letzte Vorbereitungen für das Maikäferchen

Es ist eigentlich alles soweit bereit. Ein paar – wenige – Wochen sind noch bis zum ET. Wer weiß ob es noch eine oder noch fünf Wochen dauert. Alles ist möglich.

Da ich seit dem Wochenende immer wieder unangenehmes Bauchzwicken habe (vermutlich allerdings Senkwehen), bin ich froh dass soweit alles fertig ist.

Das Schlafzimmer haben wir bereits vor ein paar Wochen umgebaut (bisher sah es so aus), ich bin nicht ganz glücklich, weil die Lichtschalter beispielsweise einfach für eine andere Stellweise des Bettes ausgerichtet sind, aber insgesamt passt es schon so. Anders wär es einfach platztechnisch nicht möglich.

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Der Wickelplatz ist soweit vorbereitet, nur der Aufsatz muss noch rauf, aber das ist schnell gemacht und reicht wenn das Maikäferchen dann da ist.

Die Tasche für das Geburtshaus ist bereits gepackt und da ich auf Instagram gefragt wurde, was ich alles eingepackt habe, hier meine kleine Liste:

  • Essen und Trinken (Nervennahrung quasi) für den Liebsten und mich
  • Geburtsöl/Dammmassageöl
  • Trägershirt (ich habe bei der letzten Geburt soooo geschwitzt, das ich mich bei den Presswehen komplett nackig gemacht hab)
  • dicke Socken, Strickjacke, Toilettenartikel (Zahnbürste/Zahncreme/Seife/Kokosöl)
  • bequeme Baumwollunterhosen, Leggins, Shirts etc.
  • Unterlagen wie Versichertenkarte, Mutterpass, Personalausweis, Familienstammbuch
  • Geburtsplan für den schlimmsten aller Fälle (Verlegung ins Krankenhaus etc)
  • rotes Tuch für das Maikäferchen nach der Geburt. Das Herbstmädchen hatte die ersten Tage überhaupt keine Klamotten an, ich denke dieses Mal werden wir das genauso machen und erst für die Heimfahrt etwas anziehen
  • Dazu habe ich zwei Wolle/Seide Bodies eingepackt, eine WS Hose, Schurwollstrumpfhose, Schlüttli aus Merinowolle, ein paar Ökowindeln (mit den Stoffwindeln beginnen wir in aller Ruhe zuhause), Mütze, dicke Wollsocken
  • Babyschale, Tragetuch
  • und.. bequeme Klamotten für den Liebsten

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Das Herbstmädchen wird – bei Wehenbeginn zur Oma gehen (oder sollte es Nachts losgehen, die Oma zu uns) und ist somit erstmal versorgt. Ein Glück hat der Liebste ab Geburt direkt vier Wochen frei. Ich denke das hilft uns allen gut, um uns mit der neuen Situation vertraut zu machen. Anzukommen. Und das Wochenbett zu genießen.

Ansonsten gibt es ein paar Kleinigkeiten die ich noch besorgen möchte oder mich noch etwas informieren will.

Wir möchten beispielsweise kein Vitamin K prophylaktisch nach der Geburt geben. Es gibt eine Alternative, die werde ich noch diese Woche mit der Hebamme besprechen.

Außerdem überlege ich Globulis aus der Plazenta machen zu lassen (hat damit jemand Erfahrung? Ich freue mich über ein kurzes Feedback) und auch nach der Geburt ein Stück Plazenta zu „essen“. Das soll die Nachwehen erträglicher machen. Ich finde das auch keinesfalls eklig oder dergleichen. Die Plazenta kommt dann  natürlich wieder mit nach Hause und wir pflanzen darauf einen Baum für das Maikäferchen. Wie auch schon für das Herbstmädchen. 

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14 Kommentare zu “letzte Vorbereitungen für das Maikäferchen

  1. ich hab bei meinem großen (inzwischen 4) globuli machen lassen, wirklich gut geholfen haben sie mir bei der milchbildung. so generell nutzen wir sie für ihn aber weniger als gedacht, so dass ich diesmal wohl darauf verzichten werde. ich werde aber wieder plazentastückchen im ofen trocknen und dann pulverisieren, damit ich das im wochenenbett nutzen kann.
    liebe grüße & alles gute!

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  2. Hey. Wir haben sie bei beiden anfertigen lassen. Nutze sie allerdings nur bei Bauchweh momentan. Aber da unser Kleiner wirklich oft und auch sehr stark Bauchweh hat, hat es sich schon gelohnt. Bei Erkältungen greife ich lieber auf infludoron zurück. Die helfen bei uns besser. Trotzdem denke ich, dass die 100 Euro gut investiert sind.. Ist ja spannend. Wusste gar nicht, dass die Nachwehen durch das Essen der Plazenta geringer werden.. Hätte ich das mal gewusst. Meine waren unerträglich und schlimmer als die Geburtswehen. Berichte mal ja? Ist sicher interessant. Besonders für das dritte Kind ;-)
    Liebe Grüße und alles Liebe für Euch! Mary.

