Rote Bete Nudeln 

Ein neues Lieblingsgericht dass ich mit euch teilen muss. Aber erstmal muss ich DANKE sagen. An eine liebe Leserin, die mir – einfach so – diese beiden tollen Kochbücher geschickt hat. Welch eine Freude ❤️  

Das neue Lieblingsrezept stammt aus einem der Bücher und da ich Rote Bete so liebe, müssten wir es natürlich gleich testen. 

Zutaten abgewandelt: 

400 Gramm rohe rote Bete 

1 Knoblauchzehe 

150 ml Gemüsebrühe 

250ml vegane Sahne

Evtl Frühlingszwiebeln

Nudeln eurer Wahl. Hier waren es Dinkel-Penne

Die rote Bete klein machen – ich im thermomix. Dann mit den Knoblauch in der Pfanne andünsten. Nach ein paar Minuten die Gemüsebrühe dazu und 10 min köcheln, dann die Sahne Salz Pfeffer und nen Spritzer Zitronensaft dazu, fertig! Sogar der Liebste fand das und das soll was heißen. Mag er doch keine rote Bete.   

Holzhüttenstreuobstwiese Ende Juni

Das Gras bzw. die Wiese ist gemäht (Danke, danke Schwiegerpapa) und trocknet jetzt. Ein Baum war mit Läusen und Ameisen befallen, da habe ich die letzten Tage sowohl mit Brennesselsud als auch Seifenlauge versucht anzukämpfen. Mal sehen, ob es was nützt. Aber ich bin guter Dinge. Chemie wird hier ja nicht eingesetzt.

Auf dem Acker neben der Streuobstwiese – den ja gerade die Schwiegereltern bewirtschaften, da wir zwecks Maikäferchen eher unflexibel sind – wächst alles wie wahnsinnig. Die Blühstreifen mit Phacelia zwischen den Kartoffeln habe ich kurz vor der Geburt noch angesät und dort summt und brummt es schon jetzt ganz wunderbar. So viele Bienen (sowohl Honigbienen als auch Wildbienen) und Hummeln. Und anderes Getier. Wirklich ein Fest für die Sinne. Anfang Juni sah es noch so aus.

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Kunstwerke

Ach, das macht Spaß. Dem Herbstmädchen einfach nen Malkasten hinstellen, Blätter, Steine und Holz und schon geht’s los. Ich finds richtig richtig klasse und freu mich über die bunten Farbtupfer. 

  
  Und weil wir schon dabei waren: 

noch mehr „Real Life“

Vorbereitung für das Abendessen in der Holzhütte.

Der Liebste wollte eigentlich gegen 16:30 zuhause sein, ich hatte dem Herbstmädchen versprochen, wenn er da ist, machen wir zwei alleine einen kurzen Ausflug zur Post und zum Bäcker. Denn bis auf Obst und Gemüse sah es ziemlich leer aus in den Vorratsschränken. Kurz vor 16 Uhr die Sms vom Liebsten, er muss länger bleiben und kann nicht sagen wann er dann zuhause sein wird. Enttäuschung vom Herbstmädchen, aber mit beiden Kindern wollte ich bei 27 Grad nicht fahren.

Was nun also zu Abend essen? Ich habe beschlossen (schnell… haha…)  Semmeln zu backen und das Restgemüse zu einer Gemüsepfanne zu verarbeiten. Das Herbstmädchen war leider sehr weinerlich und war mit nichts zufrieden zu stellen. Außer mit Wasser plantschen. Das durfte sie dann auch an der Spüle, während ich mit dem Baby im Sling den Teig machte. Ich war nass geschwitzt. Das Herbstmädchen musste natürlich auch genau dann aufs Klo (Maaamaaa, wischen) als ich den ganzen Teig an den Händen hatte. Wuah.

Das Maikäferchen wurde wach und die Küche sah aus wie ein Schlachtfeld. Sowohl ich, Tuch als auch beide Kinder voll mit Mehl. Aber… es stand was zu Essen auf dem Tisch als der Liebste dann nach Hause kam. Hurra.

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„Real Life“

Vollgekotzt vom Baby, Milchstuhlflecken im Bett, ausgelaufene Windeln und nasse Bodys. Gefühlte Überforderung um halb 8 morgens, zwei Kinder die gleichzeitig weinen und dringend Mama brauchen. Zähne putzen erst Abends und Mittag essen um 16 Uhr… Puh, klingt hart, aber ist so. Real Life mit Kleinkind und Baby.

Die letzten Tage hatten es wieder in sich.

