Gesunde Snacks

Das Herbstmädchen könnte immer essen (wie die Mama) und weil es hier weder Zucker noch stark verarbeitete Lebensmittel für das Herbstmädchen gibt – gilt das auch (und besonders) bei den Zwischenmahlzeiten/Snacks.

Wir machen mindestens drei Snackpausen zwischen den Hauptmahlzeiten. Vormittags eine und Nachmittags zwei. Oder wir futtern einfach so durch den Tag. Eine Schüssel mit Obst steht ihr eigentlich immer zur Verfügung. Banane, Kiwi, Apfel, Birne, Mango, Orange, Nektarine, Erdbeeren – was der Biomarkt so hergibt (möglichst regional und saisonal).

Zusätzlich habe ich im Biomarkt tolle Knabbereien entdeckt – die ich euch gerne vorstellen möchte. Das Herbstmädchen liebt zum Beispiel Blumenbrot sehr, entweder zum zwischendurch knabbern oder als Brot zum Abendessen.

Auch sehr beliebt sind Dinkelbrezeln ohne Salz von Erdmann Hauser.

Was ebenfalls gut ankommt sind Dinkelstangen von Werz.

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Außerdem zur Abwechslung gibt es gerne Nüsse zum knabbern (das Herbstmädchen hat aber auch schon alle Zähne), Kürbiskerne, Datteln oder Rosinen.

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Für unterwegs tut es ganz ab und zu auch ein Rohkostriegel, gerne von Roo´Bar oder Raw Bite.

Alles ohne Zucker und Zusatzstoffe.

Edit: ich versuche schon so vieles wie möglich selber zu machen – Kekse, Stangen, Muffins oder was auch immer. Zeitlich ist das nun aber nicht immer möglich. Mit diesem Beitrag wollte ich Alternativen zu herkömmlichen „Kinderprodukten“ von H*ipp und Co aufzeigen. Und für mich sind das durchaus gute Alternativen.

Das Bio nicht automatisch gesund oder fair heißt ist mir durchaus bewusst. Schließlich arbeite ich in diesem Bereich. Ich habe auf meinem Blog schon oft betont, dass wir VERSUCHEN so nachhaltig wie möglich zu leben. Trotzdem kaufen wir auch Bananen oder einen Apfel der gerade keine Saison hat. Wenn wir alle zusammen kleine Schritte gehen und bewusst mit unserer Kaufkraft umgehen dann können wir viel verändern.

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15 Kommentare zu “Gesunde Snacks

  1. Hallo Sabrina, schön, dass ihr euch so gesund ernährt und alles natürlich Bio kaufen könnt und wollt.
    Aber bei deiner Obstaufzählung musste ich wirklich lachen. Keine der Sorten ist im Moment regional oder saisonal. Bei Apfel gehe ich gerade noch mit. Die können wirklich lange gelagert werden (Wusstest du, dass der CO2 Abdruck von gelagerten Äpfeln im Frühling größer ist, als der von eingeflogenen Äpfeln aus Südafrika?). Birnen halten nicht so lange durch. Orangen haben im Winter ihre Saison, Nektarinen im Sommer. Einzig Erdbeeren könnten regional und saisonal sein; bei uns sind sie noch lange nicht reif. Die kommen sicherlich aus der Freiburger Region, nehme ich an.
    Ich kann mir schon gut vorstellen, dass ihr versucht euch mit regionalen und saisonalen Nahrungsmitteln einzudecken. Aber beim Obst ist das im Moment nicht so richtig möglich. Dann schreibs auch nicht hin.
    Viele Grüße,
    Kathrin

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  2. …lustig, das war auch mein erster Gedanke beim Durchlesen! Ich hab mir dann aber gedacht, dass das wohl einfach eine Aufzählung ist und nicht der momentane Speiseplan! Mir geht es nämlich ähnlich, diese Zwischensaison ist für mich und die Kinder immer besonders arg…als Obst eigentlich nur Äpfel und Dörrobst oder selbst Eingemachtes, Ausnahmen machen wir manchmal mit Bananen! Auch bei Rübli,Kohl, Sellerie und Co., welche ich eigentlich sehr mag, haben wir irgendwann einmal die Nase etwas voll! Zum Glück wird die Sonne Tag für Tag stärker und das Gemüse und Obst wachst und reift auch in unseren Breitengraden. Nichtsdestotrotz finde ich Saisonalität und Regionalität eine wichtige Haltung, die wir unseren Kindern weitergeben können (müssen). Auf vielen selbsternannten hippen bio/vegan/etc. Lifestyle-Blogs graust es mir immer von diesen Bildern mit Erdbeeren im Februar! Vielen Dank fürs Teilen deiner Gedanken, Worte und Bilder – immer wieder Inspiration für mich! Liebe Grüsse, Carmen

