Wochenende

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Ein sehr warmes Wochenende liegt hinter uns. Wir hatten ganz lieben spontanen Besuch und ansonsten haben wir sehr langsam gemacht. Das Maikäferchen und ich brauchen das gerade noch so gemächlich.

Wir waren aber eine schöne Runde spazieren und endlich wird es ein wenig entspannter mit dem Maikäfer. Denn, auch wenn die Bilder es vermuten lassen, es ist nicht immer alles ein Zuckerschlecken. Der kleine Zwerg quält sich arg und ließ sich bisher ausschließlich von mir beruhigen. Aber seit zwei, drei Tagen klappt es immer besser, dass der Liebste ihn beruhigt und ich mal ein paar Minuten alleine mit dem Herbstmädchen was machen kann (oder sogar duschen)… Das erleichtert mich und die Gesamtsituation enorm.

Als Abschluss dieses schönen Wochenendes gab es vorgestern Abend ein sehr starkes Unwetter mit Hagel. Leider hat es ziemlich viele Blumen und auch einige Tomaten arg erwischt. Ich hoffe sehr sie erholen sich wieder.

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Frühsommerliches Treiben

Ganz leicht kann man ihn schon erahnen den Sommer. Einerseits freue ich mich, andererseits mag ich gar nicht dran denken wie sehr wir schwitzen werden. Der Maikäfer und ich. Bauch an Bauch, den ganzen Tag. Puh.

Das Herbstmädchen jedenfalls hat schon ordentlich Spaß, rennt die meiste Zeit nackig durch den Garten und hat viel Freude mit diversen Wasserbehältnissen.

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Holzhüttengemüse – Ende Mai 2016

Puh, gerade quält sich unser Maikäferchen ganz schön mit schlimmen Bauchweh und ist nur im Tuch richtig glücklich. Ein Glück hat der Liebste kürzlich unseren „Arbeitsplatz“ mit Pc zu einem Steh-Arbeitsplatz umgebaut. So kann ich also ganz gemütlich tippen und schaukle das Maikäferchen solange hin und her. 

Gestern haben wir eine große Gartenrunde gedreht, viele Schnecken in unserem Gemüsegarten entdeckt. Und Läuse am Kirschbaum aaaaber unglaublich viele Bienen! Ein bisschen Gemüse wächst, die Rote Bete geht schon zum zweiten Mal nicht auf. Ebenso nur ein Bruchteil der gesäten Karotten. Aber gut, ist halt in diesem Jahr so. Auf dem Acker neben der Streuobstwiese haben wir ja mit den Schwiegereltern ordentlich was angebaut. Das sieht bisher ziemlich vielversprechend aus. Das Herbstmädchen mutiert zum Gießemädchen und hat dabei ordentlich Spaß. Und ich freue mich so unglaublich diese Fortschritte zu sehen.

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Große Schwester

Das Herbstmädchen ist jetzt große Schwester. Gar nicht so einfach, diese neue Verantwortung. Aber unser Mädchen macht es prima. Sie ist ganz stolz auf ihren kleinen Bruder, singt ihm vor, und streichelt ihn. Wenn er weint, holt sie mich und sagt „Mama, der Maikäfer mag den Busen“.

Ich glaube sie ist gut angekommen in ihrer neuen Rolle. Die ersten beiden Tage war es etwas schwierig, aber mittlerweile klappt es ziemlich gut. Auch, weil der Papa gerade sehr viel Zeit für sie hat und quasi jeden Quatsch mitmacht.

Manchmal möchte sie jetzt auch ein Baby sein. Sei es eine Windel die sie gerne anziehen möchte, oder im Tuch vorne getragen zu werden. Wir lassen dies natürlich zu. Auch wenn sie schon längst sauber ist und für vorne zu tragen eigentlich schon zu groß.

