Das große Thema Ernährung – Kleinkinder und Kompromisse

Ein Thema das mich täglich beschäftigt ist Ernährung. Gerade seit ich mich damit einfach intensiv befasse, vegetarisch lebe und mein Leben gesund und nachhaltig gestalte. Noch mehr seit das Herbstmädchen mit isst.

Ich kann euch gerne verraten wie die Ernährung für das Herbstmädchen aussehen würde, wenn ich das zu 100% entscheiden könnte. Vegetarisch (90% vegan, es gibt hier keine Kuhmilchprodukte etc. außer hin und wieder Käse oder die Eier von den Hühnern meiner Oma), Weizen und Zuckerfrei, keine Fertigprodukte.

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Tja, nur so einfach ist das alles nicht. Das habe ich mittlerweile feststellen dürfen. Denn 1. hat das Herbstmädchen schon so ziemlich ihre eigenen Vorstellungen vom Leben, 2. sind wir oft unterwegs und 3. isst das Herbstmädchen auch mal ohne uns bei Oma oder Tante.

Zuhause klappt meine Optimalvorstellung schon sehr gut. Ganz so einfach ist es aber nicht, sobald das Herbstmädchen beispielsweise zur Oma geht. Und das tut sie mittlerweile fast täglich, sie wohnen ja nebenan und das Herbstmädchen startet dann schonmal alleine los. Sie weiß wo die Oma Brezen versteckt hat, genauso wo der Kuchen aufbewahrt wird. Oder das Vanilleeis. Soll natürlich nicht heißen, sie geht los und bedient sich an diesen Dingen. Aber wenn Kuchen gegessen wird, dann möchte sie selbstverständlich auch ein Stück abhaben. Eine Alternative habe ich zwar meistens einstecken, aber da sind wir wieder bei der sehr eigenen Vorstellung des Herbstmädchens. Ich habe für mich mittlerweile einen annehmbaren Kompromiss gefunden. Sie darf ein Stückchen haben, alles mit Maß und Ziel. Auch wenn ich damit nicht 100% glücklich bin, will ich weder dass sie dort verzichten muss, noch die Oma vor den Kopf stoßen, die sich eh schon große Mühe gibt und extra mit Dinkelmehl und braunem Zucker bäckt.

Für mich ist das tatsächlich ein schwieriges Thema, weil ich einfach der Meinung bin das tierische Produkte, Zucker und Weizen NICHT gesund sind.

Solang das Herbstmädchen auch noch nicht wissentlich entscheiden kann OB sie Fleisch ist, darf sie das übrigens nicht. Da bin ich tatsächlich strenger. Wenn wir wissen, wir sind zum grillen eingeladen, dann nehmen wir vegane Bratwürstchen mit.

Das klappt alles soweit ganz gut.

Was mir hingegen noch mehr Magenschmerzen bereitet, sind die Lebensmittel die nicht „bio“ sind. Mag für den ein oder anderen ein Luxusproblem sein, ich jedoch bin der Meinung dass Bio Standard sein sollte. Darüber habe ich schon öfter gebloggt. 

Aber auch da machen wir Kompromisse. Müssen wir. Einfach weil wir uns nicht hier in der Holzhütte einsperren können (auch wenn ich manchmal ganz stark das Bedürfnis habe das zu tun)

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Ich bin froh, dass das Herbstmädchen mit ihren knapp zwei Jahren an sich sehr sehr gesund ist. Generell sieht ein Tagesmenü in etwa so aus:

Frühstück:

Müsli gerne mit Hanfsamen, Chiasamen, Flohsamen, Dinkelflakes, Buchweizen gepoppt, Amaranth gepoppt, Dinkelflocken etc.

Zwischenmahlzeit:

Smoothie oder Obst, je nach Saison was der Garten hergibt, gerne auch Trockenfrüchte wie Rosinen oder Datteln.

Mittagessen:

immer frisch gekocht. Ein paar Rezeptideen habe ich hier und hier gebloggt.

