Herbstmädchenkunst III

Dass das Herbstmädchen gerne und viel malt und zeichnet, dürfte jedem aufmerksamen Blogleser nicht entgangen sein. Die neuesten Kunstwerke möchte ich euch gerne zeigen.

Teil I und Teil II 

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Ich versuche nichts in die Bilder zu interpretieren, damit ihre Phantasie da nicht irgendwie gebremst wird. Auf dem letzten Bild, das grüne Gesicht hab ich gemacht, den Rest hat sie ganz alleine gezeichnet. Das sollen übrigens alle Familienmitglieder sein und jeder hat (Achtung!) ein Hirn bekommen. ;)

Seit September haben wir nun schon einen ganzen Malkasten leergemalt, ich muss unbedingt für Nachschub sorgen. Wachsmaler und normale Buntstifte sind nur manchmal angesagt. Meistens soll es schon der Malkasten sein. Die Fingerfarben hab ich für ganz arg eklige Tage zurückgelegt, aber wenn ich mir den Wetterbericht der nächsten Tage so ansehe, dann werd ich die wohl vorkramen.

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23 Kommentare zu “Herbstmädchenkunst III

  1. Total schön,wie sie malt.
    Meine Tochter hat auch schon immer gerne gemalt und das kommt ihr jetzt in der Schule zugute. Sie schreibt sehr leserlich.
    Das jedes Familienmitglied ein Hirn bekommen hat, ist klasse. Wie weit sie schon denkt – wahnsinn.
    Liebe Grüße
    Sabine

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    • Ich schon wieder. Ich mache in den nächsten Tagen Schmetterlinge aus Filtertueten mit meiner Tochter. Seither haben wir zum bemalen den Malkasten genommen, mit Fingerfarben geht das auch.
      Vielleicht ist es eine Anregung für dich oder den einen oder anderen Leser.

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  2. Mich würde interessieren, ob du sie in der Pinsel/ Stifthaltung korrigierst, wenn sie es nicht richtig macht? Bzw. ob die im Kinderhaus das machen? Und wenn ja, wie? Gibst du ihr auch mal ein Thema vor, z.b. Jetzt malen wir mal dies und das…oder lässt du sie ganz frei malen? Ich hatte nämlich letztens diesbezüglich eine rege Diskussion mit dem Kinderarzt😉… LG

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    • Ich bin zwar nicht gemeint,antworte aber trotzdem einfach Mal und hoffe dass das in Ordnung ist.
      Ich habe die Stiftehaltung nie bei meinem Kindern korrigiert auch nicht bei Pinsel. Bei den Buntstiften nahm ich die eckigen, in der Schule empfehlen die Lehrer die Dreikantbuntstifte mit Noppen. Dadurch erhalten die Kinder automatisch die richtige Stifthaltung .
      Beim Malen habe ich nie ein Thema vorgegeben. Ich wollte die Freude am Tun, die Konzentration und die Phantasie fördern.
      Ich hoffe dir ein bisschen weiter geholfen zu haben.
      Liebe Grüße
      Sabine

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    • Ich bin zwar auch nicht gemeint, aber als Mutter, Montessori – Erzieherin und Lehrerin (und stille Mitleserin deines Blogs) bin ich da etwas anderer Meinung.
      Ab dem dritten/spätestens aber vierten Lebensjahr sollte man Kinder durchaus in der Stifthaltung korrigieren, bzw. von vornherein geeignetes Material bei Stiften und Pinseln bereitstellen.
      Es ist leider für viele Kinder, die jahrelang eine mangelhaft Stifthaltung hatten und nie korrigiert wurden, sehr ermüdend, in den ersten Schuljahren zu schreiben, wenn sie sich eine ungeeignete Handhaltung angewöhnt haben, die kein entspanntes ermüdungsfreies Schreiben ermöglicht …

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      • wir korrigieren noch nicht. sie hält den stift oder pinsel zum glück aber eh schon ziemlich richtig. begonnen haben wir ja mit den wachsmalblöcken, damit eben keine falsche stifthaltung angewöhnt wird. aber da müssen wir mal gucken ob und wann wir eingreifen. muss ich mich vermutlich selbe noch dazu einlesen :)

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      • Der Kinderarzt macht bei meinem 4 jährigen jetzt schon Druck, weil er den Stift nicht richtig nimmt. Ich muss sagen, ich habe ihn bisher aber nie korrigiert, sondern einfach mit allem immer machen lassen. Vielleicht könntest du mal im Kinderhaus Anfragen, liebe Sabrina, was die für eine Meinung dazu haben…mich würde nämlich mal die Montessori Sicht dazu echt interessieren! Wäre lieb!
        Ich hab ihn auch immer frei malen lassen, aber der Kinderarzt meinte letztens, ich soll unbedingt auch mal gezielt was mit ihm üben, zB Menschen malen, etc… Mein Junge hat halt einen Menschen nicht so nach seinen Vorstellungen gemacht…aber sowas “ üben“Finde ich jetzt auch nicht toll! Vielleicht kannst du ja mal ne Monte Erzieherin bei euch kurz dazu befragen und nochmal dazu bloggen oder schreiben, wenn du magst. Denn das vom Kinderarzt blockiert und verunsichert mich momentan ein wenig. LG

