eine geruhsame Nacht.

 

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14 Kommentare zu “Familienbett 3.0

  1. Das sieht bei uns (mittlerweile wieder) ganz ähnlich aus und funktioniert gut, solange jeder genügend Platz hat. Unheimlich gemütlich und entspannt, so zusammen schlafen zu können, besonders wenn man ein unruhiges Kind hat. Wir haben irgendwann beschlossen darauf zu pfeifen, was andere für richtig und falsch erachten und unser Kind bei uns zu behalten, einfach weil es uns natürlich erschien. Und es ist so niedlich, wenn der Zwerg im Schlaf erzählt :o) Alles Gute für euch, Gruß, Ailis.

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  2. Ich habe selbst noch keine Kinder. Deshalb kann ich nicht sagen, wie ich es machen würde. Ich frage mich nur, wie wirkt es sich auf die Ehe aus? Auf die Zweisamkeit?

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  3. Gemuetlich! Wir haben drei Kinder und von Anfang an war cosleeping das Beste fuer unsere Familie. Es gibt ja noch andere Moeglichkeiten fuer Zweisamkeit als das Ehebett… ;)
    Oh, und unsere Grossen haben sich auch irgendwann aus dem Familienbett verabschiedet, freiwillig. Auf die Frage „Soll sie mit 16 auch noch bei Euch im Bett schlafen?“ habe ich uebrigens immer geantwortet:“Dann wissen wir wenigstens, wo sie ist.“ Dann war meistens Ruhe.

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  4. Der Schlaf ist so wichtig um entspannt und kraftvoll in einen neuen Tag starten zu können. Gut, das jeder Einzelne versucht, die für sich beste Schlafvariante zu finden. Um so schwieriger ist es meiner Meineung nach, dies in einer Familiensituation mit mehreren Einzelnen und deren individuellen Schlafbedürfnissen umzusetzen. Das Wort „schwierig“ möchte ich absichtlich benutzen…denn schwierig erscheint es mir, betrachte ich die heutigen gesellschaftlichen Werte, bzw.Vorstellungen. Da gibt es nur normal und nicht normal. Also die“scheinbare“ Masse und das, was übrig bleibt. Aber das ist doch auch total egal. Wichtig ist, das sich die Familie als Ganzes wohl fühlt. Denn sie ist der absolute Kern, aus dem wir stets schöpfen.
    Und solche Eva-Muttis braucht die Welt noch viel mehr! Ein kesser Spruch auf der Lippe zu diesem Thema hat größeren Stellenwert, als sich für das individuelle Wohl der Familie rechtfertigen zu müssen!

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  5. meine Süße (10J) ist Anfang des Jahres aus dem Familienbett ausgezogen! :-D
    Unsere große Tochter hat auch fast 9 Jahre bei uns geschlafen.
    Ich teile Deine Meinung! Jedes Tierchen schläft bei seiner Mutter, warum sollten Menschenkinder alleine in einem anderen Raum schlafen?

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  6. Bei uns läuft das auch bedürfnisorientiert. Im Sommer ist unser Mädchen freiwillig ausgezogen (hach), aber kommt noch gerne zu Besuch. Aber mit wachsendem Bauch und abnehmend bequemen Schlafpositionen bin ich auch ganz froh über mehr Platz, denn wenn gekuschelt wird, dann so eng wie’s geht, seit das nicht mehr Dauerprogramm ist geniesse ich es umso mehr.
    Schön dass Du immerwieder Einblicke zeigst. Und schön dass hier auch (noch)-nicht-Eltern mitlesen, die vielleicht inspiriert werden. :o)
    Lieben Gruhuß!

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  7. Ich find das so toll bei euch…
    Bei uns hat das gar nicht so geklappt. Klar, (fast) das ganze erste Jahr waren sie bei uns, aber es wurde zusehends schwerer. Aktuell ists so, dass beide partout nicht bei uns schlafen können und nicht zur Ruhe kommen wenn sie an jemandem ankommen oder umgekehrt (ich kenne das leider von mir, ich bekomme auch kaum ein Auge zu wenn jemand zu eng neben mir liegt, völlig egal wer). Schwer war das vor allem jetzt, als der Kleine eigentlich dauer-krank war und die Nähe wollte und brauchte, aber so auf Teufel komm raus nicht schlafen konnte.. :-((
    Wenn ich dann sowas sehe/lese, frag ich mich schon manchmal was ich „falsch“ gemacht hab, aber ich glaub oft, es gibt scheinbar wirklich Kind-(Eltern-)Typen bei denen sowas einfach nicht geht.. *seufz*

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  11. Bei uns hat es so nicht funktioniert.
    Am Anfang schon, als sie noch ganz klein waren, aber je älter sie wurden schliefen sie immer unruhiger in unserem Zimmer. Daher sind beide Kinder mit jeweils ca 10 Monaten in ihr eigenes Zimmer gezogen und haben dort von der ersten Nacht an komplett durchgeschlafen! Mir persönlich ist es beide Male sehr schwer gefallen die Kinder auszuquartieren, da ich eher ein Famielenbetttyp bin und ich hab auch besonders die ersten Nächte kaum geschlafen… aber was soll ich machen? Für Krankheitsfälle gibt es (auch heute noch) bei jedem Kind die Möglichkeit mit im Zimmer zu schlafen.

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