Nachmittagssnack:

entweder Obst (je nachdem was es vormittags gab), selbstgemachten Kuchen, zuckerfreie Dinkelkekse, selbstgemachtes Apfel/Birnen/Aprikosenmus, selbstgemachte Eis etc

Abendessen:

Brotzeit. Dinkelbrot oder Semmeln, mit verschiedenen veganen Aufstrichen, Salat, Gemüsesticks, Avocado, Oliven, hochwertige Öle. Was der Kühlschrank und der Garten so hergeben.

In diesem Sinne. Mahlzeit!

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27 Kommentare zu “Das große Thema Ernährung – Kleinkinder und Kompromisse

  1. Ich kenne das Problem, allerdings schaffe ich es nicht mal so gut wie du. Große Anerkennung für dich. Ich habe nicht immer die Möglichkeit Bio einzukaufen, mit Hartz4 und zu teurer Wohnung leider nicht möglich, so gern ich würde. Dazu kommt, dass die Familien um die Kinder (Oma,Opa……) nicht darauf achten und nach einem Papawochende mir stolz von der Oma erzählt wird, wie toll das Kind getrunken hat. Das muss ich doch auch mal kaufen. Das billige, nicht viel Zucker. (Dafür Süßstoff) ich schaffe es nicht sie komplett zu schützen

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  2. Ich finde ihr macht es genau richtig. Man muss wohl leider Kompromisse eingehen. Ich lebe 100%vegan und würde Fleisch auch nicht erlauben, bei allem anderen müsste man schauen.
    Beruflich weiß ich was Kinder sonst für einen Schund essen. Euer Herbstmädchen kann sich glücklich schätzen Eltern zu haben, die sich soviele Gedanken machen.
    Also guten Hunger!

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  3. Ich habe bei meiner ersten Tochter ähnliche Gedanken und Gefühle gehabt wie Du, auch ich wollte es ernährungstechnisch 150% richtig machen. Mittlerweile habe ich erfahren und erleben dürfen, dass die Normalität und Integration meiner Kinder in der realen Umgebung in der wir leben sehr viel wichtiger für ihr Wohlergehen ist als eine (vermeintlich) gesündere vegetarische biologische Ernährung. Ab einem gewissen Alter fordern die Kinder ein, am gewöhnlichen Leben ihrer Umgebung teilzuhaben, egal welche Ideologien ihre Eltern pflegen. Und das ist meiner Meinung nach sehr gut so, denn es ist die Welt in der sie Schritt für Schritt alleine leben werden. Ich möchte meinen Kindern ein Vorbild sein in der Hinsicht, dass ich meine Ernährungsweise reflektiere und hinterfrage, mich informiere und kritisch nachhake. Ich glaube, es ist wahrscheinlicher dass sie mein Vorbild später einmal nachahmen, wenn ich nicht mit erhobenem Zeigefinder und Ernährungsuniform für sie auftrete. Was ich ihnen aber auf keinen Fall mitgeben möchte ist Angst vor (vermeintlich) ungesunden Lebensmitteln. Denn die Sorge um mögliches Krankwerden durch Nahrung ist soweit ich das verfolgt habe das Ungesündeste überhaupt…
    Wenn die Kleinen erstmal 5-6 Jahre sind wollen sie und fordern sie einiges ein was ganz sicher nicht sehr gesund ist, und dennoch glaube ich dass es absolut gesund ist dass sie an den verschiedenen Ernährungswelten ihrer Umgebung teilnehmen und später dann ganz selbst entscheiden. Im Freundeskreis und Familie habe ich gelernt, dass Sonderrollen, so gesund sie auch sein mögen, unglücklich machen können. Kurz gesagt; ich bin fest überzeugt, dass das Mitessen bei Omas selbstgebackenem Kuchen (dem Süßigkeiten der Freundin, den Würstchen auf dem Kindergartenfest…)und damit Teilhaben am Leben sinnvoller für die seelische und körperliche Gesundheit ist als ein veganes Demeter-Extraessen ;-)
    LG vom Rhein, Kristina

