Vormittags in und um die Holzhütte

Immer wieder lasse ich euch ein bisschen durchs Schlüsselloch gucken wie unser Alltag so aussieht. Vormittags oft so:

Das Herbstmädchen ist eine Frühaufsteherin, in der Regel ist spätestens um 6 Uhr Schluss. Meistens steht der Liebste mit ihr auf und frühstückt schon. Ich darf also noch 20 Minuten liegen bleiben. Dann weckt mich das Herbstmädchen „Mama auuuufstehn, Mama Decke weg“ und mein Tag beginnt. Wir gehen gemütlich nach unten, richten das Frühstück, schnippeln Obst, kochen Tee. Nach dem Essen Zähne Putzen, Katzenwäsche und ab nach draußen. Egal welches Wetter. Denn, unsere Tiere haben auch Hunger. Meistens sind wir gegen 8 Uhr im Garten. Wir holen Hasenfutter am Spielplatz, der Hund kommt mit und ist glücklich über diese kurze Runde. Längere Runden mag sie nicht mehr laufen, also ist das genau perfekt. Das Herbstmädchen läuft entweder selber, fährt mit dem Rad oder schiebt ihren Puppenwagen.

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Nachdem alle Tiere versorgt sind, hüpfen wir in den Gemüsegarten. Je nach Wetterlage gießen oder ernten wir. Gestern haben wir bereits Samen für das nächste Gartenjahr gewonnen. Bei den Schwiegereltern sind die ersten Sommeräpfel reif, dort haben wir das Fallobst geholt um damit Apfelkuchen und Apfelmus zu machen.

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Danach haben wir es uns auf der Terrasse gemütlich gemacht, gelesen und gespielt. Mittagessen vorbereiten stand als nächstes am Plan. Bohnensalat mit Bohnen aus dem Garten. Draußen schnippeln macht bei Sonnenschein natürlich doppelt Spaß und auch das Herbstmädchen ist da mit Feuereifer dabei (und weil gestern auf Instagram bereits die Frage nach dem Messer kam: wir lassen sie schon längere Zeit mit einem richtigen Messer schneiden, stehen natürlich dabei und haben immer ein Auge auf sie. Denn mit dem Kindermesser war sie einfach nur frustriert weil sie damit nichts durchschneiden konnte. So hat sie ein Erfolgserlebnis uns macht es sehr vorsichtig. Ich habe ihr natürlich erklärt, dass sie aufpassen sollte und dass man das Messer nur am roten Stiel halten darf. Das klappt sehr gut. Wenn ich merke sie wird unkonzentriert gebe ich ihr eine andere Aufgabe).

Den Rest haben wir im Haus fertig gekocht. Gegessen dann wieder auf der Terrasse. Zwischendurch zwei Maschinen Wäsche aufgehängt und ein bisschen im Sandkasten gespielt.

Direkt nacht dem Mittagessen fällt das Herbstmädchen derzeit in einen tiefen Mittagsschlaf. Wie es Nachmittags bei uns aussieht, erzähle ich euch nächste Woche.

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Ein Muss ~ dieser Genuss! – natürliche Lebensmittel ohne Zusatzstoffe –> mit Verlosung

Wie ihr ja wisst, arbeite ich in einem tollen Biomarkt. Dort darf ich immer wieder neue Produkte und Menschen kennenlernen. Beides eine große Bereicherung für mein Leben.

Kürzlich lernte ich dort die liebe Familie Hero kennen. Sie hatten wundervolle vegane Brotaufstriche im Gepäck. In Liebevoller Handarbeit hergestellt. Die Verkostung der Aufstriche im Biotreff lief großartig. Auch ich war und bin absolut begeistert. Meiner Meinung nach das Beste was der vegane Aufstrichmarkt aktuell zu bieten hat.

Die Familie Hero sagt über sich selbst: „Aus unserer Leidenschaft, naturbelassene Lebensmittel aus dem eigenen Garten zu verarbeiten, entstand durch vielfachen Zuspruch unserer Freunde unsere kleine Manufaktur. Wir, die Familie Hero, verarbeiten Obst – und Gemüseprodukte überwiegend aus der Region zu FruchtaufstrichenBrotaufstrichenLikörenEssige, Chutneys, Relishes, Senf, Gemüsebrühe, Kräutersalz und vieles mehr.

