Herbstschätze

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  • herbtliches Herbstmädchen im neuen Lieblingsoutfit
  • Morgenstimmung vom Fenster aus
  • Sandkastenkuchenbacken
  • Blumensuche
  • Wiedersehensfreude. Nach vier langen Monaten ist mein Schwesterherz endlich wieder zurück aus Island
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Großes Mädchen! 

Mein Herz kommt gerade nicht hinterher… Der zweite Geburtstag war erst letzte Woche… Und dann ist da noch das Montessori Kinderhaus in das sie seit 1,5 Wochen geht. Unglaublich. Zweimal war sie nun schon für ein paar Stunden alleine dort, ich glaube es gefällt ihr sehr gut, das sagt sie zumindest wenn man sie fragt. Und morgens gleich nach dem aufstehen heißt es „kinderhaus fahren“ ❤️ noch fällt es mir schwer sie dort ziehen zu lassen aber sie mag die Erzieherin sehr gerne und spielt gern mit den anderen Kindern. (Von denen sie nachmittags alle Namen aufzählt)…

Es wird jeden Tag frisch biologisch vegetarisch gekocht, denn um halb 12 gibt’s Mittagessen. Danach geht’s meistens direkt nach Hause ins Bett. Für uns beide ;) so viele Eindrücke. Für uns beide. Der neue Alltag ist noch sehr ungewohnt aber das gibt sich sicher schneller als wir gucken können.

Ich bin jedenfalls sehr stolz auf mein Mädchen. Es war die richtige Entscheidung!

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Großprojekt: Streuobstwiese

Ja, gerade ist es hier auf dem Blog sehr Gartenlastig. Aber es kommen auch wieder andere Zeiten. In denen ich neben dem Herbstmädchen und dem Garten wieder andere Themen habe, die mich beschäftigen.

Gerade aber planen wir, zusammen mit den Schwiegereltern, ein Großprojekt. Eine Streuobstwiese.

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„Streuobstwiesen sind ein altes Kulturgut. Bis vor wenigen Jahrzehnten fand man sie noch an fast allen Dorfrändern. Die Dorfbewohner versorgten sich aus diesen Beständen mit Frischobst. Zugleich konnten sie den Grasertrag der Wiesen nutzen. Mit dem Aufschwung der industriellen Obsterzeugung haben Streuobstwiesen an Bedeutung verloren. Auch die Intensivierung der Grünlandwirtschaft, Flurbereinigung und zunehmende Verbauung haben Streuobstbestände zurückgehen lassen.

Auf Streuobstwiesen wurden mehr als 5.000 Tierarten nachgewiesen. Sie zählen damit zu den artenreichsten Lebensräumen in Mitteleuropa“ Quelle.

Die Wiese, bzw. der Acker auf dem die Streuobstwiese geplant ist, gehört meinem Schwiegerpapa der bisher dort Miscanthus angebaut hat. Das soll nun weg und durch etwas nützliches ersetzt werden. So kamen wir auf den Gedanken der Streuobstwiese.

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Bei meinen Recherchen bin ich auf die Information gestoßen dass diese gefördert werden können. Beim NABU fand ich dazu die ersten Infos. Nachdem ich wochenlang weiter recherchiert habe, bin ich auf die für uns Zuständige Stelle gestoßen (das weicht natürlich von Bundesland zu Bundesland ab) – hier ist es der Landschaftspflegeverband Passau.  Es gibt gewisse Auflagen und Bedingungen die wir hoffentlich erfüllen. Der erste Ortstermin war allerdings vielversprechend. Wir haben auch bereits Saatgut erhalten, denn unter den Bäumen soll eine Wiese mit vielen Blumen und Kräuter entstehen. Das sieht nicht nur schön aus, sondern lockt natürlich die wichtigen Nützlinge an. Mehr Nützlinge – mehr Ertrag. Wobei es bei unserer Wiese weniger um den Ertrag als mehr um den Nutzen für uns und die Umwelt geht. Saatgut wird übrigens auch gefördert, eine tolle Aktion wie ich finde, hier zuständig das „blühende Passauer Land“.  Dort bekommt man regionales Saatgut, doppelt toll, denn das Saatgut das regional ist, kommt mit den hier herrschenden Bedingungen bestens zurecht.

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Das Saatgut ist bereist ausgebracht, jetzt heißt es aber noch viel lesen und planen. Die richtige Sortenauswahl der Obstbäume ist eine echte Herausforderung. Es gibt verschiedene Blüh,- und Erntezeitpunkte. Frühäpfel, Herbstäpfel, Lageräpfel, Mostäpfel… Ich denke wenn wir das geschickt anstellen, müssen wir irgendwann das ganze Jahr keine Äpfel mehr zukaufen. Birnen, Zwetschgen, Kirschen, Walnuss, all das ist geplant. Aber es wird tatsächlich noch dauern, bis alle Sorten ausgesucht (es werden ca. 20-30 Bäume), der richtige Standort ermittelt ist. Das Einsetzen wir da wahrscheinlich die wenigste Arbeit sein.