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  4. Ich finde es auch super schwierig. Außerhalb des zu Hauses gibt es sooft ungesunde Dinge. Sei es dass da ein Lolli angeboten wird oder eine Scheibe Wurst oder eben die Oma nicht ganz versteht, dass Schokolade nicht erwünscht ist. Ich frag mich auch, wie es dann mit dem Thema im Kindergarten und auf Geburtstagen usw. weiter geht. Man kann ja die Gesellschaft nicht aufgrund von Essgewohnheiten meiden, aber ein schlechtes Gefühl bleibt da dennoch!
    Lg Julia

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    • Ist die Oma denn dement oder was kann man daran nicht verstehen? Dann kann man es doch der Oma erklären und wenn sie es dann ignoriert kann man doch nur von Böswilligkeit ausgehen und einem böswilligen Menschen kann man doch sein Kind nicht anvertrauen.

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  5. Ich kann das was Kristina geschrieben hat zu 100% unterschreiben.
    Gesunde Ernährung ist wichtig, aber nicht das Wichtigste.
    Meine Jungs sind jetzt 5 und 10 Jahre alt und sie haben beide von mir gelernt, wie Lebensmittel hergestellt werden und warum ich bestimmte Lebensmittel nicht verwenden möchte.
    ABER ab einem gewissen Alter musst du deinem Kind vertrauen… es wird ausprobieren wollen, testen, erforschen… und nur so kann es lernen, was gut und richtig ist.
    Verbote bringen da gar nichts… die erzeugen nur eine Gegenbewegung im Kind (gegen dich) die du irgendwann nicht mehr aufhalten kannst.
    VG
    Madam Mim

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    • Danke für eure Antworten. Das sehe ich auch so. Wenn sie mit fünf entscheidet sie möchte Fleisch essen (und auch weiß woher es kommt) dann ist das so. Zum Glück gibt wird hier im Kinderhaus in das sie ab September geht, sehr auf die Ernährung geachtet und unsere Wünsche auch akzeptiert bzw. berücksichtigt

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      • Als Kind von „ehemaligen Landkomunenhippies“ (wie sie sich selbst liebevoll beschreiben), die die nahezu komplette Selbstversorgung kurz vor meiner Geburt aufgegeben haben, schießen mir so einige Dinge in den Kopf, bei den Dingen, die ich hier so lese… Wir haben zu Hause auch nur vegan und natürlich Bio gelebt, auf Schulfesten oder ähnliches war auch gerade mein Vater sehr streng – wir durften nur die Dinge essen, von denen er sich ganz sicher war, dass sie Bio waren und tierische Produkte waren ein totales Tabu. Im Großen und ganzen also noch ne Nummer krasser als bei euch. In der Waldorfschule gab es natürlich einige gleichgesinnte, weshalb meine Geschwister und ich nicht komplette Außenseiter waren. Außerhalb unseres „Biokokons“ allerdings waren wir das. Nicht nur in dem, was wir essen durften, auch wie wir angezogen waren – Wolle und Secondhand, alles schon verwaschen und von zig Kindern getragen. Meine drei Geschwister und ich sind ganz unterschiedlich mit unseren Erfahrungen umgegangen und gehen auch noch heute ganz unterschiedlich damit um. Meine kleine Schwester war stolz drauf, hat Sprüche gebracht wie „nein, ich esse keine Wurst, das ist ein totes Tier“-mit ihren fünf Jahren bei einem Sommerfest meines Sportvereins (war mir super peinlich, diese altkluge Art, wie sie es sagte). Mein Bruder und ich sind heimlich in der Nachbarschaft und bei Freunden Wurst und Käse schnorren gegangen. Gegen Ende der Grundschulzeit wollte ich auch keine Vereine mehr besuchen, die nichts mit meiner Schule zu tun hatten… mir war es peinlich, wie ich rumlief in abgetragenen Dingen und was ich immer zu essen mitbekam…
        Heute, selbst mit einer kleinen Tochter, kann ich einige Beweggründe meiner Eltern nachvollziehen. Andere Dinge aber auch absolut nicht. Wir handhaben das so: Nach Möglichkeit Bio: Zuhause zu 100%, zu Gast irgendwo wird das gegessen, was es gibt – keine Extrawurst. Und mit den Klamotten: viel Öko und vor allem Fair, viel selbst genäht, einiges gebraucht, einiges neu.
        Meine kleine Schwester lebt noch immer extrem vegan und macht sich non-stop Gedanken ums Essen… Gesund erlebe ich als was anderes.
        Mein Bruder ist das andere Extrem – er liebt Fleisch, muss für ihn nicht Bio sein (aber auch nicht vom Discounter), macht sich überhaupt keine Gedanken um seine Ernährung und erfreut sich einer viel besseren Gesundheit.
        Ver

