Selbstversorger-Anfänge

Mein Plan ist es ja irgendwann zum Großteil von unserer eignen Ernte leben zu können. Die Pläne dazu sind groß, was schlussendlich alles umgesetzt werden kann wird die Zeit zeigen. Unsere Selbstversorgung ist noch sehr minimal, lediglich für Obst und Gemüse hat es im letzen Sommer gereicht. Da haben wir ja fast nichts dazugekauft.

Ein guter Plan ist sicher nie verkehrt, wenn man anfängt Gemüse und Obst selbst anzubauen.

Womit wir uns mal selber versorgen möchten ist defintiv Gemüse und Obst, soweit es geht das ganze Jahr. Das heißt, gute Lagerhaltung und Vorratsplanung muss sein. Ein geeigneter Lagerplatz ist aber noch nicht vorhanden. Wir brauchen noch eine Lösung wo wir beispielsweise später unsere Erträge der Streuobstwiese lagern. Ideen dazu (Erdkeller oder ähnliches) existieren bereits. Aber hier eilt die Umsetzung zum Glück noch nicht.

Wenn unser Plan aufgeht, haben wir zukünftig das ganze Jahr selber Äpfel. Im Juli bereits der erste Sommerapfel und Lageräpfel bis Juni. Aber erstmal wird die Obstwiese an Ostern angelegt. Bis es dort zu einem Vollertrag kommt, vergehen Jahre. Auf die Obstwiese möchte ich gerne noch diverse Beerensträucher und Wildobst pflanzen. Bisher gibt es zwei Stachelbeersträucher, vier Johannisbeeren, fünf Heidelbeeren, eine Brombeere, eine Aronia, Felsenbirne, Mispel, Holunder. Da geht also noch einiges. Heidelbeeren essen wir für unser Leben gern und würden gerne so viele ernten dass wir damit über den Winter kommen. Getrocknete Aronia mag der Liebste gerne im Müsli und den Saft davon trinken wir alle gerne. Zum zwischendurch naschen bieten sich alle anderen Beeren an. Himbeeren und Erdbeeren gibt es gleich nebenan bei der Schwiegermama zu genüge. Was im Frühjahr noch gepflanzt wird steht noch nicht ganz fest, aber Heidelbeeren und Stachelbeeren sicherlich. Ebenso Minikiwi.

Auf der anderen Seite unseres Grundstückes entsteht ja nun 2016/2017 der Kartoffelacker mit Gewächshaus und Hühnerstall/auslauf. Also auch empfindliches Gemüse und Lagerkartoffeln sind gesichert (sofern alles klappt natürlich). Dazu noch eigene Eier und evtl. eigenes Fleisch (das ich nicht essen würde, aber ich sehe mich gerade nach einer alten Zweinutzungsrasse um, da müssen wir noch sehen ob wir unsere eigenen Hühner dann schlachten oder gar essen könnten. Konsequent wär es wohl. Und wenn nicht, bleiben sie einfach bei uns bis sie das zeitliche segnet). Auch dort gibt es dann zusätzlich Beeren, – und Wildobst sowie vielleicht noch einen Kirschbaum.

Dann gibts noch den Gemüsegarten mit den Hochbeeten in dem Bohnen, Zwiebeln, Salat, Rote Bete, Karotten, Kohl und anderes wächst. Dazu viele Bienenenblumen. Eine Totholzhecke haben wir bereits angelegt, daneben soll noch ein großer „Steinhaufen“ entstehen. Dort finden viele Tiere Unterschlupf. Ein Insektenhotel entsteht die nächsten Tage. Brombeerstängel habe ich ebenfall schon vorbereitet. Die werden gerne von Wildbienen bewohnt.

Imkern ist ebenfalls noch ein ganz großer Wunsch von mir. Und bietet sich später auch sehr gut an auf unserer Streuobstwiese.

Selbstversorgung ist ein Vollzeitjob, das habe ich bereits im letzten Jahr gemerkt. Wer weiß wohin uns dieser Weg einmal führen wird. Die nächsten Jahre bin ich sicherlich eh erstmal zuhause.

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3 Kommentare zu “Selbstversorger-Anfänge

  1. Was für großartige Pläne!
    Und wie schön, dass du die nächsten Jahre zuhause sein kannst. Dass ist ein großes Privileg und leider nicht allen, die das gern wöllten (inkl. Mir) möglich. Ich freue mich sehr, dass du diese Möglichkeit hast. Genieße die Zeit und das verwirklichen deiner Träume. Ich lese gern nebenbei mit. :)

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  2. Bei den Hühnern kann ich dir den Tipp geben, dass Marans sehr gesunde schöne Hühner mit wunderhübschen Eiern sind. Auch Vorwerk, Dorking oder deutsches Reichshuhn sind sehr schöne Rassen. Besonders bei den Marans sind die Hähne auch sehr lieb.
    Die tollsten Eier legen Araucana. Nämlich grünblau. Die dann gekreuzt mit Marans gibt olivfarbene Eier. Ich würde euch also zu einer bunten Mischung raten. Mischlingshühner sind am robustesten. Ihr habt die lustigsten Eier und immer kleine Kinderüberraschungen :D.

    Im Winter wird der Eierertrag allerdings gen 0 gehen. Das Problem hast du jedoch immer, wenn du auf Legemehl verzichtest. Ich gönne ihnen gern die Pause. Allerdings sollte man auch wissen, dass Rassehühner, besonders Zwiehuhnrassen sehr gerne Mama werden. Da kann man dann auch bis zu 3 Monate auf Eier verzichten. Und das Glucken ist ansteckend ;). Also ganz ehrlich, man darf bei natürlicher Haltung nicht zu viele Eier erwarten und sollte genug vegane Kuchenrezepte parat halten. Ich habe derzeit ca. 25 Hühner + 3 Hähne und ganze 2 Eier pro Tag. Was schon gut ist, man merkt, die Tage werden länger.

    Das Fleisch ist von fester Qualität, also nicht wie das was man kauft. Ebenso ist es nicht weiß, sondern grau. Da diese Hähne Muskeln aufbauen in ihrem längerem Leben. Aber wozu hat man Zähne :).

    Ich liebe meine Hühnerschar aber trotzdem, besonders die bunten Küken im Frühling :).

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  3. Ganz großartige Pläne sind das!
    Wunderschön, dass Du die nächsten Jahre zuhause bleiben kannst.
    ich bin auch schon sehr lange daheim und halte meinem Mann den Rücken frei so gut ich kann.
    Langeweile kommt immer noch nicht auf.
    Ich wünsche Euch viel Erfolg beim Umsetzen Eurer Pläne!

    Liebe Grüße
    Sabine

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