Holzhütteneinblicke – Kinderzimmer

Das Herbstmädchen spricht seit Wochen davon in ihrem eigenen Zimmer zu schlafen. Wir haben ewig überlegt und uns dann dafür entschieden ein Bett für ihr Zimmer zu kaufen. Auch wenn ich mir sicher bin, sie schläft noch ewig bei uns im Familienbett. Aber einschlafen kann sie gerne mal im Kinderzimmer, wenn sie es sich wünscht. Und da das Thema Bett ja sowieso für irgendwann anstand, fanden wir den Zeitpunkt jetzt perfekt.

Das Bett ist von Waschbär und extra für kleine Kinder entwickelt und kann trotzdem sehr lange genutzt werden. Weil das Herbstmädchen aber eine sehr unruhige Schläferin ist, habe ich noch diverse Kissen und Bettschlangen genäht, damit sie sich ja nicht den Kopf stoßen würde. Endlich haben wir es auch geschafft das Kinderzimmer mal wieder etwas zu entrümpeln und Spielsachen auszusortieren. Dabei konnte ich auch gleich den Kleiderschrank durchsortieren und die Sachen für das Maikäferchen beiseite räumen.

In den neuen Anblick bin ich total verliebt.

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Die Spielküche ist übrigens nur hier untergestellt, sie gehört dem Kinderhaus und darf dort eine Pause machen.

Das Kinderzimmer verändert sich immer wieder.Hier  habe ich es euch schon einmal gezeigt. Und hier gezeigt. Und hier.

Selbstversorger-Anfänge

Mein Plan ist es ja irgendwann zum Großteil von unserer eignen Ernte leben zu können. Die Pläne dazu sind groß, was schlussendlich alles umgesetzt werden kann wird die Zeit zeigen. Unsere Selbstversorgung ist noch sehr minimal, lediglich für Obst und Gemüse hat es im letzen Sommer gereicht. Da haben wir ja fast nichts dazugekauft.

Ein guter Plan ist sicher nie verkehrt, wenn man anfängt Gemüse und Obst selbst anzubauen.

Womit wir uns mal selber versorgen möchten ist defintiv Gemüse und Obst, soweit es geht das ganze Jahr. Das heißt, gute Lagerhaltung und Vorratsplanung muss sein. Ein geeigneter Lagerplatz ist aber noch nicht vorhanden. Wir brauchen noch eine Lösung wo wir beispielsweise später unsere Erträge der Streuobstwiese lagern. Ideen dazu (Erdkeller oder ähnliches) existieren bereits. Aber hier eilt die Umsetzung zum Glück noch nicht.

Wenn unser Plan aufgeht, haben wir zukünftig das ganze Jahr selber Äpfel. Im Juli bereits der erste Sommerapfel und Lageräpfel bis Juni. Aber erstmal wird die Obstwiese an Ostern angelegt. Bis es dort zu einem Vollertrag kommt, vergehen Jahre. Auf die Obstwiese möchte ich gerne noch diverse Beerensträucher und Wildobst pflanzen. Bisher gibt es zwei Stachelbeersträucher, vier Johannisbeeren, fünf Heidelbeeren, eine Brombeere, eine Aronia, Felsenbirne, Mispel, Holunder. Da geht also noch einiges. Heidelbeeren essen wir für unser Leben gern und würden gerne so viele ernten dass wir damit über den Winter kommen. Getrocknete Aronia mag der Liebste gerne im Müsli und den Saft davon trinken wir alle gerne. Zum zwischendurch naschen bieten sich alle anderen Beeren an. Himbeeren und Erdbeeren gibt es gleich nebenan bei der Schwiegermama zu genüge. Was im Frühjahr noch gepflanzt wird steht noch nicht ganz fest, aber Heidelbeeren und Stachelbeeren sicherlich. Ebenso Minikiwi.