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  6. meine kleine Tochter ist 11 Jahre alt und hat noch nie Fleisch gegessen. Sie ist sehr stolz darauf und könnte nie welches probieren, weil sie es total befremdlich und ekelig finden würde. Aber klar, ist sie mit ihren Freunden zusammen, trinkt sie auch schlimme Sachen wie Fanta und Cola, kauft sich Chips und Schokolade. Es schmeckt ihr halt…. sie isst auch mal mit den anderen ein unveganes Eis. Ich denke, irgendwann wird sie das leben, was wir ihr vorleben. Meine 18jährige Tochter tut das jetzt auch. Sie ernährt sich sehr gesund und zu 100% vegan und sie weiß auch warum. Mache Dir keine Sorgen. In meiner ersten eigenen Wohnung habe ich auch von Toast und Zitronentee-granulat vom Aldi gelebt :-D irgendwie gehört das zum Erwachsenwerden dazu ;-)

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  7. Warum „vegane Bratwürstchen“? Sorry, das finde ich echt albern. Wenn schon vegetarisch, dann doch bitte richtig – warum kein gegrilltes Gemüse?
    Ich finde es toll, dass du dir so viele Gedanken machst – aber wenn man deinen Blog länger liest, dann hat man die Krankheitsgeschichte deines Herbstmädchens auch mitbekommen. Sie scheint nicht unbedingt gesünder als andere Kinder zu sein…

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    • :-) da gehts ja nicht drum, dass ich jetzt superresistent bin, wenn ich vegan lebe. Das ist ne überzeugungssache. Superresistent durch vegan. Das wär ja kuhl!!!!! Warum keine veganen bratwürste? Is ja nix schlimmes. Leben und leben lassen. Gibts da leicht dogmen die man einhalten muss? *hiiii* warum nicht entspannter durchs leben gehn? Ist dann die hippe molekularküche auch so iiiiiiii…. Da schmeckts auch oft anders, als es aussieht.

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  8. Ich habe genauso Eltern wie ihr welche seit. D. H. Bio Veggie aufgewachsen. Und nie Probleme gehabt deswegen, ich war immer eher stolz darauf. In der Pupertät kam dann die Phase, dass ich Fisch probieren wollte und auch mal wie alle anderen mitgegangen bin zum MC`i und dort Veggie Sachen gegessen habe. Diese Phase war sehr sehr schnell vorüber. Aber für mich auf gar keinen Fall schlimm, sondern einfach nur eine Erfahrung. Heute bin ich selbst Mutter und lebe so gut wie Vegan. Außerhalb gehen aber auch wir Kompromisse ein. Ich habe in all den Jahren gelernt (auch durch die vielen Menschen mit ihren unterschiedlichsten Ernährungformen, die ich kennen lernen durfte) dass Ernährung nicht alles IST. Positive Gedanken und Gefühle während dem Essen sind noch viel wichtiger, sowie die geistige Nahrung. Ich habe Menschen kennengelernt die ihrer Ernährung nach sowas von Gesund sein müssten, aber es nicht waren. Es gibt den Spruch: `du bist was du isst` ich bin auch der Meinung: `du bist was du denkst`.
    Auf jeden fall, Daumen hoch wie ihr das macht! Und gehe weiter Kompromisse ein, was dahinter steckt ist viel wichtiger!
    Alles Liebe Mirja