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      • July, da muss ich aber jetzt auch mal meine Meinung zu abgeben:
        Was erdreistet sich denn ein KinderARZT, über sowas zu urteilen? Finde ich echt frech!!
        Es gibt ja sehr verschiedene Ansätze, wie man damit umgeht und ich finde Deine Fragen und Sorgen sehr berechtigt und toll, dass Du Dich damit auseinandersetzt! Lass Dich bloss nicht bequatschen von dem Arzt!
        Habt Ihr bei Euch einen Malort in der Nähe?
        Falls Dir der Begriff nix sagt, kann ich Dir diesen Artikel sehr empfehlen:
        http://www.gewuenschtestes-wunschkind.de/2014/11/der-malort-malen-als-spiel-ohne-bewertung-mit-malspur-und-formulation.html

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  3. Bei uns ist malen ja nicht ganz so angesagt. Noch nie. Aber in der Schule müssen sie ran ;).
    Was mich da jedesmal total nervt ist, dass die Ersatzfarben der Farbkästen so wahnsinnig teuer sind. Wenn man 4 nachkaufen muss bekommt man fast schon `nen ganzen Kasten dafür. Da fühlt man sich gewaltig verarscht.
    So nach den Sommerferien hier passiert. Hätte 4 Ersatzfarben gebraucht, Kosten dafür 2,40€. Der neue Kasten war im Angebot für 3,99€ mit 12 Farben (gleiche Marke). Da fehlen einem die Worte … .

    Kennst du die Bastelbücher von Ökotopia? Da sind ganz tolle für kleine Kinder dabei. Im Hause Trollenland gibt es einige und sie sind so schön.
    http://www.oekotopia-verlag.de/DE/kindergarten/bastelecke.html

    Liebe Grüße,
    Helena

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  4. Ooooh wie schön! Da haben unsere Beiden echt was gemeinsam, glaub ich. Hier geht es ja auch gerade los mit den Wasserfarben und wie bei Dir warten die Fingerfarben im Regal auf den Tag, wo das Wetter so mies ist, dass uns nix anderes mehr einfällt… Hier wird aber auch noch oft mit den Wachsmalern gemalt.
    Ich habe übrigens gemerkt, dass er gehemmt ist, wenn ich was mit auf sein Blatt male … obwohl er mich oft drum bittet! Aber wenn ich es dann mache, hört er meistens auf und macht was anderes! :( Die schönsten „Werke“ hier sind entstanden, wenn ich derweil was komplett anderes gemacht habe … z.B. Abwasch oder auf der Gitarre geklimpert…

    Ach, ich möchte über sooo viele Sachen bloggen. Wenn ich die Zeit nur finden würde. *seufz*

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  5. July,ich muss jetzt einfach mal Frau Pingaga recht geben!
    Wenn Dein Sohn in den Kindergarten geht,dann frag mal seine Erzieherin.
    Die Dreikantbuntstifte mit Noppen und die Dreikantpinsel sind echt super.
    Die Kinder nehmen automatisch eine richtige Stifthaltung ein.
    Zum figürlich malen, kannst du ihm auch Schablonen besorgen. Nicht vormalen, er ist nur frustriert wenn er es nicht so hinbekommt wie Du.
    Mein jüngerer meiner beiden Söhne konnte auch nicht figürlich malen, den Tipp mit den Schablonen habe ich von einem Ergotherapeuten damals bekommen.Innerhalb kurzer Zeit konnte mein Sohn Autos, Tiere, Figuren usw.frei Hand zeichnen und brauchte die Schablonen nur noch selten.
    Ach Mensch, Du tust mir gerade so leid.
    Alles Liebe Euch
    Sabine

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    • Danke für eure Antworten! Es ist wohl Bestandteil der U – Untersuchung, dass sie da einen Menschen malen müssen, der Kinderarzt hat sich das dann angeschaut…er reitete dann sehr an der Stifthaltung rum. Mein Sohn malt zB ein Bild, wo man jetzt eigentlich echt nichts erkennen kann, und sagt dann, es ist ein Traktor. Ich habe ihm da aber auch immer seine Fantasie gelassen. Der Kinderarzt hält aber allgemein auch nichts von Montessori😉. Ich fand jetzt das Buch Malen mit Kindern von Freya Jaffke auch ganz gut, das ist aber Waldorf. Da fand ich aber auf die Frage mit der Stifthaltung auch nichts darüber…

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      • Hast Du das Buch“ Babyjahre“ von Remo H.Largo? Vielleicht steht da noch was dazu drin.
        Ich habe es leider nicht mehr, meine Tochter ist schon 7 Jahre.
        Malt Dein Sohn generell gerne?
        Lass dich nicht verrückt machen.
        Ich habe bei meinen 4 Kindern vorallem im letzten Kindergartenjahr sehr darauf geachtet dass sie die Stifte richtig halten.
        Die von mir genannten Stifte helfen wirklich.
        Jetzt nähe ich noch den Leseknochen fertig und noch schnell die Buntstiftrolle, beides bekommt eine Mitschülerin meiner Tochter am Samstag zum Geburtstag.
        Alles Liebe
        Sabine