Am Montag war die Elternzeit des Liebsten vorbei. Ich startete also alleine in den Alltag mit zwei Kindern. Bis 10 Uhr lief es einigermaßen gut und ich war ein bisschen stolz. Hatte ich doch schon das Herbstmädchen ins Kinderhaus gebracht, einen Spaziergang gemacht und Brennesseljauche angesetzt und eine Maschine Wäsche gewaschen. Bis…. ja.. bis das Telefon klingelte und die Erzieherin aus dem Kinderhaus dran war. Dem Herbstmädchen ging es nicht gut. War ziemlich warm und sehr schlapp. Das Maikäferchen schlief zu dem Zeitpunkt schon über zwei Stunden im Tuch, ich wusste also, wenn er aufwacht HUNGER und volle Windeln. Was tun? Ich hab es riskiert und bin losgefahren (das schlafende Maikäferchen in die Babyschale verfrachtet). Alles gut, bis wir wieder zurück waren und ich in die Hofeinfahrt eingebogen bin. Da erwachte er und schrie. Das bereits eingeschlafene Herbstmädchen wachte völlig verstört auf. Ich trug erst sie nach oben, dann den Hungerzwerg. Nunja, der restliche Tage verlief wie zu erwarten… schwierig. viel Weinen vom Maikäferchen und auch das Herbstmädchen war sehr weinerlich und wollte viel Mama. Zum Glück kam die Oma vorbei um mit ihr Bücher zu lesen…

Jedenfalls, danke, dachte ich mir. Wie gemein genau an diesem, „ersten“ Tag sowas. Wer will uns prüfen, dachte ich mir. Abends ging es ihr zum Glück bereits viel besser, aber da quälte sich dann das Baby bis halb 11 ganz schrecklich.

Diese Tage ist das Herbstmädchen also zuhause. Wir drei, allein. Bzw. nicht. Denn ein Hoch auf die Schwiegerfamilie, die uns gerade so sehr unterstützen. DANKE.

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Vom Wachsen

Sonnig und feucht. Das scheint wohl ein Garant für unglaubliches Wachstum im Gemüsegarten und auf dem Acker. Es macht wirklich so unglaublich viel Freude jeden Tag nachzusehen was gewachsen ist und was nun alles blüht. Heute haben wir wieder so vieles entdeckt, das gestern noch ganz anders aussah.

Sicher könnten wir gerade viel mehr tun (mulchen, die Heukartoffeln mit neuem Heu „füttern“ etc) aber wir schaffen es einfach nicht. Außerdem bin ich ja noch im Wochenbett. So offiziell. Aber es wird auch so ein paar Ernteerfolge geben. Hoffentlich. Und wenn nicht – nächstes Jahr können wir dann wieder richtig loslegen.

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  • Blumen aus dem Garten und der Wiese
  • mit dem Zappelkäfer vor dem Acker
  • Zuckererbsenliebe
  • Bohnen Mais Phacelia (Bohnen und Mais der Rest vom Schneckenfest)
  • Malve
  • Phacelia mit Biene, große Liebe
  • Acker mit Phacelia, Kartoffeln, Obstbäumen und Wiese

1 Monat Maikäferchen

Heute vor einem Monat stand ich auch hier am Computer – und veratmete schon die ein oder andere Wehe. Ein paar Stunden später war er dann hier bei uns – der kleine Maikäfer.

Unser aller Herz hat er im Sturm erobert. Der letzte Monat allerdings war sehr anstrengend und tatsächlich hätte ich nicht gedacht dass er uns so arg fordern würde. Aber so ist es nunmal. Die Geburt ging ja sehr sehr schnell, vielleicht zu schnell für den kleinen Wurm. Er kämpft. Mit sich, mit der Welt und mit den Pupsen. Aber wir stehen im bei, er wohnt quasi auf uns. Bekommt allen Körperkontakt und all die Liebe die er braucht und so sehr verdient.

In den – wenigen – entspannten, wachen Momenten kommt ihm aber auch schon mal ein Glucksen oder gar ein Lächeln über die Lippen. Und das entschädigt.

Er scheint sehr besonders zu sein – ich bin gespannt wie er sich weiter entwickelt und freue mich darauf weiter ein Teil seines Lebens zu sein. Zum Glück ist er Kerngesund und hat nur gerade einen etwas holprigen Start. Aber zusammen werden wir das sicher gut meistern.

Zauberhafter kleiner Mann – du bist toll so wie du bist! 

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Hier könnt ihr meine Gedanken zu 1 Monat Herbstmädchen nachlesen.