Babyboom – Teil 3 – Erstausstattung

Den ersten Teil zum Thema Erstausstattung findet ihr hier.

Jetzt kommen wir zu den Sachen die schön sind, aber nicht unbedingt nötig. Und da hat ja jeder so seine Vorlieben und Vorstellungen.

Kinderzimmer. Wir haben in unserer Holzhütte natürlich Kinderzimmer mitgeplant. Und wenn man schwanger ist und im Nestbautrieb möchte man das selbstverständlich einrichten und fertig haben. Gesagt, getan. Allerdings haben wir noch am ersten Tag mit dem Herbstmädchen zuhause die Wickelkommode aus dem Kinderzimmer in unser Schlafzimmer geholt. Dass das Herbstmädchen bei uns schläft, war ja von Anfang an klar. Und die ersten zwei Jahre wurde das Kinderzimmer tatsächlich kaum genutzt. Mittlerweile spielt sie mal ganz gerne darin, wenn ich beispielsweise im Bad bin oder noch ein halbes Stündchen bevor wir zu Bett gehen. Auch hier im Kinderzimmer wollten wir weder neu noch schadstoffbelastete Möbel kaufen. So haben wir also in der Familie rumgefragt und wieder im Internet gestöbert. Den Schrank habe ich beispielsweise von meiner Schwester bekommen, die Wickelkommode samt passendem Aufsatz über E*bay Kleinanzeigen ergattert etc.

Mobile. Es gibt ja wirklich wunderschöne. Wir haben den Feenreigen, den ich immer noch sehr liebe. Was ich auch toll finde ist, dieses hier aus Holz von Grimms. Es gibt auch tolle Montessori-Ideen für Mobile. Hier findet ihr welche.

Spielzeug. Gerade anfangs braucht man nun wirklich nicht viel Spielzeug. Ich kann mich mit dem Plastikkram aus verschiedenen Gründen nicht anfreunden (auch wenn es Ausnahmen im Sandkasten, bei Lego Duplo oder Schleich-Tieren gibt), so haben wir also hauptsächlich Naturmaterialien. Viele Holztiere von Ostheimer oder Holztiger.  Generell lohnt es sich folgende Shops auf tolle Spielsachen zu durchforsten:

Hans-Natur

Livipur

Vivanda

Waschbär

Buntspechte 

Ackermann 

Anfangs hatten wir lediglich ein Seidenpüppchen, einen schönen Holzgreifling und eine Spieluhr.

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Mehr zum Thema Baby/Erstaustattung kommt bald.

Nachhaltige Geschenkverpackungen

Wofür ich niemals mein Geld und Ressourcen verschwenden möchte, ist Geschenkpapier oder gar Plastikschleifchen. Deshalb sammeln wir schon die letzen Jahre altes, gebrauchtes Geschenkpapier, brauchen unsere Reste auf, verwenden Packpapier, Zeitungen, Tücher oder alte Zeichnungen des Herbstmädchens. Was ich kürzlich auf Instagram entdeckt habe, sind sogenannte Re-Packs. Das schaut nicht nur hübsch aus, sondern ist auch gleich noch praktisch für hinterher.

In diesem Jahr versuche ich auch auf Klebeband zu verzichten und verwende stattdessen Bast. So kann man das Papier auch hinterher wieder verwenden.

Ein paar nette Dekoideen findet ihr hier. Ich bastle entweder noch was (Sterne aus Bienenwachs vielleicht) oder hänge einfach ein paar Zweige an die Päckchen.   

Adventsschätze

Ich mag sie ja sehr, diese Adventszeit. Ein bisschen Schnee wär noch toll, aber ansonsten bin ich sehr zufrieden (auch wenn die Kerzen am Adventskranz total schief und krumm ist… immerhin selbstgemacht mit viel Liebe)IMG_5593 IMG_5599 IMG_5604

Die Herbstmädchenoma (meine Mama) war zu Besuch, da sind wir immer völlig abgeschrieben. Bei beiden.

Frühlingsgefühle im Advent

Wirsinglasagne, das perfekte Winteressen. Sehr sehr lecker.

Dankbar

Ich führe mir immer wieder bewusst vor Augen wie sehr wir mit Glück und positiven Ereignissen in unserem Leben  gesegnet sind.

Gerade jetzt in der Adventszeit will ich wieder aufschreiben warum ich gerade jetzt sehr dankbar bin.

  • Trotz Schnupfennase sind wir gesund, unsere Familie ist toll und wir können uns immer auf sie verlassen.
  • Ein zart klopfendes Wunder in meinem Bauch.
  • Tolle Mitmenschen die uns mit Herzensdingen beschenken, sei es die „zu verschenken“ Kiste vor dem Kinderhaus oder Blogleser die uns eine große Freude machen oder einfach ein paar warme Worte.
  • Eine funktionierende Fahrgemeinschaft ins Kinderhaus die drei Familien zeitlich und finanziell entlastet. Und natürlich auch die Umwelt.

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Seelenfutter am zweiten Adventssonntag

Viel Familienzeit war heute angesagt, das war toll. Erst geheime Pläne für Weihnachten schmieden, dann Mittagessen mit den Schwiegereltern und danach kam noch mein Schwesterherz vorbei. Das Herbstmädchen hat sogar den Mittagsschlaf ausgelassen und war schwer beschäftigt.

Am Nachmittag haben wir zusammen noch einen Adventsmarkt besucht, lecker Kinderpunsch getrunken und dem Herbstmädchen zugesehen wie es große Augen bekam als da plötzlich der Nikolaus war.

