Wickelgeschichten

Das Herbstmädchen wurde fast ausschließlich mit Stoffwindeln gewickelt. So war auch der Plan für das Maikäferchen. Aber immer funktionieren Pläne nicht so wie man sich das vorstellt. Das Maikäferchen war zwischendurch so sehr anstrengend, dass ich es nicht geschafft habe zusätzlich noch die Stoffwindeln zu verwenden. Zudem war ich irgendwie unglücklich mit unseren Stoffwindel-Systemen die beim Herbstmädchen hervorragend geklappt haben. Stoffwindelfrust, vielleicht?

Irgendwann ließ ich mein schlechtes Gewissen hinter mir und nahm mir eine Stoffwindelpause. Die hat mir gut getan und seit einigen Wochen jetzt sind wir wieder mit Feuereifer dabei. Wir haben eine neue Marke für uns entdeckt und ich bin absolut zufrieden damit. Milovia (Prefold) Überhosen. Seitdem: wenig Windelwäsche und vor allem kein Auslaufen mehr! Ich bin sehr angetan.

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Sobald das Maikäferchen nackig strampeln darf ist der übrigens überglücklich. Wie vermutlich jedes Baby. Windelfrei wäre sicherlich das „artgerechteste“, aber für mich kommt es leider nicht in Frage. Aus verschiedenen Gründen.

Aber, das Maikäferchen das bei jedem Wickeln noch so lange nackig strampeln, wie er Lust hat. Dazu habe ich einen zweiten provisorischen Wickelplatz im Wohnzimmer eingerichtet. Ich wickle also da wo wir eh sind, das Herbstmädchen kann weiter spielen und das Maikäferchen ist glücklich. So unten ohne.

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Schlafplatz und Gesundheit

Bereits letzten Winter haben wir unsere Schlafplätze auf Erdstrahlen und dergleichen untersuchen lassen. Dazu baten wir den Autor des Buches „Schlafplatz und Gesundheit“ Otto Moser zu uns. Dieser ist Rutengänger und hat sehr viel Erfahrung und wohnt glücklicherweise nicht allzu weit weg.

In seinem Buch beschreibt er, welch unglaubliche Auswirkungen Erdstrahlen beispielsweise auf die Gesundheit haben können. Nicht nur schlechter Schlaf sondern schwerwiegende Krankheiten, wie Krebs, können dadurch entstehen.

Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der seit Jahren schlecht schläft oder gesundheitliche Probleme hat die sich nicht erklären lassen. Eigentlich ist es interessant für jeden. Denn oft reicht schon das Bett zu verschieben oder den Schlafplatz in ein anderes Zimmer zu verlegen.

Ich hatte das Thema eigentlich abgehakt da bei uns in den Schlafzimmern alles in Ordnung ist. Aber bei einer Diskussion auf Facebook würde ich daran erinnert und wollte euch an unserer Erfahrung teilhaben lassen.

Wir haben übrigens zusätzlich in den Schlafräumen einen Netzfreischalter – das heißt sobald das Licht gelöscht ist, ist die Netzspannung abgeschaltet. Das soll Elektosmog vermeiden. Auch unsere Steckdosen sind weg vom Bett bzw Kopfnähe. Irgendwo hatte ich mal gelesen dass man zusätzlich Rosenquarz neben/an/unters Bett legen soll. Dieser hilft zwar nicht gegen Elektosmog, hilft aber wohl dem Körper um damit besser klarzukommen.

Auch wenn einige das vielleicht als Humbug abtun, ich bin davon überzeugt und sich darüber Gedanken zu machen schadet sicher nicht.

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Erkältungszeit mit Kindern 

Das hatte mir vor meinen Schwangerschaften niemand gesagt. Wie kräftezehrend es ist wenn das eigene Kind erkältet ist. Denn automatisch sind gefühlt alle ringsum mit krank. Mama Papa Oma Tante. Und selber krank sein und noch ein oder mehrere kranke Kinder zu betreuen ist wirklich ein Graus.

Die letzten beiden Winter waren wir oft und lange krank. An Weihnachten haben wir beschlossen dass es so nicht weitergeht. Jeder kleine Räusperer vom Herbstmädchen machte uns schon leicht panisch. Damals habe ich euch erzählt was ich alles mache um gesund zu bleiben. Und ich muss sagen, bisher (dreimal auf Holz klopf) waren wir nich ansatzweise wieder so kränklich. Mal einen, zwei Tage, aber dann war es wieder gut. Eine deutliche Verbesserung zu vorher.

Unsere heißen Tipps um unser  Immunsystem zu stärken: 

Selbstgemachter Echinacea-Honig 

Cystus-Tee (gibts bei uns beispielsweise im Biomarkt – zumeist findet man ihn bei den Nahrungsergänzungsmitteln) 

(Richtig) hochdosiertes Vitamin D (immer in Verbindung mit Vitamin K2 und Magnesium einnehmen). Dazu lasst euch am Besten beraten. 

Viel, viel frische Luft und wirklich gesundes Essen

Meine Tipps bei Husten könnt ihr hier nachlesen.

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Bleibt Gesund ihr Lieben

Zu Tisch mit Baby

Das Maikäferchen ist jetzt 5,5 Monate alt und zeigt seit einigen Wochen schon eindeutige Beikostreifezeichen. Seit ein paar Tagen darf er nun bei uns am Tisch mitessen. Wir praktizieren „Baby Led Weaning“ wie auch schon beim Herbstmädchen damals. 

Real Food for real Babies. 