Auf der anderen Seite unseres Grundstückes entsteht ja nun 2016/2017 der Kartoffelacker mit Gewächshaus und Hühnerstall/auslauf. Also auch empfindliches Gemüse und Lagerkartoffeln sind gesichert (sofern alles klappt natürlich). Dazu noch eigene Eier und evtl. eigenes Fleisch (das ich nicht essen würde, aber ich sehe mich gerade nach einer alten Zweinutzungsrasse um, da müssen wir noch sehen ob wir unsere eigenen Hühner dann schlachten oder gar essen könnten. Konsequent wär es wohl. Und wenn nicht, bleiben sie einfach bei uns bis sie das zeitliche segnet). Auch dort gibt es dann zusätzlich Beeren, – und Wildobst sowie vielleicht noch einen Kirschbaum.

Dann gibts noch den Gemüsegarten mit den Hochbeeten in dem Bohnen, Zwiebeln, Salat, Rote Bete, Karotten, Kohl und anderes wächst. Dazu viele Bienenenblumen. Eine Totholzhecke haben wir bereits angelegt, daneben soll noch ein großer „Steinhaufen“ entstehen. Dort finden viele Tiere Unterschlupf. Ein Insektenhotel entsteht die nächsten Tage. Brombeerstängel habe ich ebenfall schon vorbereitet. Die werden gerne von Wildbienen bewohnt.

Imkern ist ebenfalls noch ein ganz großer Wunsch von mir. Und bietet sich später auch sehr gut an auf unserer Streuobstwiese.

Selbstversorgung ist ein Vollzeitjob, das habe ich bereits im letzten Jahr gemerkt. Wer weiß wohin uns dieser Weg einmal führen wird. Die nächsten Jahre bin ich sicherlich eh erstmal zuhause.

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Herbstmädchenkunst IV

Das Herbstmädchen ist gerade wieder sehr viel am malen. Bei dem Wetter perfekt. Normalerweise sammle ich meine Lieblingsbilder um sie euch zu zeigen. Aber heute habe ich neben den Kunstwerken noch eine absolute Kaufempfehlung.

Wir hatten bisher einen „normalen“ Malkasten einer bekannten Firma. Gestört hat mich dabei aber das viele Plastik und die Tatsache, dass das Herbstmädchen sehr intensiv malt und die Farbe gerne mal überall hat. Nicht so toll, wenn die Farben chemisch hergestellt sind. Dennoch wollten wir den alten erst leer machen. Kein Problem für das Herbstmädchen. Jetzt haben wir uns aber endlich einen neuen besorgt.

ökoNORM Natur Wasserfarben – Wasserfarben aus hochkonzentrieren Pflanzenextrakten. Also Lebensmittelqualität. Ich finde sie zudem sehr schön und… der Kasten ist nicht aus Plastik, sondern aus Glanzmetall und die austauschbaren Näpfchen sind aus Polystyrol. Also damit kann ich gut leben. Und das Herbstmädchen auch wie man sieht.

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Ach und mein neues Lieblingsbild vom Herbstmädchen

Mama mit Babybauch <3

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Rettet die Foodsharing Fair-Teiler

Dass ich Foodsharing toll finde und zum Teil auch selber praktiziere, habe ich schon schon berichtet. Ich verfolge schon seit einigen Jahren das Leben von Rapheal Fellmer, der bekannt ist für seinen Einsatz für Foodsharing und sein „geldfreies Leben“.

Nun wollen Behörden die Foodsharing Fair-Teiler stoppen. Ein Irrsinn. Mal wieder. Wenn ihr Foodsharing aber auch für eine tolle Idee haltet, unterschreibt doch gerne die Petition die Raphael Fellmer ins Leben gerufen hat. Hier findet ihr alle Daten dazu.

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Gerettete Lebensmittel, die wir im Biomarkt im letzten Frühjahr mal mitnehmen durften. 

Lieblingsrezepte – vegan

Aktuell habe ich Zeit und Lust mich durch ganz viele neue Rezepte zu kochen. Manches gelingt und ist sehr lecker, anderes wiederum schmeckt uns nicht so gut und schafft es nicht auf unsere „mal-wieder-kochen-Liste“

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Aktuell gibt es ein paar Rezepte die wir echt gerne machen und meistens sogar ziemlich schnell gehen.

