Ein Tag in der Holzhütten – später Herbst

Aufstehen um 4:30 – puh. Der Liebste übernimmt zum Glück den Zwerg für ein Stündchen. Danach tauschen wir und er legt sich nochmal für eine Stunde hin. Das Maikäferchen mit ihm und das Herbstmädchen steht wie ausgemacht mit mir auf. Ein Spießrutenlauf morgens. Danach ein straffes Programm. Anziehen, Frühstücken, Zähne putzen. Wickeln und Stillen für das Maikäferchen. Der Liebste und das Herbstmädchen bereiten noch ihr Spiel für Abends vor. Jeden Morgen suchen sie eines aus und das wird dann gespielt wenn der Liebste von der Arbeit zurück ist. Dann fährt er los. Wir ziehen uns noch fertig an. Mützen, Schuhe und so weiter. Ab ins Auto. Seit kurzem fährt der Maikäfer auch im Reboarder hinten mit und die zwei können sich  hinten unterhalten. Es ist ungefähr 7:45. Im Kinderhaus sind wir gegen 8:00 Uhr und dort geht es mal schneller mal langsamer mit der Verabschiedung.

Auf dem Heimweg fahren der Maikäfer und ich oft noch beim Bäcker oder der Post vorbei. Zuhause folgt dann das lange Schläfchen vom Maikäfer. Manchmal 2 (!!!!) Stunden. Manchmal nur 30 Minuten. Ich mache 30 Minuten Frühstückspause und dann starte ich mit dem Haushalt. Wenn der Zwerg wieder wach ist, dann gibts erstmal eine Runde nackig strampeln und seit zwei Tagen robben (!!!). Danach anziehen und alle Tiere versorgen und ein bisschen die frische Luft genießen. Ich versuche meist mindestens eine Stunde draußen zu sein.Wieder rein, Mittagessen vorbereiten. Essen. Danach entweder das Herbstmädchen abholen oder warten dass die Oma sie bringt. Denn oft wird sie auch von der Oma abgeholt, da das Autofahren mit dem Maikäfer nicht sonderlich viel Spaß macht.

img_5550

Mittagspause mit lesen und bissl Obst naschen. Meistens schläft das Baby dann nochmal eine halbe Stunde. Wenn es wieder wach ist, ziehen wir uns langsam an und gehen wieder raus in den Garten. Tierrunde, Schaukeln, Sand oder wir spazieren zum Spielplatz. Je nach Witterung gerade 1-2 Stunden. Zuhause gibts dann einen kleinen Snack, einen Smoothie (für alle – auch das Maikäferchen probiert schon gerne) und vielleicht ein Hörspiel. Wir vertrödeln die Zeit bis es Zeit wird, um das Abendessen vorzubereiten. Entweder einfach nur Brotzeit oder die Reste vom Mittagessen. Wenn es ein schöner, sonniger Tag war und es in der Holzhütte richtig schön warm ist (oder der Schwedenofen angefeuert ist) dann hüpfen beide Kinder nackig durchs Wohnzimmer. Der Liebste kommt meistens pünktlich zum Abendessen nach Hause. Und das ist auch gut so. Denn alleine mit den beiden essen ist ziemlich anstrengend. Ziemlich ziemlich. Danach wird das Maikäferchen schon ziemlich unleidlich und müde. Da heißt es noch bespaßen und spielen bis es Zeit wird um ins Bett zu gehen. Spätestens gegen 19 Uhr verlässt beide die Kraft und wir machen Katzenwäsche, Zähne putzen. Vorlesen und kuscheln für das Herbstmädchen. Das übernimmt meistens der Liebste. Und ich stille das Baby und schaukle es in den Schlaf. img_5551img_5581img_5586

An einem guten Tag schlafen beide spätestens gegen 19:30 und wir Eltern besprechen noch das Tagesgeschehen oder arbeiten Punkte unserer To-Do-Listen ab. Spätestens um 21:00  gehe ich ins Bett.