Eine vollwertige, wertvolle Ernährung liegt uns am Herzen. Dies haben wir uns zur Aufgabe gemacht.“

Ist das nicht großartig? Und absolut Unterstützenswert? Die Produkte werden regional und saisonal hergestellt, mit Zutaten auch aus dem eigenen Garten der Familie Hero. Viele Fotos und Infos zur MARIA MANUFAKTUR findet ihr auf http://manufaktur-maria.de oder auch auf der Facebook-Seite (die ein Like redlich verdient hat).

14.05.15panoramashopneuWovon ich absolut begeistert bin sind die schon erwähnten Brotaufstriche. Sorten wie // Paprika & Gurken & Karotten //  Rote Linsen & Zwiebel & Ingwer //  Petersilie & Karotten & Kapern //  Hirse & Zwiebel & Kräuter //  Kichererbsen & Paprika & Gurken // Tomaten & Karotten & Kräuter // überzeugen wirklich auf ganzer Linie. Wer gerne Abwechslung zu den gängigen veganen Brotaufstriche aus dem Biomarkt haben möchte, der ist bei Maria Manufaktur an der richtigen Adresse. Denn ich bin der Meinung, die Aufstriche schmecken ganz anders. Anders lecker. Man schmeckt die Liebe die in den Produkten steckt ganz deutlich raus. 

So sah es übrigens vier Tage nach dem ersten kosten bei uns in der Holzhütte aus:

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Nun aber genug geschwärmt. Ihr wollt sicher selber probieren. Bestellen könnt ihr direkt hier. Oder ihr nehmt an meinem Gewinnspiel teil. Es gibt drei Pakete mit je drei Aufstrichen zu gewinnen. Tausend Dank hierfür an die Familie Hero.

Teilnehmen darf jeder über 18, allerdings beschränke ich die Teilnahme dieses Mal auf Deutschland. Hinterlasst einfach einen Kommentar unter diesem Beitrag. Das Gewinnspiel endet am 05. August um 24:00 Uhr.

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Erntegeschichten

Seit Wochen kaufen wir nun fast kein Obst und Gemüse, so hab ich mir das vorgestellt. Ich muss sagen, ich bin ja schon ein bisschen stolz… Deshalb dürft ihr nun viele Fotos sehen! Schließlich muss ein bisschen angeben schon sein!            

Gebraucht und trotzdem gut. Ein nachhaltiger Tipp.

Wir kaufen vieles gebraucht. Wenn etwas ansteht, dann gucken wir zuerst nach ob wir es irgendwo gebraucht bekommen können. Möglichkeiten dazu

– Verwandte und Freunde fragen

– diverse Online-Märkte wie Ebay Kleinanzeigen, Mamikreisel, Kleiderkreisel etc

– Flohmärkte

Und erst wenn ich dort absolut nichts finde, wird neu gekauft. Und dann auch so gut es geht, nachhaltig, ökologisch, fair.

Die meisten der aktuellen Herbstmädchenklamotten sind vom Flohmarkt. Alles 0,50€ Stücke die absolut noch in Ordnung sind. Da wir derzeit gefühlt minütlich nasse Tshirts und Hosen wechseln (Wasserplantschhitzespiele) ist es natürlich super einige zum wechseln zu haben. Wir haben bisher ja sehr sparsam gelebt, was den Kleiderschrank des Herbstmädchens betrifft. Drei bis vier Bodys (je Größe) haben seit der Geburt locker gereicht. Sobald es wieder kälter wird, packen wir wieder unsere Wolle/Seide oder Schurwollklamotten aus.

Nicht jeder will/kann sich diese Klamotten aber leisten oder will aus anderen Gründen (Veganismus etc) keine neuen Wollhosen kaufen. Da gibt es jetzt eine wundervolle Lösung. Ökokleidung mieten. Wer es noch nicht kennt, sollte unbedingt bei RÄUBERSACHEN vorbeischauen. Was für eine tolle Idee!!!