Ansonsten haben wir gebacken, gemalt und gebastelt, Kerzen angezündet und es uns richtig heimelig gemacht.  

Konsumauszeit im November – Fazit

Eigentlich wollte ich einen wöchentlichen Status durchgeben wie es mir, wie es uns, mit der Konsumauszeit geht. Leider wurden wir ja alle krank und mir stand der Sinn eher nach schlafen als tippen.

Einen kurzen Rückblick möchte ich euch dennoch gewähren.

Insgesamt haben wir sicherlich weniger konsumiert, auch wenn einige unerwartete Ausgaben für diverse Medikamente, Hausmittelchen etc. dazukamen.

Weihnachtsgeschenke habe ich noch nicht alle beisammen, aber auch da möchte ich dieses Jahr reduziert vorgehen, es gibt viel selbst gemachtes oder Zeit statt Zeug. (Da gibt es übrigens eine tolle Aktion die ebenfalls so heißt). Ein paar Geschenke habe ich auch gebraucht ergattern können und beim Rest bin ich noch ein bisschen planlos – wie jedes Jahr.

Unser „Luxus“ besteht darin, all unsere Lebensmittel im Biomarkt zu kaufen und dort auch hin und wieder etwas besonders einzupacken. In der Krankheitsphase hatte ich unglaubliche Lust auf Granatäpfel, sowas gibt es sonst eher sehr selten.

Was wirklich ganz toll geklappt hat, war zu tauschen. Ich habe schon kurz berichtet. Ein paar Sachen die hier nicht mehr getragen wurden habe ich gegen wunderwunderbare Dinge getauscht. Ich hatte keine „Vorgaben“ und wollte mich einfach überraschen lassen und dann kamen da so herrliche Sachen bei uns an. Ich bin immer noch verliebt und sehr sehr dankbar.

Wenn man über Wochen krank ist, kommt man im übrigen auch gar nicht groß in Versuchung viel Geld auszugeben oder viel zu konsumieren. Also werde ich eine neue, nächste Konsumauszeit starten, gleich im Januar gehts mit viel Motivation weiter. Ich werde euch berichten und sicherlich ein bisschen ausführlicher auf dem Laufenden halten.

Insgesamt aber finde ich macht es großen Spaß zu hinterfragen und zu überlegen ob man dies oder jenes wirklich in den Einkaufswagen packen soll. Oder ob es einen gleichwertigen Ersatz zuhause oder vielleicht gebraucht gibt. Damit fahre ich ziemlich gut.  

18. Schwangerschaftswoche

Noch immer völlig unwirklich, dass da ein zweites kleines Wunder in mir heranwächst. Nicht mehr ganz so unwirklich wenn es von innen ganz sanft und vorsichtig anklopft. Oh, was für ein wundervolles Gefühl, wie sehr ich es vermisst habe.

Was ich nicht vermisst habe, ist diese schreckliche Abgeschlagenheit. Erst die extreme Übelkeit und nun eine dicke Erkältung die auch nach drei Wochen nicht verschwinden mag. Mein Körper hat wohl gerade anderes zu tun, als meinen Husten zu verarbeiten.

Aber natürlich hält man das als (werdende) Mama aus. Hauptsache dem Baby gehts gut. So ist das nunmal. Eigene Bedürfnisse werden hinten angestellt. Schon mit den Schwangerschaft in der Hand und ich denke das wird noch viele viele Jahre dauern bis ich wieder an erster Stelle stehe. Natürlich darf man sich dabei auch selber nicht vergessen. Das ist jedoch oft gar nicht so einfach. Mal sehen, wie es mir gelingt in der nächsten Zeit.

Das Bäuchlein ist schon ordentlich und ich kann definitiv nicht mehr verleugnen ein kleines Wunder unterm Herzen zu tragen. Nächste Woche habe ich Kontrolle und noch schwanken wir sehr ob wir uns überraschen lassen oder doch mal kurz nachgucken ob es ein Mädchen oder ein Junge ist. Das Herbstmädchen sagt es ist ein „Bubibaby“. Na, wir sind gespannt. Die Namenssuche gestaltet sich schwierig, ein Mädchenname würde schon ziemlich sicher feststehen, aber beim Jungen wird es wirklich schwer.

Das Herbstmädchen ist sehr lieb mit mir und dem Babybauch, will einige Male am Tag „das Baby angucken“ oder „hören“ und legt ganz vorsichtig ihre kleinen Patschehändchen auf meinen Bauch. Wie sehr ich diese Momente liebe und genieße.

Kleines Maiwunder, wir freuen uns sehr auf dich und jetzt wachse und gedeihe weiter prächtig.     

Dezember

Im Dezember werde ich

hoffentlich endlich wieder gesund. Ich bin noch immer sehr erkältet, habe eine Bronchitis und bäh. Also deswegen ist es gerade sehr ruhig hier.

eine schöne Adventszeit haben und auch mal den Christkindlmarkt besuchen

Geschenke machen und verpacken

Das Maikäferchen wieder sehen. Ich bin ja sooooo gespannt

endlich jemanden der mir sehr am Herzen liegt besuchen. Schon lange überfällig

Mit dem Herbstmädchen basteln

Viel Post verschicken. Ich liebe es

Weiter reduziert bis wenig einkaufen

Das Haus wieder auf Vordermann bringen. Eine Krankheitsphase von fast schon drei Wochen lässt die Holzhütte nicht gerade strahlen. Aber hey, immerhin hab ich saubere Fenster. Das hab ich tatsächlich im November noch geschafft

Meiner lieben Heilpraktikerin noch einen Besuch abstatten. Das hat gestern so gut getan

viele Kerzen anzünden