Süßkartoffelsuppe: 

1 Zwiebel, 1 kleines Stück Ingwer in einem Topf anbraten. Dazu dann 600 Gramm geschälte und gewürfelte Süßkartoffeln und eine Karotte. Kurz anbraten. Dann mit 500-600 ml Gemüsebrühe und einer Dose Kokosmilch ablöschen und 25Min. köcheln lassen. Mit Kreuzkümmel, Koriander und Salz würzen. Pürieren, fertig. Oberlecker!

Dinkelburger mit Hanfbratlingen

Bratlinge nach Packungsangabe machen, zusammen mit Lieblingszutaten (hier: Zwiebel, Gurke, Paprika, Tomate, Salatblatt) in eine Dinkelsemmel schichten. Dazu noch selbstgemachtes Ketchup (passierte Tomaten, Tomatenmark, bisschen Agavendicksaft – fertig). Die Dinkelsemmel machen wir je nach Laune und Zeit selber oder holen sie im Biomarkt. Die Mischung für die Bratlinge ist von Chiron – Naturdelikatessen und wirklich sehr lecker. Dazu gibts noch Salat und fertig ist das Festmahl.

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Seit kurzem hole ich mir auch immer wieder Inspiration auf diesem absoltut tollen Blog. Ich bin fast ein bisschen verliebt. Glutenfrei, vegan und lecker – Leafysoul. Beispielsweise die Linsenbratlinge  oder der Blumenkohlauflauf. 

viele Sonnenmomente

Hinter uns liegen drei wahnsinnig schöne Sonnentage. Wir sind hier im beschaulichen Niederbayern wirklich gesegnet was das Wetter betrifft. Es war schon beinahe frühlingshaft. Wir waren ganz erfolgreich auf dem Flohmarkt, haben lecker gegessen, liebe Freunde getroffen, waren spazieren und sehr fleißig im Garten.

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Als ich heute Mittag mit dem Auto gefahren bin, schlief das Herbstmädchen bereits nach drei Minuten ein (seit einer Woche gibt es hier keinen Mittagsschlaf mehr) und war auch noch 35Minuten Autofahrt noch nicht wach. Also hab ich – wieder zuhaus – das Auto in die Hofeinfahrt gestellt, mir einen Stuhl geschnappt und mich mit Buch daneben gesetzt. Bis das Mäuschen aufgewacht ist und wir noch ein bisschen in der Sonne gerastet haben. War das schön!

27. Schwangerschaftswoche

Ich habe das Gefühl ich schreibe jedesmal das gleiche. Aber es ist wirklich unglaublich, wie schnell die Zeit vergeht. Beim zweiten ist es anscheinend wirklich noch extremer. Hätte ich mir nie träumen lassen. Aber am Freitag durfte ich bereits in die 27. Schwangerschaftswoche starten. Zufällig hatte ich genau dann Vorsorge. Das Maikäferchen ist schon 35cm und wiegt ca. 1100 Gramm. Ein richtiges kleines Menschlein schon.

Nächste Woche habe ich endlich mein Gespräch mit der Hebamme, bei dem ich die mögliche Hausgeburt ansprechen möchte. Mal sehen, wie wir uns schlussendlich entscheiden und auch was das Maikäferchen dazu sagt.

Insgesamt geht es mir zum Glück sehr gut, ich hab Kraft und Elan. Muss ich auch haben, mit dem Herbstmädchen kommt man wenig zur Ruhe. Und auch sonst möchte ich noch so Allerlei schaffen vor der Geburt. Wer kennt das nicht. Seit ich nun regelmäßig Magnesiumfußbäder mache, ist auch das Bauchweh verschwunden das mich in letzter Zeit ein paar Mal ausgebremst hat.

Die Vorfreude auf dieses kleine Wunder in meinem Bauch wächst täglich. Ich kann es kaum erwarten. Mein kleines Frühlingsbaby, ich freu mich so sehr auf dich! 

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Februarschätze

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  • „Liebes Herbstmädchen, magst du deinen Rucksack bitte aufhängen“ – Auftrag ausgeführt
  • selber schminken im Kinderhaus. Sie schminkte sich als „Dipessin“  (=Prinzessin, klar oder?)
  • Matschewetterbespaßung Teil 1 – noch mehr Farbe
  • Matschewetterbespaßung Teil 2
  • Matschewetterbespaßung Teil 3