noch mehr „Real Life“

Vorbereitung für das Abendessen in der Holzhütte.

Der Liebste wollte eigentlich gegen 16:30 zuhause sein, ich hatte dem Herbstmädchen versprochen, wenn er da ist, machen wir zwei alleine einen kurzen Ausflug zur Post und zum Bäcker. Denn bis auf Obst und Gemüse sah es ziemlich leer aus in den Vorratsschränken. Kurz vor 16 Uhr die Sms vom Liebsten, er muss länger bleiben und kann nicht sagen wann er dann zuhause sein wird. Enttäuschung vom Herbstmädchen, aber mit beiden Kindern wollte ich bei 27 Grad nicht fahren.

Was nun also zu Abend essen? Ich habe beschlossen (schnell… haha…)  Semmeln zu backen und das Restgemüse zu einer Gemüsepfanne zu verarbeiten. Das Herbstmädchen war leider sehr weinerlich und war mit nichts zufrieden zu stellen. Außer mit Wasser plantschen. Das durfte sie dann auch an der Spüle, während ich mit dem Baby im Sling den Teig machte. Ich war nass geschwitzt. Das Herbstmädchen musste natürlich auch genau dann aufs Klo (Maaamaaa, wischen) als ich den ganzen Teig an den Händen hatte. Wuah.

Das Maikäferchen wurde wach und die Küche sah aus wie ein Schlachtfeld. Sowohl ich, Tuch als auch beide Kinder voll mit Mehl. Aber… es stand was zu Essen auf dem Tisch als der Liebste dann nach Hause kam. Hurra.

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5 Kommentare zu “noch mehr „Real Life“

  1. Liebe Sabrina,
    vielen Dank für deine realen Einblicke in den Alltag, es ist nicht immer alles rosa und mit Glitzer :-) danke dir dafür! Meine Töchter sind zwar schon groß, aber wenn ich das lese, habe ich einen Flashback in diese Zeit – herrjeh, wie oft war ich am heulen und verzweifelt sein tagsüber und das Gefühl, ich krieg den Haushalt und die Zeit mit den Mädls nie gebacken …. und abends, wenn sie im Bett lagen, auch wieder am heulen weil ich so ein schlechtes Gewissen hatte, tagsüber oft so ungeduldig, genervt gewesen zu sein – dabei immer so voller Liebe zu den beiden zu sein und allen gerecht zu werden … Und heute? Sind es zwei großartige tolle Mädchen, selbstbewußt, mit konkreten Vorstellungen fürs Leben und dankbar fürs Hier und Jetzt und *seufz* …. auf dem Sprung ins Erwachsenensein … :-) halte durch, du machst das großartig! :-)
    Viele liebe Grüße, auch aus Niederbayern :-)
    Sandra

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  2. Wenn ich das so lese, denke ich, es ist eh überall das gleiche. Jede mutter die einige kinder hat, weiß wie es wirklich ist im leben. Ich hab fünf wundervolle kinder, von 12 bis bald 1 jahr. Sie halten mich jeden tag auf trapp, und oft denke ich es geht gar nimmer. Doch wenn ich im Bett liege und endlich mal ruhe habe, bin ich jeden tag dankbar dafür dass ich die kinder habe. Euch wünsch ich alles liebe.

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  3. Ja und wenn der Papa nach hause kommt, ist oft eine „Hier läuft doch alles, was hast du nur?“-Szene :D… Kenn ich alles, meine Kinder sind 17 Monate auseinander, die große ist keine 3einhalb… Aber sobald das kleine Kind krabbeln kann, ist die Situation meiner Meinung nach entschärft… die Arme werden wieder frei für das ältere Geschwisterkind zum Beispiel… dich schweißt die Zeit mir den Kindern zusammen, weil sie so intensiv ist und die Kinder vergessen es zum Glück jnd behalten dich als Mutter in Erinnerung, wie du sie in den nächsten Jahren sein wirst…. Kopf hoch, viel Energie und vor allem Liebe für dich

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