Ich versuche viel Exclusivzeit für das Herbstmädchen rauszuholen. Das ist aber gar nicht so einfach. Kürzlich habe ich einen guten Artikel entdeckt, hier findet ihr ihn. Es geht um die Enthronung des Erstgeborenen. Die erste große Lebensprüfung heißt es in dem Artikel. Und ja, so scheint es mir auch.

Wir haben viele Bücher zum Thema Geschwister und Babys gelesen – aber in Echt ist das nun doch ein Unterschied. Wir hatten beispielsweise vereinbart, dass das Herbstmädchen auch wieder „am Busen trinken“ darf wenn das Baby da ist. Nun hat sie es tatsächlich einige Male eingefordert, aber erstaunlicherweise verlernt. Auf nur drei Monate. Zum Glück „läuft“ die Milch ganz gut, sodass ich ihr ein kleine Schnappsgläschen vollmachen konnte, das sie mit sichtlichem Genuss getrunken hat.

Ach, mein Mädchen, du bist schon so groß!!!

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Erste Gartenrunden mit Maikäferchen

Alles wächst und gedeiht, auch der kleine Maikäfer. Die Tage waren wir das erste Mal im Garten mit ihm und haben ihm alles gezeigt. Alles was so ein kleines Maikäferchen wissen muss. Der Liebste hat zusammen mit dem Herbstmädchen die Tomaten eingetopft und einen ganz langen Blühstreifen angelegt.

Ansonsten kann ich mich gerade sehr an allem erfreuen, es ist so grün und voller Blüten. Viele Bienen und Hummeln besuchen uns schon regelmäßig.

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Im Wochenbett 

Geht alles ganz gemütlich und langsam ❤️ deshalb auf die Schnelle nur ein paar Fotos. Uns geht es prima! Die Nachwehen und der Milcheinschuss sind überstanden und langsam kommen wir richtig an. Das Herbstmädchen liebt ihren kleinen Bruder und schmiedet schon Pläne was sie alles machen können wenn er denn endlich größer ist.       
       

    

