Sommerschätze

Eine besondere Sommerwoche liegt hinter uns. So schön war sie. Aber auch stressig. Wir hatten welttollsten Besuch meiner besten Freundin aus Berlin. Und weil sie da war, kamen noch andere liebe Freunde zu Besuch um sie auch wieder zu treffen. Viel leckeres Essen, nackte Kinder die im Regen badeten, entzückende Kleinkinderdialoge, verrücktes Wetter und viele liebe Worte zwischen uns Mamas. Dem kleinen Maikäferchen war das alles zuviel Action und der musste sich jeden Abend in den Schlaf weinen. Aber seit heute ist wieder Ruhe eingekehrt und jetzt lassen wir es ganz langsam angehen.

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Holzhüttengemüse

Die ersten Kartoffeln haben wir schon geerntet, was für eine Freude. Das Herbstmädchen war total begeistert und geschmeckt haben sie auch noch richtig klasse. Das macht so einen Spaß zu wissen, dass wir das selber angebaut haben, selber Kartoffelkäfer abgesammelt und geernet haben. Ein Kreislauf der wirklich Freude bereitet.

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Auch die ersten Sonnenblumen sind bereits aufgeblüht und erfreuen unser Auge.

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Die Tomaten werden endlich rot, Bohnen ernten wir nach und nach und Heidelbeeren gibt es gerade massig.

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Wir sind richtig richtig stolz und genießen das alles sehr!

Spielen mit fast 3

Wir haben Spielzeug. Viel davon. Obwohl wir seit jeher darauf achten nur ausgewählte und wenige Dinge anzuschaffen. Das meiste gebraucht oder noch aus der eigenen Kindheit. Die wenigen gekauften Dinge alle aus Holz und von Öko-Herstellern.

Die Spielzeuge ändern sich natürlich mit dem Lauf der Zeit. Anfangs so. Dann so. Und heute, also mit fast 3 Jahren hat das Herbstmädchen folgende Dinge, mit denen sie am Liebsten spielt:

Kinderküche.

Dort kocht sie, rührt, schnippelt und macht Picknick mit ihren Puppen. Wenn sie nen „Lauf“ hat, ist sie schonmal ein Stündchen beschäftigt. Am tollsten ist das natürlich mit einer Handvoll echten Nudeln oder Linsen. Holzschneideobst liebst sie schon seit ihrem ersten Geburtstag und es ist immer wieder interessant. Ebenso, aufdecken. Tischdecke, Teller, Tassen, Blümchen. Eine Freude ihr dabei zuzusehen.IMG_1197Puppenecke.

mit Bettchen, Wäschekorb, Wäscheständer. Puppen und Bären.

Vor allem der Wäscheständer findet großen Gefallen. Mit Wäscheklammern Puppenkleider aufhängen macht anscheinend richtig Laune. Ebenso die Puppen und Bären zu wickeln und zu stillen.

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Quips, Obstgarten, Aquarium, Memory, Bilderschlange, Colorama, Fädelspiele – all das macht ihr immer wieder großen Spaß.

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Holzstifte, Wachsmaler, Malkaste, Schere und Kleber. Dazu Papier. Weißes und buntes und schon ist sie glücklich. Manchmal mag sie nun auch schon Bilder ausmalen. Da darf sie sich am PC ein Motiv aussuchen und freut sich immer sehr.

Ostheimer und Schleich

damit baut sie (meistens zusammen mit uns) große Spielelandschaften. Wald, Wiese, Wasser. Die stellt die Tiere auf, alle bekommen zu essen und zu trinken. Die Babytiere dürfen an der Mamabrust trinken und so weiter…

Diese Sachen hat das Herbstmädchen dauerhaft zur Verfügung. Was ich jetzt aufzähle, wechselt alle paar Wochen, weil wir festgestellt haben, dass es dann wieder so richtig interessant ist.

Lego Duplo und Playmobil. Damit kann sie wirklich ewig spielen. Am liebsten setzt sie alle Figuren an einen Tisch und deckt auf. Wenn sie fertig ist, wirft sie alles um und beginnt von vorne. Welche Feinmotorik sie dazu braucht um diese kleinen Tellerchen aufzudecken. Ich bewundere sie da für ihre Geduld.