Im Sommer sieht so ein Tag in der Holzhütte natürlich ganz anders aus. Da wohnen wir ja im Garten und haben dort auch mächtig viel zu tun.

Leckere Fruchtschnitten

Ich bin immer wieder aus der Suche nach neuen Snack-Ideen um ein bisschen Abwechslung im Speiseplan zu haben. 

Kürzlich bin ich auf dieses Rezept gestoßen und mag es gerne mit euch teilen. Das Herbstmädchen und ich haben die erste Ladung direkt vernascht, also haben wir gestern direkt nochmal welche gemacht.

Ihr braucht: 

100gr Trockenobst 

30gr Dinkelflocken

2-3 EL Amaranth

2-3 EL Nüsse 

Ein bisschen Fruchtsaft 

1 EL Kokosflocken 

Dinkel-Oblaten 

Alles bis auf die Oblaten im Mixer kleinmatschen. Danach je einen Klecks auf den Oblaten verteilen. Deckel drauf und fertig! Entweder gleich essen oder für eine Stunde bei 40grad im Backofen backen. 

6 Monate Maikäferchen

Unglaublich!!! Ein halbes Jahr Maikäferchen.

img_9555

Niemals hätten wir uns gedacht, dass dieses kleine Menschlein uns so viel Freude bereiten wird. Und so viele Sorgenfalten auf die Stirn zaubern kann (dazu in kürze mehr…)

Es ist wirklich beeindruckend zu sehen mit welch Energie und Kraft der kleine Maikäfer sein Leben meistert. Wie er alles noch immer in sich einsaugt und so vieles schon möchte. Und mittlerweile auch kann. Er ist schon ziemlich mobil und übt und übt und übt. Sein Grinsen über das ganze Gesicht, wenn er seine Schwester sieht, ist herzerwärmend. Am Liebsten möchte er neben ihr spielen und sie anfassen. Überhaupt liebt er es Dinge anzufassen, besonders glänzende Sachen haben es ihm angetan.

Auch das Essen begeistert ihn und es kann ihm gar nicht schnell genug gehen. Füttern lassen ist nicht seine Favorit. Er möchte und darf selber. Obwohl ich ihm auch Brei angeboten habe – einfach um es zu testen (Kürbis – zermatscht). Er nimmt den Löffel und schiebt ihn sich selber in den Mund.

Unsere Nächte sind gerade kurz. Enden zwischen 3:30 und 5:00 Uhr und das nochmal hinlegen gestaltet sich schwierig mit zwei Kindern. Aber auch das wird sicher besser werden. Irgendwann ;)

Processed with VSCOcam with f2 presetimg_5374

Dieser kleine willensstarke Maikäfer lacht und quietscht zum Glück die meiste Zeit vor sich hin. Eine wahre Freude ihn beim groß werden zu beobachten…

Und wenn ich mir meinen Blogeintrag ansehe als das Herbstmädchen 6 Monate war – wieder einmal wahnsinn welche Ähnlichkeit…

Zahnpflege bei (unseren) Kindern

Nachdem ich euch kürzlich von meiner Zahnpflege erzählt habe, möchte ich euch berichten wie ich es beim Herbstmädchen und später auch beim Maikäferchen halte.

Wir natürlich schon von Anfang an versucht die ersten Zähnchen zu putzen, damit sie sich daran gewöhnt. Die ersten kleinen Beisserchen waren allerdings schon (wie auch jetzt beim Maikäfer) früh zu sehen. Mit 5 Monaten zwei Stück. Die haben wir mit einem Fingerling geputzt. Später haben wir ihr eine Zahnbürste in die Hand gedrückt wenn wir auch geputzt haben.