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  3. Hallo liebe Sabrina, wie aufregend. Schön, dass wir ein paar Einblicke bekommen und Du uns an dieser ganz besonderen Zeit teil haben lässt. Ich wünsche alles alles Gute für die Geburt.

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  4. Hallo,
    ich würde dir empfehlen das Geld statt für die Placentaglobuli in eine homöopathische Hausapotheke mit den wichtigsten Mitteln zu investieren. Die Homöopathie hält einfach für alles ein gutes Mittel bereit, und die Mittel können von der ganzen Familie/ Freunden etc. genutzt werden.
    Die meisten Apotheken bieten bei den Placentaglobuli ein ganzes Set an mit Potenzen in D6/D8/D10/D12…. diese Potenzen unterscheiden sich kaum in ihrer Anwendung und Wirkung, da die Potenzunterschiede sehr gering sind. Wenn du dich für Placentaglobuli entscheidest, würde ich eine niedrige Potenz z.B. D6 und eine etwas höhere Potenz z.B. C30 oder C200 bestellen.
    Ich finde es immer schade, wenn man viel Geld für die Globuli investiert und sie dann ungenutzt bleiben. Von einer Hausapotheke hast du/ ihr ein ganzes Leben lang was!

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  5. Also wir hatten (und werden wieder) Plazenta Globulis anfertigen lassen und sind damit super gut gefahren!!! Die sind einfach klasse! Und zwar im Grunde für alle! Auch für die Mama sind sie sehr hilfreich, bei Stress, „Milchproblemen“ usw. Ich konnte z.B. gar nicht viele am Anfang nehmen, da ich sonst MEGA viel Milch produziert habe. Das war echt krass. Die Kleine hat sie immer bekommen, wenn etwas Trubel war, ein undefinierbares Weh, beim Zahnen, …. Ich kann es nur empfehlen!!!

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  6. Da der Mutterkuchen während der Schwangerschaft Gift- und Schadstoffe filtert, könnte der Verzehr schlimmstenfalls belasten – auch das Baby, falls es gestillt wird. Das würde ich mit der Hebamme einmal besprechen …

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  7. Sehr stimmungsvolle Bilder! Ich wünsch dir bereits jetzt alles Gute für die Geburt :). Das mit dem „Essen“ habe ich auch gemacht. Unsere Hebamme hat bereits vorher angekündigt, dass sie einfach jede frische Mutter danach fragt und man dann einfach in der Situation entscheiden soll. Ich habe spontan ja gesagt, weil ich schon beim ersten Kind schlimme Nachwehen, vor allem beim Stillen, hatte. Beim zweiten waren sie dann zumindest nicht genauso schlimm, woran auch immer es lag. Die Plazentaglobuli haben beide Hebammen, die ich kenne, als sinnlos beurteilt, trotz Homöopathieausbildung. LG Linnea

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  8. Hallo,
    Wir haben bei beiden Kindern Plazentaglobuli machen lassen und ich kann sagen, bei uns sind sie ihr Geld hundertprozent wert. Sie helfen mir und meinen Kindern bei Erkältungen, Zahnweh und vielen anderen Wehwechen immer sehr gut. Für unsere Älteste haben wir auch Poposalbe aus der Plazenta machen lassen. Die hat wirklich Wunder gewirkt! LG Sandra

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  9. Liebe Sabrina,
    danke fürs Teilen der Liste! Bei mir steht auch bald das Packen der Krankenhaustasche an, da werde ich vorher nochmal bei dir vorbeischauen :-).
    Der Himmel über dem Beistellbettchen ist bezaubernd! Ist der gekauft (und falls ja: wo?) oder selbst gemacht?
    Liebe Grüße,
    Teresa

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  10. Wegen der Plazentanosoden empfehle ich, Rücksprache mit Eurer/Eurem Heilpraktiker/Heilpraktikerin oder Homöopathen/Homöopathin zu halten, denn er oder sie soll ja später dann damit arbeiten. Ich hatte das auch erwogen und bin im Gespräch mit meiner Heilpraktikerin zu dem Schluss gekommen, keine Nosoden anfertigen zu lassen.

    Zur Schmerzlinderung bei starken Nachwehen gibt es auch einen Stadelmann-Tee (auch hier: mit der Hebamme abstimmen), den habe ich vorab besorgt und auch getrunken und als wohltuend empfunden.

    Ich wünsche Euch alles Gute! Es macht Spaß, hier dieses vorfreudige Warten mitzulesen.

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