Zahnpflege bei (unseren) Kindern

Nachdem ich euch kürzlich von meiner Zahnpflege erzählt habe, möchte ich euch berichten wie ich es beim Herbstmädchen und später auch beim Maikäferchen halte.

Wir natürlich schon von Anfang an versucht die ersten Zähnchen zu putzen, damit sie sich daran gewöhnt. Die ersten kleinen Beisserchen waren allerdings schon (wie auch jetzt beim Maikäfer) früh zu sehen. Mit 5 Monaten zwei Stück. Die haben wir mit einem Fingerling geputzt. Später haben wir ihr eine Zahnbürste in die Hand gedrückt wenn wir auch geputzt haben.

Mit gut einem Jahr wollte ich aber „richtig“ putzen. Sie war nicht sehr begeistert. Wir haben es mit etlichen Tricks und Tipps probiert. Gegenseitig putzen, die Puppe putzt bei ihr, mit Liedern etc. Nichts hat so richtig toll funktioniert. Der Liebste und ich haben lange gesprochen und beschlossen, hier geht die Zahnpflege vor und wir sind über unseren Schatten gesprungen und es mit einem kleinen Video probiert. Das klappte so toll, dass wir es bisher beibehalten haben. Es gibt also zum Zähneputzen morgens und abends ein kurzes Video auf dem Ipad (das ist beinahe die einzige Ausnahme). Wenn wir geputzt haben, putzt sie selber noch nach.

Danach wird mit der Weleda-Zahnpasta geputzt. Eine Mundspülung ist natürlich mit so kleinen Zwergen noch nicht wirklich machbar. Sollte es untertags etwas mit Zucker geben (was hier glücklicherweise auch noch eine Ausnahme ist) dann versuchen wir auch danach zu putzen oder sie zumindest einen Löffel Xylit zum kauen zu geben. Das klappt gut.

Zusätzlich bekommt das Herbstmädchen den Weleda-Aufbaukalk um die Zähne zu stärken.

Und obwohl wir wirklich so sehr auf gesunde Zähne achten, hat das Herbstmädchen ein einem Schneidezahn eine braune Stelle die der Zahnarzt nun schon zweimal gesehen hat. Zum Glück noch kein Karies, aber wir müssen gut putzen und alle drei Monate zur Kontrolle kommen.

Was natürlich wichtig ist, gesunde und ausgewogene Ernährung mit möglichst wenig Zucker. Und auch Fruchtsäfte sind mit Vorsicht zu genießen.

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3 Kommentare zu “Zahnpflege bei (unseren) Kindern

  1. Ist schon doof, wenn man sehr empfindliche Zähne hat. Mein Jüngster hatte schon einige Löcher, obwohl wir gut putzen. Hat er vom Papa geerbt. Ich kann essen was ich will, zehn Jahre nicht zum Zahnarzt gehen und habe nicht mal gescheiten Zahnstein. Will mich da jetzt aber nicht beklagen ;).
    Das Pulver werde ich für den Jüngsten auch mal probieren.

    Liebe Grüße und frohes Putzen :D

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  2. Bitte nicht böse sein, nur als konstruktive Kritik: Ich lese oft „es gibt nichts/wenig mit Zucker“, aber oft schreibst Du von Obst naschen oder selbstgemachtem Gebäck aus Dörrobst oder mit Fruchtzucker etc. Für die Zähne ist egal, ob Fruchtzucker oder Kristallzucker. Auch die Stärke klebt an den Zähnen.
    Aber ich denke, das weisst Du ja selber und schreibst immer nur der Einfachheit halber Zucker statt Kristallzucker.
    Ansonsten fällt mir auch nichts ein, was Ihr noch nicht bedacht habt.
    Zähneputzen war bei uns auch lange verhasst, aber mittlerweile gehört es zum Abendritual. Es wird alles!

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