Mit gut einem Jahr wollte ich aber „richtig“ putzen. Sie war nicht sehr begeistert. Wir haben es mit etlichen Tricks und Tipps probiert. Gegenseitig putzen, die Puppe putzt bei ihr, mit Liedern etc. Nichts hat so richtig toll funktioniert. Der Liebste und ich haben lange gesprochen und beschlossen, hier geht die Zahnpflege vor und wir sind über unseren Schatten gesprungen und es mit einem kleinen Video probiert. Das klappte so toll, dass wir es bisher beibehalten haben. Es gibt also zum Zähneputzen morgens und abends ein kurzes Video auf dem Ipad (das ist beinahe die einzige Ausnahme). Wenn wir geputzt haben, putzt sie selber noch nach.

Danach wird mit der Weleda-Zahnpasta geputzt. Eine Mundspülung ist natürlich mit so kleinen Zwergen noch nicht wirklich machbar. Sollte es untertags etwas mit Zucker geben (was hier glücklicherweise auch noch eine Ausnahme ist) dann versuchen wir auch danach zu putzen oder sie zumindest einen Löffel Xylit zum kauen zu geben. Das klappt gut.

Zusätzlich bekommt das Herbstmädchen den Weleda-Aufbaukalk um die Zähne zu stärken.

Und obwohl wir wirklich so sehr auf gesunde Zähne achten, hat das Herbstmädchen ein einem Schneidezahn eine braune Stelle die der Zahnarzt nun schon zweimal gesehen hat. Zum Glück noch kein Karies, aber wir müssen gut putzen und alle drei Monate zur Kontrolle kommen.

Was natürlich wichtig ist, gesunde und ausgewogene Ernährung mit möglichst wenig Zucker. Und auch Fruchtsäfte sind mit Vorsicht zu genießen.

img_5486

Zahnpflege in der Holzhütte

Zähne. Ein schwieriges Thema. Ich hatte bis vor zwei Jahren ständig Probleme. War sehr kariesanfällig und habe etliche Füllungen. Nach der Geburt des Herbstmädchens musste sogar ein Zahn gehen. Ich habe schon Nächte mit Zahnschmerzen verbracht in denen ich mir gewünscht hätte, lieber ein Kind  zu gebären.

Jedenfalls habe ich damals beschlossen dass es so nicht weitergeht. Ich habe meine Zähne immer gut gepflegt. Zahnseide, zweimal Putzen etc. Dennoch so „schlechte“ Zähne.

Ich habe ziemlich viel gelesen und mich dazu entschlossen künftig meine Zahnpflege wie folgt zu machen:

Gleich nach dem Aufstehen – Ölziehen mit kaltgepressten Sonnenblumenöl oder Kokosöl (damit ich es nicht vergesse, habe ich eine tägliche Erinnerung am Handy eingestellt). Ölziehen entgiftet und stärkt die Zähne. Hilft Bakterien im Mund zu vernichten. Mehr dazu könnt ihr hier lesen. Manchmal vergesse ich es trotz Erinnerung oder schaffe es im morgendlichen Alltagsstress nicht. Dann versuche ich es zumindest im Laufe des Tages zu schaffen. Optimal ist es gleich morgens.

Nach dem Frühstück Zähne putzen. Zuerst mit Zahnseide alle Zwischenräume reinigen. Ich habe eine aus Seide und Bienenwachs aus dem Bioladen. Danach mit Fluoridfreier Zahnpasta von Weleda oder diese selbstgemachte und elektrischer Zahnbürste. Dann mit dem Zungenreiniger die Zunge säubern. Ich habe mich für einen ayuvedischen Zungenreiniger aus Edelstahl entschieden. Und zum Schluss gibt es noch eine Mundspülung aus Natron und Xylit. Welches ja antikariogenen wirkt.

Vor dem Zu-Bett-Gehen das gleiche Programm. Wenn ich untertags Zucker esse dann versuche ich die Mundspülung hinterher zu machen. Unterwegs habe ich Xylit-Lutschtabletten dabei.

Zusätzlich habe ich vor zwei Jahren zu einem naturheilkundlich arbeitenden Zahnarzt gewechselt und bin dort sehr zufrieden.