Unsere Geburtsreise

Die Nacht war ziemlich ruhig, wie fast schon jede Nacht muss ich zwar 5 mal Pipi aber sonst keinerlei Beschwerden. Etwas enttäuscht Wache ich auf. Nach umziehen und Frühstück fahre ich das Herbstmädchen ins Kinderhaus – 13 km – dort treffe ich auf ein paar Papas die Nachfragen ob das Maikäferchen denn noch immer nicht geschlüpft ist ;) „nein, noch drin, vermutlich noch zwei Wochen“ sag ich. Beim einsteigen denk ich mir aber so, es zieht heut aber seeeehr arg. Hmm. Heimweg. Zuhause wieder ein ziehen. Ich setz mich Bissl an den pc, tippe noch einen Blogeintrag und schick dem Liebsten eine sms dass es heute aber immer wieder unangenehm zieht. 9:00. Ich räume Bissl rum und stelle mal das WehenApp an und stoppe die Zeit zwischen dem ziehen. 10-15 Minuten. Naja, vielleicht wirds ja was. Gegen 10 schick ich dem liebsten nochmal ne sms dass es unangenehm ist aber nicht schlimm und ich mal noch Bissl warte bevor ich die Hebamme Anrufe. 10:15 erste richtig lange Wehe die ich auch als solche einstufen würde. Es geht noch ohne veratmen aber nur noch stehend/gehend. Ich rufe die Hebamme an und frage sie nach ihrer Meinung und ob der liebste von der Arbeit losfahren soll (ausgerechnet an diesem Tag ist er 1,5 std Fahrtzeit entfernt). Sie meint, er soll gleich los. Die Geburt des Herbstmädchens hat ja insgesamt nur 6 std gedauert und nicht dass er zu spät kommt. Gesagt, getan, 2 min später sitzt der Liebste im Auto. Ich stoppe noch immer die Wehen die tatsächlich langsam zum veratmen sind. 7 min. Ich dusche gemütlich, packe die Tasche fürs Geburtshaus nochmal neu und gehe wieder nach unten. Der Bauch knurrt. Ich kann mich erinnern dass die hebi meinte solange man noch essen will/kann geht’s noch nicht los. Hmm, ich hole die kalte Pizza vom Vorabend aus dem Kühlschrank, beiße ab und lass den Rest liegen. Nein, essen ist nicht mehr. 4-5 min wehenabstand. Der Liebste kommt und isst die restliche Pizza. Kalt. Ich rufe nochmal die Hebamme an und sage mir wäre recht wir könnten jetzt los, sonst wird das Autofahren sehr grausam. Ja, los mit euch, ich warte hier. Gut. Also los. Im Auto (25 min Fahrtzeit) „nur“ drei Wehen und mein Hirn rattert. Was wenn wir zu früh dran sind, da blamieren wir uns etc.. Bescheuert, ich weiß. Zwischenzeitlich haben wir die Oma verständigt, die das Herbstmädchen holen und bespaßen wird. 12:15 Ankunft im gh – kurz soll ich ans ctg. Da nur wenige Wehen, zwischendurch ist Zeit zu quatschen und mein Hirn rattert wieder. Die Wehen sind im stehen gut auszuhalten. 20 min später gehen wir in den „Kreissaal“ und die Hebamme guckt nach was der Muttermund macht. 5cm und Köpfchen schön tief. Das beruhigt mich so sehr und ich bin voller Tatendrang und motiviert. Denn bis dahin habe ich nicht geglaubt es geht wirklich los. In Gedanken spreche ich zum Maikäfer dass unsere Geburtsreise wirklich schon begonnen hat und wir das zusammen gut schaffen werden. 13:00. Ich wehe vor mich hin, quatsche zwischendurch mit der Hebi und dem Liebsten. Gehe gefühlt 10 mal Pipi machen.  
Ich warte auf den Blasensprung, aber nix. 14:30 die Wehen werden deutlich stärker und kommen alle zwei Minuten. Die Pausen nutze ich um kraft zu sammeln. Ab jetzt ist die Hebamme die ganze Zeit im Zimmer und quatscht mit dem Liebsten während ich veratme. Ich muss das gerade alleine machen und möchte nicht das wer neben mir steht. 15:00 ich möchte nochmal Pipi machen, Klo besetzt. Auf dem Rückweg habe ich Gefühl ich möchte in den Vierfüßler vor das Bett wechseln. Dort untersucht mich die Hebamme nochmal und sagt „er schiebt rasant nach unten, hör auf dein Gefühl und mach was dein Körper dir sagt“ ich bin erstmal verwirrt und kann noch nicht locker lassen. Sind das schon Presswehen? Nach zwei/drei Wehen in der Position sagt sie, lass es laufen, mach dich ganz locker. Und da merke ich es verändert sich plötzlich. Da ist ein Druck und ich will mitschieben. Der liebste sitzt vor mir am Bett und ich Kralle mich in ihn und schreie. Nach zwei Presswehen meint die hebi wir könnten auf den Hocker wechseln. Ok. Dort dann eine Mega Presswehe, ich schiebe und schnaube und mache das was die Hebamme mir sagt. Es hilft. Noch eine wehe, es zerreißt mich fast so habe ich das Gefühl. Es wird warm und nass, fruchtblase geplatzt. Und noch mit der gleichen Wehe kommt der ganze Maikäfer angerauscht. Ganz nass und runzelig liegt er auf meinem Bauch. Wir begrüßen ihn und können es nicht fassen. 15:27 und die Welt ist um einen Schatz reicher ❤️ die Nabelschnur pulsiert noch, während sich schon die Geburt der Plazenta ankündigt. Als diese da ist, gratuliert uns die Hebamme und zieht sich kurz zurück. Nach ein paar Minuten dürfen wir schon in das schöne Familienzimmer wechseln und uns dort kennenlernen. Erst über eine Stunde später kommt eine weitere Hebamme um das Maikäferchen kurz anzusehen zu messen und zu wiegen. Klein und kompakt ist er. 3770 Gramm, 51 cm und 37 cm kopfumfang. Das erste stillen direkt nach der Geburt klappt prima, er scheint ein Naturtalent zu sein. Wir sind noch immer überwältigt und können unser Glück kaum fassen. Die Hebamme bringt noch ein kleines Stück Plazenta das ich mit Wasser runter spüle. Danach werden wir nicht mehr gestört und können es einfach nur genießen. Eine traumhafte Geburt mit einer traumhaften Hebamme an der Seite, die ich jeder Frau wünsche ❤️   

