Ein Nachmittag in der Holzhütte

Immer wieder lasse ich euch durch das Schlüsselloch gucken was hier in der Holzhütte so passiert. Hier zum beispiel. Oder Hier.

Heute möchte ich euch von unserem gestrigen ganz normalen Nachmittag erzählen.

Nachdem das Herbstmädchen und ich gegen 12:30 wieder aus dem Kinderhaus zuhause sind (und sie nicht im Auto eingeschlafen ist), trage ich sie in den Schlaf (und sauge gleichzeitig das Obergeschoss – Einschlaftipp Nr. 1!), sie schläft sofort ein. Mit der Mütze am Kopf die ich eigentlich für den Maikäfer gekauft habe und ihr ein bisschen zu klein ist.

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Zum einschlafen braucht sie leider noch den Schnuller – auf Instagram frage ich nach Meinungen und Erfahrungswerten. Sehr interessant. Während das Herbstmädchen also 1, 5 Stunden schläft, stelle ich verschiedenste Sachen auf Tauschgruppen im Internet (hauptsächlich F*acebook) ein und hoffe ich kann unseren Hausstand endlich um ein paar Sachen erleichtern. Draußen tobt der Wind und es regnet ganz eklig. Dabei wollten wir eigentlich am Nachmittag nach draußen. Gegen 14:30 erwacht das Herbstmädchen, krabbelt zu mir, nimmt mich in den Arm und sagt „mein Schatz“. Mein Mutterherz schmilzt. Wir stehen auf und schnippeln uns einen kleinen Obstsalat, den wir essen während die Sonne rauskommt und unsere Nasen kitzelt.

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Also schnell umziehen und raus. Draußen will das Herbstmädchen Dreirad fahren. Das ist noch aus meiner Kindheit und seit einigen Tagen üben wir ja ganz fleißig. Zwischendurch machen wir den Hasenstall winterfest. Am Wochenende soll es bitterkalt und weiß werden und so bin ich endlich motiviert den Hasenstall richtig zu isolieren. Dabei ist sie mir echt schon eine große Hilfe. Trotz Wind und Kälte.

Als wir damit fertig sind, stellen wir auch endlich das Vogelhäuschen auf und befüllen es mit Leckerein. Zusätzlich finden ein paar Meisenknödel ihren Platz an Bäumen im Garten. Wir gehen noch in den Gemüsegarten und sehen dort nach dem rechten, bringen unsere Gemüse,- und Obstreste zum Kompost und gucken zu zweit was wir da schon alles reingeworfen haben. Das Herbstmädchen erkennt alles von der Pastinakenschale bis zum Granatapfelkern.

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Danach gehen wir ganz schnell zur Oma, den Puppenwagen des Herbstmädchens abholen. Aus schnell wird aber nichts, sie will noch eine Stunde bei Oma spielen, die Oma hat zum Glück Zeit und ich eile mit dem geliehenen Dörrautomat (den ich heute für ein Rohkostbrot brauche) zurück und fange an alles fürs Abendessen vorzubereiten. Es gibt Kartoffelgulasch. Nach einer Stunde hole ich mein Mädchen wieder ab, wir decken den Tisch und warten auf den Liebsten der kurze Zeit später schon zur Tür hereinkommt.

Abendessen.

Wie ein Abend bei uns aussieht, erzähle ich euch ein anderes Mal.

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11 Kommentare zu “Ein Nachmittag in der Holzhütte

  1. Hallo Sabrina lange lange lese ich hier schon mit ganz still und leise …würdedich gerne persönlich etwas fragen ….liebes Grüßle Stephanie

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  2. wirklich hübsch die fotos, ich lese sehr gerne mit
    verrätst du was das für eine jacke ist.. wir haben bisher eine wollwalkjacke die auch wirklich super ist…

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  3. Hallo Sabrina,
    ich lese hier schon länger mit und bewundere die ganze Zeit diese süßen Mützen. Würdest du verraten, von welcher Firma die sind? Oder sind sie zum Teil selber gestrickt (z.B. die rote)? Falls ja, gibt es eine ‚Bauanleitung‘?
    LG, Stef

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  4. Hallo Sabrina! Es ist immer wieder schön hier auf deinem Blog vorbeizuschauen! So schöne Bilder, tolle Anregungen, Dinge zum Nachdenken. Danke!
    Die Idee des Tauschens gefällt mir sehr. Gibt es eine Gruppe, die du empfehlen kannst, überregional? Es gibt ja doch so einige.

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  5. Ich freue mich noch immer so sehr, dass die Mütze bei euch gelandet ist <3
    Dein Blog ist so wundervoll und ich kenne wenige, die so toll schreiben und so wunderschöne Fotos haben.

    Vielen Dank für die Einblicke in eure zauberhafte Familie!

    Allerliebste Grüße
    Martina

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  6. Liebe Subs, ich bin schon einige Zeit stille Leserin Deines tollen Bolgs und muss Dir/Euch ein grosses Kompliment machen! Ich finde Euren Lebensweg sehr beeindruckend, nachahmenswert und konsequent, das gefällt mir sehr. Wir versuchen auch schon lange diesen „anderen“ Weg zu gehen, haben ebenfalls einen grossen Gmüsegarten und finden den heutigen, immer grösser werdenden Konsum schrecklich. Macht weiter so, Ihr seid auf dem richtigen Weg und tolle Vorbilder!
    Alles Gute für Euch und herzliche Grüsse
    Eva

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  7. Das klingt… so, dass ich am liebsten mit dabei gewesen wäre! So stabil und gemütlich und einfach. Mir gefällt der Oma-Teil besonders gut; was für ein Riesenglück es doch ist für alle, die eine Oma ganz nah und direkt im Alltagsleben haben dürfen!!! Ein Gewinn für jeden einzelnen und einfach viiiiel zu wenig alltäglich mittlerweile. Deine Kinder (ja, baldbald ist ja wieder Frühling) sind sehr gesegnet mit ihrer ausgedehnten, wunderbaren Familie.
    Alles, alles Liebe und noch viele dieser herrlich normalen, innigen Tage wünscht dir (euch)
    Bora
    PS. DANKE für deinen lieben, persönlichen Kommentar! Ich hab mich recht schwer getanmit Schreiben… und mich sehr gefreut über dein freundliches, ehrliches Echo!

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