Und die Belohnung für „all die Mühen“ durfte ich mir letzte Woche anhören: Top Zähne! Die dritte Kontrolle ohne Loch! Das ist für mich wirklich große Freude.

Und weil ich selber so anfällig bin, achte ich beim Herbstmädchen doppelt auf gute Zahnpflege. Dort muss ich es natürlich anders angehen. Davon erzähle ich euch die kommenden Tage.

img_5487

Herbstzeit – Apfelzeit

Hier im Ort stehen einige Apfelbäume die nicht abgeerntet werden. Dieses Jahr tragen sie wieder reichlich und da wir so oft daran vorbeigehen, wenn wir zum Spielplatz unterwegs sind, haben wir uns die Tage daran gemacht sie aufzusammeln und zu pflücken. Leckerer Apfelsaft wird daraus entstehen. Ein Glück gibt es ein paar Kilometer weiter einen Biohof, der sich auf die Herstellung von Fruchtsaft spezialisiert hat. Das tolle daran: Man bekommt sicher seinen eigenen Saft wieder und das noch dazu in Glasflaschen! img_5412img_5415img_5428

Wenn ihr selber keinen Apfelbaum zur Verfügung habt, fragt doch im Ort nach oder schaut bei Mundraub.org.

„Before the flood“ Filmtipp – noch diese Woche kostenlos

Damit ihn so viele Menschen wie nur möglich sehen, gibt es den neuen Film über den Klimawandel von Leonardo diCaprio diese Woche kostenlos zu sehen. Hier beispielsweise.

img_5080

„Seit Jahren engagiert Leonardo DiCaprio sich öffentlich im Kampf gegen den Klimawandel. Für den neuen Dokumentarfilm „Before the flood“ reiste er zwei Jahre lang um die Welt und sprach mit Politikern, Wissenschaftlern, Unternehmern und anderen Persönlichkeiten, unter anderem Barack Obama, Ban Ki-Moon, Tesla-Chef Elon Musk und sogar Papst Franziskus. Herausgekommen ist ein beeindruckender Film über Ursachen und Folgen des Klimawandels – und ein Appell an die Menschheit.“ Quelle

Ein Baum für das Maikäferchen

Am Wochenende haben wir einen Baum für unser Maikäferchen gepflanzt. Ein kleines Ritual, die Plazenta nach der Geburt zu vergraben und einen Baum darauf zu pflanzen. Auch das Herbstmädchen hat nach ihrer Geburt einen (Lebens)baum bekommen. Hier könnt ihr die Geschichte nachlesen.

Die Plazenta hat mein kleines Baby (das schon gar nicht mehr so klein ist) genährt und geschützt. Nach der Geburt habe ich ja ein kleines Stück davon gegessen (um den Heilungsprozess zu beschleunigen) und dieses Wunder wollte ich nicht einfach im Müll verschwinden lassen.

Dieses Mal haben wir uns für einen kleinen Pfirsichbaum entschieden. Der Platz dafür war schnell gefunden und wir haben uns am Wochenende daran gemacht ihn einzupflanzen. Die Kinder waren natürlich beide mit dabei. Das Herbstmädchen war sehr interessiert an der Plazenta, ich hab ihr erklärt was es damit auf sich hat und wo ihr Baum bei uns im Garten steht. Ein schönes Ritual wie ich finde.

img_5275img_5276img_5367

November

im November werde ich

mit dem Herbstmädchen zum Laternenlauf gehen. Sie ist schon ganz vorfreudig.

den Garten winterfest machen. Vor allem unsere neuen Traubenstöcke und Bäume schützen

eine Idee weiterverfolgen

zum Osteopathen gehen

neue Gemüsesorten essen. Haferwurzel beispielsweise. Liegt schon hier und wird die Tage verarbeitet. Ich bin sehr gespannt

Hoffentlich schon alle Weihnachtsgeschenke besorgen/machen

auf einen Flohmarkt gehen

Kerzen anzünden

Verzichten (worauf erzähle ich euch die Tage)

img_5231