Für eine weitere „Rotation“ möchten wir nun noch etwas zu ihrem Geburtstag anschaffen. Wir schwanken noch zwischen einer Brio-Bahn und Kappla Steinen. Die würden dann mit Duplo und Playmobil rotieren. Immer für ein paar Wochen, wie schon erwähnt.

Im Kinderzimmer hat sie noch ein Puppenhaus, das auch phasenweise mehr oder weniger interessant ist, und diverse Fahrzeuge. Autos, Traktoren, Bagger. Auch die liebt sie immer wieder.IMG_2081IMG_9439Insgesamt kann ich feststellen, dass sie Phasen hat. Drei Wochen ist Lego Duplo absolut uninteressant, dann wieder wird wochenlang nur damit gespielt. So ist es mit allen Sachen. Gerade befinden wir uns in einer Bücherphase und das Herbstmädchen möchte am Liebsten den ganzen Tag vorgelesen bekommen. Ich finde es beeindruckend welche Phantasie sie mit knapp drei Jahren schon hat, welche „unsichtbaren“ Dinge in ein Spiel mit einbezogen werden und was sie aus vorhandenen Sachen macht.

Was ich noch besonders betonen möchte – natürlich geben wir ihr die Möglichkeit mit Spielzeug zu spielen. Aber, am Liebsten ist sie einfach in unser Alltagsgeschehen eingebunden. Wäsche falten, Geschirrspüler ausräumen, Gemüse schneiden. Dieses Zusammen bedeutet uns alles viel.IMG_8539

Gnadenlos ehrlich

Während ich das Maikäferchen in den Schlaf schunkle (erfolglos) war es oben beim Herbstmädchen sehr still. Zu still. 🙈 als sie nämlich kam hat sie mir erzählt der Winnie Pooh ist jetzt nass und sie muss ihn aufhängen. Er wurde von ihr gewaschen. „Da hab ich den Lappen ins Klo und dann war der nass und ich hab den Winnie Pooh geputzt“

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Minimalismus?!

Es gibt sie – eine Minimalismus-Bewegung. Mit wenig auszukommen und dabei glücklich zu sein. Gerade deshalb wahrscheinlich. Zuviel von allem kann erdrücken.Ich gebe zu, ganz dem Minimalismus verschreiben kann ich mich nicht. Dazu liebe ich meinen Dekokrimskrams zu sehr. Aber in vielen anderen Bereichen bin ich seit der Schwangerschaft radikal dabei.

Im Badezimmer gibt es nicht mehr vieles, nur noch ausgesuchte Öle, Zahnhygiene und Seife am Stück. All die kleine Probetütchen sind aufgebraucht und werden nicht nachgekauft. Sowas erhalten wir höchstens mal im Tausch oder geschenkt, dann werden sie aber gerne verwendet oder weitergegeben.

Gerade bin ich auch dabei Baby und Kinderklamotten auszumisten. Vieles was dem Maikäferchen oder dem Herbstmädchen nicht mehr passt, kam in eine große Kiste. Daraus habe ich Päckchen gepackt, für meine Schwangeren Freundinnen. Oder die, die ein Mädchen haben. So tolle Strickkleider die das Maikäferchen vermutlich nicht anziehen wird (auch wenn ich von diesem ganzen „Gender“zeugs nicht halte, er darf natürlich ein Kleid anziehen wenn er möchte). Trotzdem. Wir sind von so vielen lieben Freunden und auch der Internetwelt mit tollsten Sachen beschenkt worden. Diese Dinge sollen im Fluss bleiben, nicht hier in der Holzhütte verstauben und schlimmstenfalls noch Kleidermotten zum Opfer fallen. Nein, wir geben diese Herzensdinge weiter. An Freunde die das ebenfalls zu schätzen wissen. Davon haben wir glücklicherweise reichlich. Und hoffentlich geben auch diese Freunde die Sachen danach wieder weiter.

Auch Spielsachen und Kinderbücher miste ich regelmäßig aus und lagere zwischen um immer wieder durchzutauschen. Alles was nie bespielt wird oder uns nicht zusagt wird direkt weitergegeben. Trotz dieser „Taktik“ stapelt sich hier das Spielzeug und ich merke oft, das Herbstmädchen spielt ja doch nur mit den gleichen Dingen. Dazu habe ich aber noch einen separaten Blogeintrag geplant. Fakt ist: Weniger Angebot – mehr Spielraum und Fantasie.