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  9. Hallo,
    ich bin sonst eine stille Mitleserin, aber hier möchte ich doch das erste Mal etwas schreiben.
    Ich bin in einem Elternhaus groß geworden in der das Thema Ernährung sehr wichtig war. Bio sowieso, kein Zucker und vegan. Das wurde auch von uns Kindern gefordert. Meine Schwester und ich durften nichts von der Geburtstagstorte probieren, nicht zu Grillfesten oder wenn, dann dort nur unsere mitgebrachten Sachen essen und auch sonst durften wir außer Haus nicht wirklich essen. Ich habe irgendwann angefangen heimlich außer Haus zu essen. Fleisch, Wurst, Käse, Zucker und alles was daheim verboten war. Meine Schwester nicht, sie ist ins Gegenteil verfallen. Sie hat immer weniger Lebensmittel gegessen und verfällt heute noch irgendwie in Panik, wenn sie von irgendeinem Lebensmittelskandal hört. Sie hat eine Essstörung entwickelt. Ich genauso, aber in die andere Richtung.
    Heute habe ich das im Griff. Ich ernähre mich freiwillig wieder so, wie meine Eltern versucht haben uns beizubringen. Leider ist für uns beide das Thema Ernährung irgendwie absolut nicht normal. Es war immer mit Verboten und Vorträgen verbunden. Ich weiß nicht wie oft ich gehört habe, dass irgendwelche Lebensmittel ungesund oder unmoralisch sind. Essen war bei mir auch jahrelang nach dem Auszug bei meinen Eltern keine entspannte Sache.
    Heute versuche ich es bei meinen Kindern anders. Ich finde heute die Grundsätze meiner Eltern gut und daheim wird bei uns auch so gegessen. Aber entspannt. Ich halte keine Vorträge, ich erkläre zwar, wenn die Kinder fragen, aber sonst ist das einfach normal wie es ist. Wenn sie woanders sind, dann essen sie was es dort gibt. Meine Kinder haben eine sehr entspannte Haltung zum Thema Essen. Ich vertraue darauf, dass unser Vorbild wie in vielen anderen Punkten ausreicht um ihnen zu vermitteln wie es aus meiner Sicht richtig geht. Sie dürfen aber woanders Schokolade, Eis und wenn sie wollen auch Fleisch essen. Sie tun das auch, aber ich merke trotzdem, dass mein Vorbild zu wirken scheint. Mein kleiner Sohn kam letztens zu mir und meinte, dass er lieber einen Apfel haben möchte statt die von einer anderen Mutter angebotenen Kekse.
    Essen finde ich sollte etwas natürlich und selbstverständliches sein. Etwas was ganz normal ist und nicht zuviel Stellenwert bekommt. Verbote haben bei mir hier nichts zu suchen. So scheinen meine Kinder gesund aber eben auch glücklich aufzuwachsen.
    Liebe Grüße
    Miriam

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  10. ich bin dankbar dafür, dass wir täglich wählen können, was wir essen und das wir überhaupt etwas zu essen haben. danke an Mutter Erde!
    Ansonsten ist es meiner meinung nach jeder Familie, jeder Person überlassen, wie weit er sich mit dem Thema Ernährung auseinandersetzen will – spätestens im Alter signalisiert der Körper…
    meine Große ist bis zum 3 lebensjahr vegetarisch aufgewachsen, dann hat sie jedes Gemüse verweigert – grünes sowieso… jetzt ist sie bald sieben, mag wieder kürbisschnitzerl und Gemüsesuppe und kostet wieder alles…
    wir essen aber jeden sonntag fleisch – aber nur Wildfleisch oder unsere eigenen Hühner (ein Grauß jetzt für alle Vegi’s hier…)
    mein jüngstes mädl mag einfach alles…
    vielleicht weil ich die Sache beim zweiten Kind einfach viel lockerer sehe.