Warum mieten? Ich zitiere die Antwort der Räubersachen-Inhaberin Astrid:

Ökologische Kleidung ist kostenintensiv und passt Deinem Baby oder Kleinkind nur für kurze Zeit. Statt sich bei Ebay-Kleinanzeigen die Nächte um die Ohren zu schlagen, kannst Du die Sachen einfach hier mieten und die freie Zeit, in der das Kind schläft, lieber für Dich nutzen. Je nach Deinen Wünschen und finanziellen Möglichkeiten kannst Du die Kleidung in verschiedenen Zuständen auswählen. Das Mieten macht auch deswegen Sinn, weil die Kleidung so nachhaltig genutzt und abgetragen wird und dadurch Rohstoffe und Ressourcen geschont werden.

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Generell hat Kinderkleidung für mich nur wenige Aspekte zu erfüllen: Praktisch muss es sein, angenehm für das Kind. Temperaturausgleichend. Schön? Nicht immer. Vor allem wenn das Herbstmädchen sich die Sachen selber aussucht und gewagt kombiniert. Den Kindern ist es doch herzlich egal, ob die Sachen die sie tragen „IN“ sind oder die Mama das so süß findet. Gerade im Babyalter geht es für mich hauptsächlich um den Tragekomfort.

So und nun rüber zu den Räubersachen, ein bisschen stöbern und vielleicht direkt was mieten.

wohlriechender Schatz aus dem Garten

Oh…ich liebe Lavendel. Als Öl – wie schon mal hier beschrieben – getrocknet als Deko. Der Duft ist einfach herrlich. In allen Räumen und Schränken in denen Wäsche liegt oder bearbeitet wird, hängen Säckchen mit Lavendel. Auch im Bett liegt seit der Geburt ein Duftsäckchen (das haben wir Mal von der lieben Naturmama bekommen…). Der wohlriechende Lavendel wirkt beruhigend und reinigend! 

Im Garten haben wir heute vier große Lavendelsträucher (schon verblüht, also noch ein toller Duft aber kein Bienenfutter mehr) zurückgeschnitten. Ordentlich Material das ich jetzt im Haus verteilen  oder verschenken kann.     

   

Grüne Liebe

Täglich einen grünen Smoothie schaffen wir leider nicht. Aber ein paar Mal die Woche klappt es ganz gut. Seit Februar haben wir die Smoothies ganz gut in unseren Speiseplan einbauen können. Gerade jetzt, wo draußen so viel grünes wächst, macht es wirklich Spaß. Ob nun Wildkräuter oder grünes Gemüse aus dem Garten.

Heute Morgen habe ich das Herbstmädchen gefragt was sie zum frühstück trinken möchte…. „Smoothie“ kam da ganz wie aus der Pistole geschossen. Hach, das war ich ja schon ein bisschen stolz. Ich freue mich sehr, dass sie so gerne gesundes isst und trinkt.

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Seelenfutter am Sonntag

Die Tage sind heiß und kräftezehrend. Um ein bisschen Kraft zu tanken und die Seele zu nähren, suche ich gerne unsere Kraftorte im Garten auf. Und seit ein paar Tagen endlich wieder Yoga. Das tut so gut. Und ist so wichtig. Auch mal fernab von Arbeit, Haus, Hof, Kind, Verantwortung. Ein paar Momente an gar nichts denken und die Energiespeicher wieder aufladen.

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Sandiges

Ein großer Sandkasten hat bisher noch in unserem Garten gefehlt. Aber jetzt haben wir das Herbstmädchen glücklich gemacht. Und uns auch irgendwie… Es kann nämlich mitunter sehr meditativ sein, Sandkuchen zu backen. 

Erst haben wir alte Baumstämme besorgt und ein bisschen gegraben, damit diese auch guten Halt haben. Dann ein Unkrautvlies in die Mitte gelegt, fixiert und Sand drauf. Viel Sand. Sonnensegel drüber, Herbstmädchen rein – fertig!