Auch im Kühlschrank/Vorratschrank bin ich am aussortieren und aufbrauchen. Letztes Jahr habe ich Unmengen an Tomatensoße eingekocht, die konnte ich leider in der Schwangerschaft nicht essen. Mir ekelte es so davor. Komisch, oder? Aber jetzt, geht das wieder und ich bin sooo froh um diese leckeren Soßen, passierte Tomaten und eingekochte Rote Bete. Das brauchen wir jetzt nach und nach auf, damit die neue Ernte wieder Platz hat. Gestern habe ich stundenlang Nüsse geknackt, die noch vom Herbst im Eimer warteten. Bald schon gibt es neue Nüsse. Die Hälfte davon ist allerdings eh gleich in unseren Bäuchen gelandet. Der Kühlschrank ist heute leer – (weil der Einkauft noch ansteht, bzw. unsere Gemüsekiste erst noch geliefert wird) und wir einfach alles aufgegessen haben. Nichts blieb über und nichts musste in den Abfall. Diesen Zustand habe ich gleich ausgenutzt und mal wieder ordentlich sauber gemacht – wie wichtig das ist, darüber habe ich bereits hier gebloggt. Und wie wichtig gute Planung ist -um Geld zu sparen und damit auch tatsächlich nichts im Müll landet, könnt ihr hier nachlesen.

Selbst im Garten und auf der Terrasse möchte ich nicht mehr so vieles rumstehen haben, das mich erdrückt, über das man stolpert etc. Nur noch schönes soll uns umgeben. Alles andere. Kommt weg.

Fazit: Es befreit und tut unheimlich gut Staubfänger, Altlasten und alles was „zuviel“ ist, loszuwerden. Damit meine ich aber nicht wegschmeißen, was wohl am einfachsten wäre. Nein, aufbrauchen, verkaufen, verschenken, vertauschen. 

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Sommerschätze

Hach, ihr Lieben. Entschuldigt meine wenigen Worte gerade. Wir genießen den Sommer und ich komme gefühlt nie an den PC. Ich hoffe ein paar Fotos von unserem Sommer in der Holzhütte reichen erstmal. Ich möchte gerade über so vieles schreiben, aber mir fehlt die Zeit und vor allem ein klarer Kopf.

Grad ist es aber echt schön, der Terminkalender ist mit tollen Treffen und dem Besuch der allerliebsten Freundin aus Berlin randvoll. Heute haben wir spontan noch einen Kurzurlaub gebucht (hurra), die Kinder schlafen den fünften Abend hintereinander bereits seit 19:30. Beide. Der Garten ist bunt und grün und wir ernten bereits richtig viel.

Gibt es aktuelle Themen die euch interessieren? Worüber möchtet ihr etwas hier lesen? Wenn ich endlich wieder mehr Zeit habe gibt es was zum Thema Reboarder (rückwärtsgerichtete Kindersitze), Permakultur und Selbstversorgung, Nachhaltigkeit im Badezimmer vor allem mit Baby und Kleinkind mit eigenem Kopf, neue Rollen innerhalb der vergrößerten Familie, Einblicke in die neue Matschküche vom Herbstmädchen und ein bisschen was über die Wichtigkeit von Massagen und Berührungen für Babys.

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Einkaufen im Sommer

Geht ziemlich stressfrei. Die Einkaufsliste fällt gerade ziemlich kurz aus. Viel Obst (Heidelbeeren, schwarze Johannesbeeren und „Kriachal“ – die ersten Äpfel sind in wenigen Wochen reif) und etliches an Gemüse. Zuchini, Zwiebeln, Bohnen, Gurken, rote Bete, die ersten Tomaten, Karotten etc. Es ist wirklich toll. Im nächsten Jahr ziehen wir die Sache ja noch etwas größer auf und hoffen eine beständigere und regelmäßigere Ernte zu haben. Außerdem dann ja eigene Eier. Wenn alles gut läuft, ziehen die ersten Hühnerdamen bereits im Herbst ein.

Ich find es unglaublich schön, barfuß durch den Gemüsegarten zu gehen, die Erde zu spüren und mich einfach nur an diesem Luxus zu erfreuen.

