Schwanger sein.

Gestern war der für mich entscheidende Termin beim Frauenarzt. Meine persönliche „Hürde“ die ich überwinden musste um mich endlich voll und ganz freuen zu können.

Der Verlust unseres Sternchens nagt immer noch an mir und wird mich wohl ein Leben lang und vor allem in der Schwangerschaft begleiten. Diese immer wieder kehrende Angst und Unsicherheit war auch in der Schwangerschaft mit dem Herbstmädchen da. Dennoch bin ich guter Hoffnung. Ganz klar. Denn meistens überwiegt die Vorfreude und das Begreifen des Wunders in mir.  

 Und ein Wunder ist das ganz wahrhaftig.

Das Herbstmädchen war gestern mit dabei „Baby in Mama Bauch anschauen“ und war total fasziniert. Sie streichelt schon oft über den Bauch und sagt auch ganz klar zu mir „Mama hat nen dicken Bauch“ … Dabei bin ich doch gerade mal im vierten Monat. Dieses Mal weiß mein Körper aber schon sehr genau was er zu tun hat. Der Bauch wächst schon jetzt unaufhörlich und die Brust verändert sich nur ganz ganz langsam.

Meine Lebenskraft ist zurück, der Nestbautrieb hält langsam Einzug. Oder vielleicht ist es der nahende Advent (den ich ja so sehr liebe) der mich alles aus, – und Umräumen lässt.

Wir haben uns vorgenommen das Geschlecht dieses Mal nicht bestimmen zu lassen. Mal sehen ob wir das wirklich durchhalten. Ein Problem ergibt das aber: Wir brauchen zwei Namen die passen. Bisher sind wir eher noch ratlos. Aber zum Glück haben wir noch etwas Zeit.

Neuanschaffungen brauchen wir fast keine. Zwar benötigt ein Frühjahrsbaby andere Dinge als ein Herbstmädchen aber ich glaube in unserem Fundus gibt es genug. Und bei uns dürfte auch ein Junge rot, rosa oder lila tragen.

Jetzt mag ich es sehr. Das Schwanger sein, das brüten, das in mich horchen… 

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8 Kommentare zu “Schwanger sein.

  1. Ganz herzliche Glückwünsche. Schön, das du wieder auftauchst. Ich erinnere mich immer gerne an dieses Auftauchen nach der ersten harten Zeit einer Schwangerschaft. Plötzlich ist man wieder da und plötzlich geht es weiter.

    Lasst es euch gut gehen.

    Viele Grüße
    Andrea

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  2. Ja, schwanger sein ist toll und Kinder im Arm halten noch viel schöner … wie arm wäre unser Leben ohne sie :D!
    Ich hoffe für euch, dass ihr nicht kurz vor dem ET zufällig das Geschlecht seht.
    Ich bin ein neugieriger Mensch und es viel mir so schwer, es mir nicht sagen zu lassen und drei Wochen vor der Entbindung hat er sich ganz breitbeinig präsentiert – so schamlos wie auch heute noch :D

    Herzliche Grüße und eine tolle Schwangerschaft am besten ohne Sorgen (was wohl nie so ganz funktioniert)

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  3. Bei meiner letzten Schwangerschaft wollte ich gerne wissen ob ich einen Jungen oder ein Mädchen bekomme.
    Mein Arzt meinte es sei ein Junge, mit dem Hinweis,ich solle mich nicht zu 100% darauf verlassen. Eine Woche vor der Geburt, wies er mich darauf hin, dass es evtl. ein Mädchen sein könnte. Das war es dann auch. Selbst der modernste Ultraschall kann sich täuschen.
    Wir einigten uns unter der Geburt für einen Namen. Ich würde es nicht mehr wissen wollen oder mich nicht zu sehr darauf verlassen.

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