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  6. Nein, das Buch kenne ich nicht. Ich bin da jetzt ein wenig im Zwiespalt…einerseits will ich mich eben bei seiner Malerei nicht einmischen( so wie das eben auch im Malort gemacht wird), andererseits hab ich doch Angst, dass er sich das mit der Haltung falsch angewöhnt, wenn ich ihn nicht immer wieder korrigiere…da hat mich eben jetzt erst der Kinderarzt so richtig wachgerüttelt…er sprach sogar von Ergotherapie, wenn es bis Schuleintritt nicht besser wird. Mein Sohn sagt schon meist begeistert ja zum Malen, aber er ist relativ schnell mit seinem Bild dann fertig…er bleibt also nicht lange dabei. Was auch ein Problem ist, ist das Anbringen der Farben an den Pinsel…ich muss ihm da meist helfen, dass er richtig Farbe dran bringt…er drückt meist zu fest auf und kreist den Pinsel nicht lang genug im Farbtopf. Meist ist die Farbe dann zu wässrig.

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      • Ich bin schon wieder einer Meinung mit Frau Pingaga. Lass ihm noch Zeit!
        In Deiner Beschreibung wie er einen Traktor malt, dabei dachte ich mir, dass er wohl nicht so viel malt. Seine Stärken liegen wahrscheinlich woanders.
        Dass er mehr Kraft in den Händen bekommt, kannst Du ihm Knete besorgen.
        Von Stockmar gibt es die Wachsplättchen, allerdings bleiben die weich, ich hatte auch mal Ökoknete da, die kann man auch nicht härten. Knete selbermachen geht auch, wenn du Zeit dafür findest. Lufttrocknete Modelliermasse ist auch ganz gut, bei meiner Tochter ist jedoch nur Fimo toll. Weil man es im Backofen härten kann, ich selber bin nicht so begeistert davon, kann aber damit leben.
        Mit Fingerfarben malen lassen, das geht auch gut mit dem Pinsel. Oder Bastelfarben in kleinen Töpfchen besorgen. Mit verschiedenem Material mit ihm drucken. Also mit einem Stück Schwamm, Noppenfolie, Styropor oder mit Lebensmittel die man nicht mehr essen kann bzw.mag. Papier färben mit Milch und Lebensmittelfarbe. Mit Stoffmalfarbe eine Tasche oder T-Shirt bemalen. Das mit den Wasserfarben wenn‘ s dann zu wässrig wird, das ist nicht schlimm, das muss er ja noch gar nicht können.
        Kekse backen oder überhaupt in der Küche helfen lassen, fördert auch die Kraft in den Händen und noch vieles mehr.
        Nur wegen der Stifthaltung und dem zeichnen sprach Dein Kinderarzt von Ergotherapie?
        Ansonsten noch das was ich oben schon erwähnte.
        Die Freude am Tun soll stets an 1. Stelle stehen, das finde ich so wichtig.
        Ich muss meine Tochter wecken.
        Liebe Grüße
        Sabine

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      • …July,…
        Tipp aus der Montessori-Schul-Praxis:
        um den Kindern den satten Farbauftrag (erst auf den Pinsel – dann auf dem Blatt Papier) zu erklären und einzuüben (Aquarelltechnik kommt ja erst später), gebrauchen wir in der Schule das Bild mit den Blubberbläschen. Wir fangen auch erst mit einer Farbe an (Gelb und nach und nach kommen dann blau und rot dazu). Während wir den Pinsel im Näpfchen rühren, singen und sprechen wir mehrmals einen kleinen Vers:
        „…rühre langsam, zart und sachte,
        auf die Bläschen ich dann achte“.
        Damit kommen die Kinder gut klar.
        Nochmal zur Stifthaltung: es gibt auch Kinder, die trotz Dreikantstift sehr verkrampfte / unökonomische Stifthaltungen aufweisen. Es gibt mittlerweile viele gute Möglichkeiten die Hand zu schulen, gut geschulte Lehrer und Ergotherapeuten wissen da Bescheid.
        Zum Beispiel die Wachsmalblöcke (v.a. die von EmmiBee – die sind auch rein pflanzlich und mit 25% Bienenwachs und von Therapeuten, Künstlern und Waldorfpädagogen entwickelt und noch besser als die Stockmarblöcke.). Sie haben keine geometrische flache Quaderform und reizen so das taktile Empfinden und die Griffhaltung nochmal auf besondere Art…

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  7. Vielen Dank euch allen für eure zahlreichen Tips! Mit den Wachsmalblöckchen haben wir als 1. angefangen. Knete haben wir auch hier, auch Bienenwachsknete. Auch darf er in der Küche helfen. Und trotzdem hat er scheinbar feinmotorisch da ein paar “ Probleme“, wo ich auch dachte, das gibt sich noch von selber…
    Ja, das wäre wirklich toll, wenn du Sabrina mal noch im Kinderhaus nachfragen könntest, es würde mich wirklich interessieren, wie die damit umgehen und darüber denken.

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