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Ich halte euch jedenfalls auf dem Laufenden. Ich freu mich jedenfalls tierisch!

Zwei ❤️

Ich kann es nicht glauben dass mein Mädchen heute schon zwei ist! Zwei!!! Ist sie nicht erst gestern geboren? Ich bin total überwältigt von den Gefühlen für dieses bezaubernde Kind.  

 Seit drei Tagen geht sie nun auch schon ins Kinderhaus. Und morgen zieht sie vermutlich aus.  💕

Richtiges Saatgut

Ich habe schon einmal darüber gebloggt wie wichtig es ist ökologisches, samenfestes Saatgut zu verwenden. Nur so kann man unabhängig und nachhaltig gärtnern.

Entweder man kauft sich Saatgut im Biomarkt (oder bei Dreschflegel oder Bingenheimer beispielsweise) oder man ertauscht sich Saatgut. Die liebe Frau Pingaga hat vor ein paar Jahren schon einmal eine tolle Aktion gestartet und dieses Jahr geht es wieder los. Die Pflanzensamenkreislerei geht in eine neue Runde. Lest euch die Regeln durch und macht mit, so ist eine andere Welt pflanzbar. 

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Seelenfutter am Sonntag

Das war ein wahrlich herbstlicher Tag heute. So herbstlich, dass wir heute Abend sogar den Schwedenofen befeuert haben. Der Tag war aber sehr schön, wir waren eine große Runde im Wald spazieren, haben vergeblich nach „Schwammerl“ gesucht. Dafür allerlei sonstige Schätze mit nach Hause gebracht.
Zuhause dann noch ein bisschen was geerntet, eine der 9 Auberginen die noch an der Pflanze hängen, etliche Zuchini, eine Handvoll Bohnen, Knoblauch, Tomaten, Zwiebel, Samen und Kürbis. Kommt gut in die neue Woche!

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Dankbarkeit

Manche Tage starten nicht so schön. Mit einer unschönen Nachricht oder einer schlechten Nacht. Aber dann gibt es diese kostbaren Momente, die mich so dankbar machen und mich für alles versöhnt. Vorgestern war einer dieser Tage. Doch dann…

Haben meine Schwester (die seit Mai in Island ist), das lustige Herbstmädchen und ich spontan geskypt. Später bekam ich eine wundervolle Überraschung der Maria Manufaktur (vielen Dank ihr lieben). Darauf folgte eine unglaublich schöner Ausflug in einen Wildpark mit vielen Herzmomenten mit dem Herbstmädchen und ihrem kleinen Freund. Zuhause dann, eine berührende SMS meiner besten Freundin.

Ach, ich kann mich wirklich glücklich schätzen, so tolle Menschen an meiner Seite zu wissen.

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Eine andere Welt…

… ist pflanzbar. Diesen tollen Spruch habe ich kürzlich gelesen und direkt geklaut. Er passt so perfekt auf meine Erfahrungen in diesem, meinen ersten „richtigen“, Gemüsegartenjahr.

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Ich kann es jedem der noch zögert, wirklich nur ans Herz legen. Nehmt einen Spaten und fangt an. Es hat mich so glücklich, dankbar und ausgeglichen gemacht. So stolz und so gut beschäftigt. Nicht nur Mama sein. Was für ein schöner Ausgleich.

Ernten, schnippeln, einkochen, dörren, zu Mus verarbeiten. Das macht wirklich ein richtig gutes Gefühl. Vorräte aufstocken und Mittagessen aus dem Garten kochen. Beeren naschen und Äpfel direkt vom Baum essen.

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September

Mein Lieblingsmonat des Jahres. Aus vielerlei Gründen. Herbstanfang. Herbstmädchengeburtsmonat. Zaubermonat.

im September werde ich

tief durchatmen. Das Herbstmädchen beginnt mit dem Montessori Kinderhaus

den zweiten Geburtstag des Herbstmädchens feiern

einen Ausflug mit allen Freunden des Herbstmädchens machen

meine Schwester nach vier langen Monaten endlich endlich wieder sehen

wandern gehen

eine Woche Urlaub des Liebsten genießen

Wildobstst (Felsenbirne, Schlehe, Mispel) in den Garten integrieren

bei einem Umzug helfen

den Herbstanfang in vollen Zügen genießen

auf einen Ökomarkt gehen

Ernte verarbeiten

Gartenpläne umsetzen. Gewächshaus, Nachbesserungen an der Holzhütte, zwei neue Palettenhochbeete etc

unser Großprojekt (von dem ich noch erzählen muss – eine Streuobstwiese) vorantreiben

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