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  3. Hallo Sabrina, Bio ist zwar toll, aber man darf sich nicht verblenden lassen; nicht alles Bio ist auch gesund!!
    Du schreibst, bei Euch gibt es keinen Zucker und keine stark verarbeiteten Lebensmittel (äh, Weißmehl gehört auch dazu!), aber im nächsten Moment preist Du dieses „Blumenbrot“ an, welches sowohl Zucker enthält, als auch durch Extrusion im Heißverfahren hergestellt wird?
    Wie passt das zusammen? Vom Palmöl, bzw. Palmfett im Dinkelgebäck mal ganz abgesehen. (Und auch die vermeintlich gesunden Vollkorn-Nudeln sind nicht optimal, da meist aus Grieß und nicht aus frischgemahlenem Vollkorn hergestellt, aber das führt hier wohl ein bißchen zu weit…..)
    Ihr macht doch so viel selber: warum backst Du mit dem Herbstmädchen nicht wirklich gesunde (weil vollwertige) Dinge selber; z.B. : http://www.gesundheitsforum-mainz-wiesbaden.de/forum/viewtopic.php?f=14&t=7084 oder http://www.gesundheitsforum-mainz-wiesbaden.de/forum/viewtopic.php?f=20&t=7884
    Oder Rohkost-Cracker: http://www.veganblatt.com/rohkoestiche-zucchini-leinsamen-cracker
    Das macht Spaß und Ihr wißt 100%ig, was drin ist.
    Liebe Grüße,
    Regina

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      • Naja, schlecht ist relativ…
        Was mich halt so irritiert, ist, dass Du nicht müde wirst, hier immer wieder zu betonen, wie ach so gesund und bio und nachhaltig Ihr lebt und wenn Du dann z.B von den „tollen Knabbereien“ aus dem Biomarkt berichtest, frage ich mich halt, wie das zusammenpasst. Ob es Dir nicht bewußt ist, Du Dich von dem Bio-Etikett blenden lässt, oder…?

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  4. Zur Zeit ist es wirklich etwas schwierig. Ich kann keine Äpfel mehr sehen und Erdbeeren sind leider noch nicht reif. Manchmal muss man halt auch Kompromisse eingehen. Was mich wirklich nervt ist, dass mittlerweile wirklich fast überall Palmöl drin ist. Auch in den Bioprodukten. Aber ich finde es wichtig, dass man sein Bestes versucht. Alles richtig zu machen schafft wohl keiner. Habt einen schönen Tag.

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  5. du liebe Güte, ich dachte, wenigstens auf seinem eigenen Blog ist man vor ‚hatern‘ sicher. Leben und leben lassen, wem es nicht passt, muss es ja nicht lesen. Lasst sie auf ihrem eigenen Blog schreiben, was sie möchte. Und haltet euch zurück mit euren negativen Kommentaren. Sie geht den wichtigen Schritt, den zu viele leider nicht gehen. Sie denkt um, sie versucht bewusst zu leben. Zaubern kann keiner, wenn man heute auf alles verzichtet, was der Umwelt schadet, darf man gar nichts mehr essen. Palmöl steckt nun mal fast überall drin, GERADE in Bio-Produkten. Das Thema Weizenmehl und Grieß ist ein Witz, soll eine nachhaltig lebende Familie verhungern? Selber machen, ja super. Da hat wohl jemand die Zeit dazu. Selbst als Mutter eines Kleinkindes, weiß ich, wie schwer das oft umzusetzen ist. Das Kind möchte ja auch etwas von der Mama haben und sie nicht nur in der Küche sehen. Jeder muss für sich den richtigen Mittelweg finden, die einen treiben es extrem, die anderen versuchen, trotzdem noch ein relativ normales Leben zu führen. Also kümmert euch doch um eure eigenen Angelegenheiten, anstatt hier den Moralapostel zu spielen.

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  6. Statt nur zu kritisieren, was in höflicher Form doch erlaubt sein sollte, könnten hier doch einfach mal weitere Vorschläge stehen was andere ihren Kleinkindern anbieten oder selbst zwischendurch knabbern.
    Wir backen auch gerne selbst, aber immer schaffe ich das auch nicht, und das obwohl ich nicht nebenbei auch noch berufstätig bin.
    Ich bin gespannt auf den ultimativen Vorschlag!
    Lieben Gruß, bin dann mal knabbern…

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  7. @ fräulein rucksack, genau das wollte ich gerade tun :-)
    meine töchter (7, 10 + 14) essen zwischendurch immer noch gerne reis- und neuerdings auch maiswaffeln. und als grundsüßigkeit gibts hier ein großes glas mit nussfruchtmischung (studentenfutter). letzteres aus preisgründen leider nicht in bioqualität, und natürlich enthält es jede menge fruchtzucker, die zähne müsen also trotzdem geputzt werden. wir haben zwei große obstschüsseln, die tatsächlich zweimal die woche aufgefüllt werden (müssen), und rohkost zum abendbrot dazu geht auch gut weg. äpfel sind (mit möhren) ein grundnahrungsmittel, auch wenn die co2bilanz im spätfrühling angeblich mies ist. ich mag lieber schrumpeläpfel als flugobst.
    sicher lieben meine kinder auch die konventionellen süßigkeiten, die es tatsächlich auch mal gibt. aber sie sind eben auch mit den alternativen zufrieden, und die machen länger satter und sind zwar nicht für die zähne, aber ansonsten gesündern (kein weißzucker, kein weißmehl, mineralstoffe in nüssen und trockenobst). und seit ich vor ein paar wochen einen trockenfrüchtestand auf dem markt entdeckt habe, kaufe ich diese dinge dort sogar lose, in eine große papiertüte ode in mitgebrachte gläser. sogar chiasamen gibt es dort günstig lose.
    und manchmal backen sie selber oder mit einer hilfe kekse oder muffins. da kommt zwar fett und zucker rein, aber sie sind dabei selber tätig! für mich ist es immer eine abwägung, nichts fixes, was sein darf und was gut ist und was ich nicht will.

    liebe grüße an alle undogmatischen experimentierfreudigen!

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  8. Pingback: Brotzeit/Vesperideen für Kindergarten etc… | Holzhütteneinblicke

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