Es gibt so einige Dinge zu beachten – ich finde es immer hilfreich vorher einmal in ein Buch reingelesen zu haben in dem die Grundlegendsten Dinge stehen. Wann ist der richtige Zeitpunkt um zu beginnen (Beikostreifezeichen und echtes Interesse am Essen), mit was startet man am Besten etc.

Wir starten übrigens mit Gurken und gedünstetem Gemüse wie Brokkoli (wohl der Renner unter BLW-Kindern), Süßkartoffeln, Kürbis und was der Garten bzw. das Lager so hergibt.

Was ich verdrängt hatte, ist der unglaubliche „Saustall“ den Baby Led Weaning macht. Aber auch, wie stolz die Kinder sind es alleine zu dürfen und zu schaffen. Schon jetzt können wir das ganz klar beim Maikäferchen beobachten. Dieser Stolz wenn er es alleine schafft den Brokkoli in die Hand zu nehmen und zielsicher zum Mund zu führen.

Anfangs geht es ja nicht primär um Essen, vielmehr um testen, fühlen, schmecken. Mit allen Sinnen. Und das macht das Maikäferchen. Mit vollem Elan und absoluter Begeisterung. Wirklich schön zu beobachten.

Die Angst, er könne sich verschlucken, ist minimal. Die Erfahrung durch das Herbstmädchen macht mich da zum Glück sicherer. Und auch der Erfahrungsaustausch mit anderen „BLW“ Mamas. Zudem vertraue ich auf das Geschick meines Babies, weiß aber auch die nötigen Hilfemaßnahmen sollte er sich doch einmal verschlucken.

Eine liebe befreundete Trageberaterkollegin schreibt neuerdings genau zu diesem Thema einen Blog – ich möchte ihn euch nicht vorenthalten: https://beikostohnebrei.wordpress.com

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Goldener Oktober

Meistens werkeln wir irgendwas im Haus oder Garten. Weil es uns Spaß macht und sich gut mit den Kindern verbinden lässt. Aber manchmal muss man sich auch Auszeiten nehmen und einfach mal nichts tun. So gestern Nachmittag. Das Wetter lud förmlich dazu ein, einen Spaziergang zu machen. Sonnenschein, kalte Luft und goldene Blätter an den Bäumen. Schon irgendwie magisch dieser Herbst. Immer wieder.

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Veröffentlicht in Natur

Geschwister

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Es ist schon ein ganz besonderes Band dass Geschwister verbindet. Wenn ich an meine Kindheit zurückdenke, dann an viel Streit mit meiner kleinen Schwester. Aber auch an viel gemeinsamen Spiel. Heute verstehen wir uns blendend und ich bin sehr stolz auf sie. Sie (er)schafft tagtäglich großartige Sachen (vielleicht sollte ich euch mal wieder einiges davon zeigen). Hier könnt ihr in alten Bildern stöbern. 

Und so ein dickes Band hoffe ich auch einmal für meine beiden Wunder. Zusammen spielen, streiten, lachen. Leben. Gedanken teilen. Den Kopf zurechtrücken. Unterstützen. Aufpassen und trösten. In den Arm nehmen und sich die Zunge rausstrecken. An der Hand halten. Schwere Wege zusammen gehen. Herzmomente teilen. Füreinander dasein.

Hund Katz Ente 

Vormittags drehen der kleine Maikäfer und ich immer unsere Tierrunde. Alle bekommen frisches Wasser, Futter, Einstreu und ein bisschen Aufmerksamkeit. Ich mag diese halbe Stunde jeden Tag sehr gern. Das Maikäferchen guckt so neugierig wenn die Enten aufgeregt zum Futter watscheln und dabei ihre Geschichten erzählen. Unser Hund ignoriert die Enten zum Glück und auch sonst haben sie sich schon sehr gut eingelebt und werden immer frecher.    

    
 

Erntedank Teil 2

Am Wochenende gab es bei uns ein kleines „Herbst/Kartoffel/Erntedank-Feuer“. Das Wetter war perfekt und immer wieder habe ich den Blick über unseren Acker schweifen lassen. So schön, was in diesem Jahr dort alles geschehen ist. Wollt ihr einen kleinen Rückblick?

Im März haben wir unsere Streuobstwiese angelegt. Hier und hier könnt ich nachlesen. Neben der Streuobstwiese war der Plan, Kartoffeln anzubauen. Das haben wir im April gemacht. Die Kartoffeln und auch Blumen wuchsen erstaunlich. Ende Mai sah das ganze dann schon ordentlich aus. Weil noch so viel freie Fläche war, entschieden wir uns zusammen mit den Schwiegereltern weiteres Gemüse anzubauen. Im Sommer brauchten wir um uns zu versorgen nur auf den Acker gehen. Wie hier beispielsweise.

Und jetzt im Oktober ist beinahe alles geerntet und um diesen Reichtum zu danken und uns zusammen zu freuen, gab es unser kleines Feuer. Bekannte und Freude waren eingeladen und es war ein herrlicher Nachmittag.

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Wir haben die letzten Kartoffeln aus der Erde geholt und das Herbstmädchen hat sie ordentlich geputzt. Freiwillig.

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Herbstmädchenkunstwerke

Unser Herbstmädchen ist ja begeisterte Zeichnerin. Immer mal wieder zeige ich euch meine Lieblingsstücke. Und die letzten Tage sind diese hier entstanden.

Eine Tafel Schokolade. Klar, oder?

Und unsere Familie. Der Liebste mit Bart, das Maikäferchen, Herbstmädchen und ich. Alle tragen Schuhe, wir sind nämlich im Garten unterwegs.

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