    Ich wünsche jedem Kind eine gemütliche Atmosphäre bei Tisch, da schließe ich mich den vorherigen Kommentaren voll und ganz an!
    Und den Mami’s ein entspanntes Kochen, ich glaub ja auch, man rührt die gute Energie schon beim Essenzubereiten mit rein…

    liebe Subs, was ich dich fragen wollte, woher hast du bitte diese superschönen Salz- und Pfefferstreuer (wenn das welche sind)?! – die gefallen mir sooo gut!
    Die würd ich auch gerne besitzen…

    Alles Liebe
    Carmen

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  11. ok vorab: bitte versteht mich nicht als angreiferisch.
    es gibt alalerdings einen satz,der stellt mir das fell uaf:
    „ich bin der meinung dass: z.b kuhmilch,weizen tc ungesund sind“ da haben wir ein problem: es mag sein,dass man „der meinung ist“ das diese sachen ungesund sind. man kann auch der meinung sein der nielpferde würden fliegen.
    es gibt regionene auf der welt, da wird nur weizen verrbeitet und es gibt völker die leben fast nur von der milch ihrer kühe. und die leben schon sehr lange auf unserem planeten. fakt ist: der mensch kann alles fressen. sei es nur roher fisch und eisbär oder ein munterer mix aus allem. weizen (frisches brot etc nicht industrie pampe versteht sich) ist an sich NICHTS ungesundes. auch kuhmilch ist, ohne laktoseunverträglichkeit, nichts ungesundes. es war sogar ein evolutionstechnisches novum, dass homo sapiens in europa milch verträgt. in asien z.b vertragen sehr viel mehr von unserer spezies keine milch. liegt, mal einfach gesagt, an ein paar genen, die es erlauben, das wir laktose spalten können, oder eben nicht. könnene wir also laktose verarbeiten, so ist kuhmilch nichts ungesundes. genauso wie weizn, äpfel nüsse oder salat.
    natürlich gibt es 10001 ratgeber,gurus,“wissenschaftler“ und co die gegenteiliges behaupten. würde ich auch tun,wenn ich damit mein geld verdienen würde ;)
    fakt ist: wir haben jahrtausendelang weizen gegessen und leben immernoch. wir haben jahrtausende lang milch getrunken und wir leben noch und selbst zucker hat die menschheit angeblich schon überlebt ;) viele sind zwar „der meinung“ das weizen und co ungesund sind…es sind aber auch immernoch einige der meinung, die welt wäre in 7 tagen durch einen alten mann mit wallebart erschaffen worden. ;)
    ich finde es zwar sehr weise,wenn du auf die ernährung deiner kleinen tochter achtest, aber wie schon oft betont wurde, noch wichtiger ist es, dass sie in ein paar jahren auch die freie wahl hat zu sagen „ich will aber mit meinen freunden eis essen gehen“ ohne das mutti dann mit dem verbot “ das ist aber nicht vegan!“ da steht. lebe deiner tochter vor,was du für richtig hältst. aber gebe ihr gleichzeitig immer die freiheit, für sichselber zu entscheiden. denn nichs ist schlimmer für ein kind als immer als die merkwürdige (o.ä) betrachtet zu werden.

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  12. Kuhmilch ist für Kälber. Warum muss ein erwachsener Mensch Milch einer anderen Spezies trinken? Denn den Kühen wird wegen der Gier des Menschen ihr Kalb direkt nach der Geburt weggenommen und wenn er ein Bulle ist, getötet. Und nun frage ich mich, wie man das als Mensch und gerade als Mutter unterstützen kann? Mir ist es total egal ob es ungesund ist oder nicht, es ist ethisch nicht vertretbar, punkt.

