Gebraucht und trotzdem gut. Ein nachhaltiger Tipp.

Wir kaufen vieles gebraucht. Wenn etwas ansteht, dann gucken wir zuerst nach ob wir es irgendwo gebraucht bekommen können. Möglichkeiten dazu

– Verwandte und Freunde fragen

– diverse Online-Märkte wie Ebay Kleinanzeigen, Mamikreisel, Kleiderkreisel etc

– Flohmärkte

Und erst wenn ich dort absolut nichts finde, wird neu gekauft. Und dann auch so gut es geht, nachhaltig, ökologisch, fair.

Die meisten der aktuellen Herbstmädchenklamotten sind vom Flohmarkt. Alles 0,50€ Stücke die absolut noch in Ordnung sind. Da wir derzeit gefühlt minütlich nasse Tshirts und Hosen wechseln (Wasserplantschhitzespiele) ist es natürlich super einige zum wechseln zu haben. Wir haben bisher ja sehr sparsam gelebt, was den Kleiderschrank des Herbstmädchens betrifft. Drei bis vier Bodys (je Größe) haben seit der Geburt locker gereicht. Sobald es wieder kälter wird, packen wir wieder unsere Wolle/Seide oder Schurwollklamotten aus.

Nicht jeder will/kann sich diese Klamotten aber leisten oder will aus anderen Gründen (Veganismus etc) keine neuen Wollhosen kaufen. Da gibt es jetzt eine wundervolle Lösung. Ökokleidung mieten. Wer es noch nicht kennt, sollte unbedingt bei RÄUBERSACHEN vorbeischauen. Was für eine tolle Idee!!!

Warum mieten? Ich zitiere die Antwort der Räubersachen-Inhaberin Astrid:

Ökologische Kleidung ist kostenintensiv und passt Deinem Baby oder Kleinkind nur für kurze Zeit. Statt sich bei Ebay-Kleinanzeigen die Nächte um die Ohren zu schlagen, kannst Du die Sachen einfach hier mieten und die freie Zeit, in der das Kind schläft, lieber für Dich nutzen. Je nach Deinen Wünschen und finanziellen Möglichkeiten kannst Du die Kleidung in verschiedenen Zuständen auswählen. Das Mieten macht auch deswegen Sinn, weil die Kleidung so nachhaltig genutzt und abgetragen wird und dadurch Rohstoffe und Ressourcen geschont werden.

IMG_2780

Generell hat Kinderkleidung für mich nur wenige Aspekte zu erfüllen: Praktisch muss es sein, angenehm für das Kind. Temperaturausgleichend. Schön? Nicht immer. Vor allem wenn das Herbstmädchen sich die Sachen selber aussucht und gewagt kombiniert. Den Kindern ist es doch herzlich egal, ob die Sachen die sie tragen „IN“ sind oder die Mama das so süß findet. Gerade im Babyalter geht es für mich hauptsächlich um den Tragekomfort.

So und nun rüber zu den Räubersachen, ein bisschen stöbern und vielleicht direkt was mieten.

Advertisements

5 Kommentare zu “Gebraucht und trotzdem gut. Ein nachhaltiger Tipp.

  1. Hört sich nach einer wirklich tollen Idee an. Bin gerade am Grübeln, bei wieviel Erwachsenen sich das wohl umsetzen liese. Zum Glück sind Kinder da noch viel lockerer.

    LG von der Rabin

    Gefällt mir

  2. Hallo,

    das war ein richtig schöner Post – ich kann mich auch so richtig für die schönen Woll- und Walksachen begeistern, die es für die Kleinen gibt. Und bin auch selbst zum Wollwalk gekommen für den Winter, weil ich so richtig überzeugt bin von den arbeitssparenden Eigenschaften der Wolle.
    Wir haben für Minilama auch zu 95 % gebrauchte Sachen, meist von E*bay in größeren Paketen. Und einige ausgewählte Wollsachen wie einen Walkpullunder oder eine Walkhose.
    Der Tipp mit den Räübersachen ist klasse – ich freue mich schon drauf, wenn die Sache etwas länger läuft und es die preiswerten „Räubersachen“ gibt, dann lohnt es sich für mich am ehesten zu mieten. Ich habe es in jedem Fall mal gespeichert!
    Eine Sache ist mir allerdings aufgefallen: Als Minilama noch bei mir daheim war den ganzen Tag habe ich kaum Kinderwäsche gehabt, seit es in der KIta ist, fällt jeden Tag ein Set Wäsche an (also Pulli und Hose) – oft auch ein Body dazu. Das bleibt nicht aus, da Minilama viel tobt und spielt. Mit dem Übergang habe ich nochmal richtig nachlegen müssen was die Baumwollkleidung angeht, um nicht dauernd waschen zu müssen. Zum Glück ging das gut über die Pakete.

    Liebe Grüße,
    Lamasus

    Gefällt mir

  3. Ich finde das Prinzip ja eigentlich total interessant, aber bei uns würden ganz sicher alle Sachen bald das Siegel „räubersachen“ bekommen :) Irgendwie schaffen es meine Kinder immer sehr schnell Löcher in die Kleidung (v.a wolle/Seide) zu bekommen. Werd mich aber auf jeden Fall mal einlesen ob sich das für uns trotzdem lohnen würde. Danke für den tipp

    Gefällt mir

  4. Pingback: Babyboom – Teil 2 – Erstaustattung | Holzhütteneinblicke

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s