Gerade wenn man dieser Tage Nachrichten liest, dann muss ICH mich besinnen. Auf das was in MEINEM Leben gerade so schön ist. Damit ich nicht all meine Hoffnung und meinen Mut verliere. 

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Shit happens 

Das Herbstmädchen musste heute zum Kinderarzt (ein mysteriöser Ausschlag mit fiesen Bläschen der sich als Kontaktallergie rausstellte) Im Wartezimmer angekommen, wollte der Maikäfer an die Brust. Just in dem Moment meinte das Herbstmädchen „Mama ich muss aufs Klo. Groß“ puh… Ja… Ähm… Kannst du noch warten oder gleich? „Gleich“. Na gut, den Maikäfer am Busen tragend mit dem Herbstmädchen aufs Klo. Gibt’s da tatsächlich keinen Hocker für Kinder? Ich also nochmal raus, die Arzthelferin gebeten das Herbstmädchen auf die Schüssel zu heben. Der Maikäfer immer noch stillend. Super dachte ich mir, wie wische ich nur? Zum Glück kam nur Pipi, das haben wir dann irgendwie geschafft. Timing – perfekt also ;) 

Rein ins Behandlungszimmer. Der Maikäfer am schreien, also schnell ins Tuch bevor der Doktor kommt. Knoten zu und …. „Knatterpffffknatter“ da war die Windel randvoll. Halleluja dachte ich mir, das nächste mal bitte wieder alle daheim aufs Klo ;) 

Zuhause dann die nächste mittelschwere Katastrophe. Den Maikäfer unter seinem Mobile am Boden abgelegt, schon am meckern. Trotzdem schnell noch raus, die Katze füttern. Das Herbstmädchen mir hinterher. Ich seh noch im Augenwinkel wie sie von außen die Haustür zuzieht. Aaaaahhhhh! Keinen Schlüssel! Und das Maikäferchen am schreien. Mist Mist. Also Turbo an und barfuß im Regen zu den Schwiegereltern gelaufen, in der Hoffnung jemand ist zuhause. Das Herbstmädchen hinterher. Zweitschlüssel geholt, zurück und Maikäfer fest gedrückt und erstmal ne runde laut losgelacht mit dem rotbackigen Herbstmädchen. Puh! 

Und weil das Herbstmädchen heute so so tapfer war (sie hat leider schlimme arztpanik) haben wir ihr ihren Wunsch erfüllt und ein Pizzapicknick im Bett gemacht. Schön war das.  Was für ein chaotischer – normaler – Tag im Wahnsinnsleben mit zwei Wundern  

2 Monate Maikäferchen

Ach du, toller kleiner Spatz. Wie niedlich du bist und wie wundervoll du schon lachen kannst. Ich bin absolut verliebt. 

Zum Glück ist er seit dem ersten Schub mit fünf Wochen wesentlich entspannter. Wir waren fleißig bei der Osteopathin und bei der Homöopathischen Kinderärztin. Seitdem ist er echt fast ein entspanntes Baby. Gerade steckt er zwar im nächsten Schub, das heißt Ablegen unmöglich, aber dafür schläft er auch sehr viel. Wachsen und Baby sein ist nicht immer einfach.

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Mittlerweile kann er schon zuckersüß „quatschen“ und vor allem lachen, da schmilzt mein Herz. Nach dem stillen hat er immer seine gesprächigen Momente und es scheint als möchte er mir seine Eindrücke in dieser Welt erzählen. Die U3 hatten wir auch und der Kinderarzt war sehr zufrieden mit seiner Entwicklung. Er hat richtig ordentlich zugelegt und auch sonst ist alles so wie es sein soll.

Eine weise Seele steckt in ihm. Das fällt nicht nur mir auf – schon drei verschiedene tolle Frauen hab das unabhängig voneinander über ihn gesagt. Spannend ist das.

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Ich freue mich so über diesen kleinen Zauberbuben.

Sommerduft

Sommerduft weht uns die Tage ordentlich um die Nase. Zum Glück sind es humane „Sommertemperaturen“ denn mit Tragebaby fände ich 36 Grad gerade nicht sehr berauschend. Und so machen wir es uns auf der Terrasse gemütlich. Mit viel Obst, ein bisschen Eis, kalten Getränken und Büchern. Meist komme ich zwar nicht zum lesen (eigentlich nie) aber immerhin liegt es bereit sollte es doch einmal klappen.

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