Ökologisch leben

Ich stufe mich selber als „Öko“ ein. Ja, ich denke so könnte man das schon bezeichnen. Immer in kleinen Schritten vorwärts.

Was bedeutet ökologisch leben eigentlich? Ich stelle mir diese Frage oft und habe auch schon das ein oder andere Mal darüber gebloggt. Immer wieder beschäftigt mich vor allem, wie  ich meinen ökologischen Fußabdruck weiter reduzieren kann.

Ein Problem scheint vielleicht gelöst, nächste Woche eröffnet in der „großen“ Stadt doch tatsächlich ein „Unverpackt“-Laden. Wir werden uns dort also hoffentlich zukünftig mit Nudeln, Reis etc. ohne Verpackung eindecken können. Zumindest testen werden wir das ganze.

Ansonsten übe ich mich gerade – neben Konsumverzicht und Tauschen – in Upcycling. Das war bisher gar nicht auf meinem Bildschirm, da ich mit der Nähmaschine nicht zurecht kam und auch sonst handwerklich nicht zu den geschicktesten gehöre. Wenn man aber aufhört nach Perfektion zu streben und einfach Spaß daran zu haben, dann klappt das so wunderbar. Ich habe so unglaubliche viele Stoffreste hier und habe endlich so vieles genäht/umgenäht/repariert, was mir schon lange gewünscht habe.

Diese Woche habe ich eine ganz interessante Dokumentation zum Thema „ökologisch leben“ gesehen und weiß zumindest von einer Person, dass sie es sehr motivierend fand. (Hier könnt ihr sie euch in der Mediathek ansehen)

Ein weiterer Filmtipp:

10 Milliarden – wie werde wir alle satt?  ein Film von Valentin Thurn („Taste the Waste“) und unglaublich aufrüttelnd, erschreckend… Während dem Film habe ich mit den Tränen gekämpft, war wütend, sauer und zutiefst traurig gleichzeitig.

„Wie kann zukünftig genug Nahrung für zehn Milliarden Menschen erzeugt werden? Zwei Lager behaupten, die Lösung zu kennen: Einerseits die industrielle Landwirtschaft, die global immer weiter expandiert und hocheffizient auf Massenproduktion setzt. Demgegenüber stehen die biologische und die traditionelle Landwirtschaft, die zwar weniger Masse produzieren, dafür aber schonend mit den begrenzten Ressourcen umgehen. Von beiden Seiten will der Filmemacher wissen, wie sie die Welt künftig ernähren wollen. Der Film zeigt die globalen Wechselwirkungen in der Landwirtschaft anhand von Protagonisten aus den zentralen Produktionsbereichen Saatgut, Düngung, Schädlingsbekämpfung, Futtermittelherstellung, Tierproduktion und Handel. Dabei wird kritisch die derzeit gängige Praxis beider Seiten hinterfragt, aber auch unvoreingenommen ihre Lösungsansätze und Visionen für die Zukunft vorgestellt.“ Quelle

Diese Gefühle die ich während dem Film hatte, zeigen mir ganz deutlich dass es (für uns) definitiv der richtige Weg ist, ökologisch zu leben. Nur so kann die Welt auch für unsere Kinder noch so schön sein, wie sie es (noch) ist…

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6 Kommentare zu “Ökologisch leben

  1. Ein sehr schöner Post, ich denke auch ganz viel darüber nach. Danke auch für den Filmtipp, genau solche Filme möchte ich sehen. Die Wachrütteln, Emotionen wecken, und mich Informieren. Ich schaue ihn mir auf jeden Fall an. Einen unverpackt Laden wünsche ich mir auch sehr, leider sieht es nicht so aus, als würde es sie in den Norden verschlagen. Vielleicht in ein paar Jahren, alles braucht seine Zeit.

    Liebe Grüße, Tanja

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  2. Habe mir den Film eben angeschaut und bin sehr beeindruckt. Versuche meinen Fußabdruck auch zu verkleinern, es ist aber leider sehr schwer. Danke für deine Informationen, lese gern bei dir mit. Liebe Grüße RIKA

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  3. Ich möchte unbedingt was erzählen,das glaube ich, ganz gut dazu passt: Letzten Samstag war mein Mann im Drogeriemarkt mit dem großen „M“ beginnend um mehrere kleine Sachen für sich zu besorgen.An der Kasse stellte er fest, dass er seine Stofftasche im Auto vergaß, also kaufte er notgedrungen eine Plastiktüte und war ganz erstaunt,dass diese so anders aussah. Daheim zeigte er mir diese und was sah ich, sie trug den blauen Engel!
    Langsam wird also doch umgedacht und es geht in die richtige Richtung.
    Wir vermeiden, wenn möglich, trotzdem in allen Läden Taschen zu kaufen.
    Ein Unverpackt Laden wäre auch für mich ein Geschäft an dem ich nicht vorbeilaufen würde.Toll ist sowas.
    Berichtest du mal darüber?
    Es wäre so toll, wenn jeder, seinen Möglichkeiten entsprechend, „Öko“wäre. Nur den Müll z. B.sauber trennen und in die dafür vorgesehenen Mülleimer tun.Oder das Auto auch mal stehen lassen und nicht wegen jeder Ministrecke zu benützen.
    Ich könnte noch mehr schreiben,was ich hier so mitbekomme.Ich komme mir manchmal wie ein Exot vor, aber ich weiß dass es so gut ist.
    Mir macht es unglaublich viel Spaß aus so manch abgelegter Kleidung was Neues zu nähen. Erst vor ein paar Wochen habe ich aus einer kaputten Jeans,bei der ich nicht wusste wie ich sie noch retten soll, meiner Tochter einen Rock gemacht. Das sieht keiner und ihr gefällt der Rock richtig gut.
    Aus den unteren Hosenbeinen, wurde eine Jeanshose für den Puppenjungen.
    Zur Zeit nähe ich, eher ich kämpfe mich, gerade durch die Puppenkleiderwuensche zu der Puppe die ich für meine Tochter genäht habe.
    Diese kleine Auftraggeberin hat so spezielle Wünsche.Ich probiere ihr diese zu erfüllen und verwende hierfür furchtbar gerne abgelegte Kleidung.
    Bisschen viel ist das jetzt geworden.
    Euch einen schönen Abend.
    Liebe Grüße
    Sabine

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