Wunder

Ein Wunder verliert durch Wiederholung seinen Zauber nicht…

Ja ein Wunder ist so eine Geburt immer wieder. Und dieses kleine zauberhafte Geschöpf dass damit das Licht der Welt erblickt. 

Unser kleiner Maikäfer kam vor zwei Tagen ganz rasant zur Welt. Es war eine sehr schöne, intensive und stimmige Geburt. Wir sind alle wohl auf und das Herbstmädchen ist begeistert von ihrem kleinen Bruder 💜  

Holzhüttengemüse

Mein Muttertagsgeschenk hat mich dieses Jahr besonders gefreut. Keine Blumen im klassischen Sinn. Sondern ein Stück gefräster Rasen. Dorthin kommt nun schon in diesem Jahr ein Teil unserer geplanten Wildobsthecke und ein Blühstreifen für Bienen und anderes Getier. Leider haben wir uns ziemlich spät im Jahr dazu entschlossen nun doch gleich zu starten und nicht bis 2017 zu warten. Hauptgrund ist der Windschutz. Den es hier einfach nicht gibt.

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Unsere Tomaten – ich wollte ja nur fünf Stück dieses Jahr, jetzt sind es doch wieder knapp 20 – dürfen nun täglich Frischluft schnuppern und nach den Eisheiligen auch endlich ganz raus.

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Gestern waren wir insgesamt sehr fleißig im Garten. Ich habe vormittags nochmal Rote Bete und Pastinaken nachgesät und den vorgezogenen Mais eingebaut. Der Liebste hat am Abend Buschbohnen gesät und die Töpfe für die Tomaten vorbereitet. Am fleißigsten war jedoch das Herbstmädchen, zusammen mit der Oma hat sie auf unserem Acker neben der Streuobstwiese Bohnen, Zwiebeln, Karotten gesät, 2 Stunden lang. Leider gibts davon kein Foto, denn sie war komplett braun von oben bis unten. Und hatte einen wahnsinnigen Spaß. Auf dem Acker steht dieses Jahr auch ein Tomatenhäuschen und eine große Bienenwiese ist angesät. Alles in Zusammenarbeit mit den Schwiegereltern. Ich bin ja so gespannt ob das alles klappt und wie es im Hochsommer aussieht wenn alles blüht.

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Frühlingsschätze

Nein – er ist noch nicht geschlüpft der Maikäfer. Ich habe gerade auch nicht das Gefühl als ginge es bald los… Es könnte durchaus noch zwei Wochen dauern. Wir werden sehen, wann er bereit ist in unsere Arme zu kommen und den kuscheligen Bauch zu verlassen.

Wir hatten ein tolles, langes, sonniges (leider sehr windiges) Wochenende. Haben ein paar schöne Ausflüge gemacht, ziemlich oft ziemlich gut gegessen und ein bisschen was im Garten gewerkelt.

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  • das Herbstmädchen und ihre beste Freundin, sehr sehr Zucker an dem Tag
  • über den Markt schlendern… Naja, eher kugeln
  • ein seltener Gast. Eine schwarze Kammschnake. Die Natur ist schon prima
  • mein Geburtstagsgeschenk einweihen
  • Biergartenspielplatz
  • Holzhüttengemüsekindergarten an der frischen Luft