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    • Was wer aus Überzeugung isst oder nicht isst, das bleibt jedem selbst überlassen. Solange keiner wie die Zeugen Jehovas nen bekehrungsversuch startet ;) (ich z.b. Lebe vegetarisch will aber meinen Kaffe doch bitte nicht mit Reis Mandel oder Sinatras Milch trinken müssen. Einmal reicht (igitt))
      Mit bereitet eher das „ich habe zwar keine fachspezifische Ahnung da ich weder Biologie noch Chemie o.ä studiert habe aber ich habe das tolle Buch eines super vwganers gelesen und bin jetzt auch der Meinung dass: Milch, Weizen etc etc ungesund sind“ Sorge.
      Du trinkst keine Milch weil du die Tierhaltung zu Recht schlecht Findest: Super.
      Du isst keinerlei Weizen weil irgend wer die These verkauft, dass dieser ungesund sei und du jetzt „auch der Meinung bist“ ok, dass ist,Verzeihung, eher doof.
      Ich hoffe es ist klar was ich meine :) Überzeugung und ethische Gründe kann man machen. Aber schlichtweg keine Ahnung haben aber trotzdem groß was glauben und an die große Glocke hängen: ne Leute lasst das mal.

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  13. Hui das Thema polarisiert aber!
    Interessanterweise muss man sich als Mama, die ihr Kind vegan ernährt viel mehr anhören, als eine Mama, der es total egal ist, was ihr Kind isst. Gib deinem Kind Fanta und Bratwurst und niemand schimpft. Gib deinem Kind eine Apfelschorle und ein veganes Bratwürstl und du löst eine Welle der Empörung aus. Ich verstehe es nicht und ich werde es nicht versehen.
    Unser Tochter ist auch 2, nur wenig älter als dein Herbstmädchen und wird vegan ernährt, was ich übrigens gar nicht vor hatte. Als sie auf die Welt kam, habe ich vegetarisch gelebt, meine vegane Vergangenheit noch bitter in den Knochen, den vor 10 Jahren war man ein wandelnder Mythos. Jedoch vertrug meine damals Neugeborene Tochter meine Muttermilch überhaupt nicht, bis ich von meiner Hebamme (übrigens KEINE Veganerin) den Tipp bekam, alle Milchprodukte zu streichen, dass würden viele Babys überhaupt nicht vertragen.
    Ab dem ersten Tag „Ohne“ hatte ich ein satte, zufriedenes und ausgeglichenes Kind. Jeder noch so kleine Konsum von Milchprodukten meinerseits wurden sofort mit Bauchweh quittiert. Sie hat eine massive Kuhmilcheiweißallergie und reagiert auf kleinste Mengen.
    So landete ich wieder beim Veganismus, denn ohne Milch und ohne Eier (ich habe eine Ei Allergie) und ohne Fleisch, zählt man nun mal dazu.
    In der Kita bekommt sie auf Grund ihrer Allergie das Essen von zuhause mit. Momentan klappt das noch super, mal sehen, wie sich das entwickelt. Witzigerweiße isst sie von sich aus nichts mit Milch, sie riecht und schmeckt das sogar aus Backware raus und rührt nichts davon an.
    Jedoch halte auch ich von strikten Verboten gar nichts.
    Irgendwann wird sie mal Ei und Fleisch probieren wollen und das darf sie dann auch. Nichts macht mehr Bauchweh, als Verbote beim Essen!
    Und liebe Subs, ich finde eure Art und Weiße ganz toll und auch wir kaufen nur Bio, aber wenn es der Seele des Kindes dient, ist auch die „Nicht-Bio-Schoki“ kein Gift, sondern Medizin.
    Den die Seele ist das, was wir am Kind beschützen müssen und nicht mit „du bist anders“ verletzten dürfen.

    Alles, Alles Liebe
    Lucy

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