… Wiedersehen …

Seit Wochen schon kämpfe ich mit einem Entschluss… Dem Blog hier ein Ende zu setzen. Vermutlich erstmal ganz. Derzeit schaffe ich es einfach nicht regelmäßig und meinen Vorstellungen entsprechend zu bloggen. Und ich möchte es entweder „ganz oder gar nicht“ machen. Mein Herz hängt an diesem Blog, an den Lesern. Dennoch habe ich mich für diesen Schritt entschieden.

Ob es ein Abschied auf Dauer ist, kann ich noch nicht sagen. Auch auf Instagram bin ich kürzer getreten. Meinen bisherigen Account habe ich pausiert und einen neuen angelegt. Mit nur wenigen Abonnenten, die ich sehr ins Herz geschlossen habe.

Ich möchte nicht ohne einen kleinen Rückblick gehen, unser Jahr war wunderschön, aber auch sehr sehr fordernd. Wir sind jetzt eine vierköpfige Familie mit großen Plänen. Weil das so ist, brauche ich nun all meine Kraft und Energie für das reale Leben.

Wie jedes Jahr zum Jahresende meine persönlichen Highlights für euch:

Frühling / Sommer / Herbst / Winter

fruhlingsommerherbstwinter

Ich danke euch allen für die letzten Jahre, die ihr hier so fleißig mitgelesen und kommentiert habt. Für all eure lieben Worte, Emails, Briefe und Geschenke. Hach, beinahe muss ich ein Tränchen verdrücken und weiß doch, es ist das Richtige. Erstmal.

Wer noch ein bisschen im „Archiv“ stöbern möchte:

Jahresrückblick 2015

Jahresrückblick 2014

Jahresrückblick 2013 

 

Adventsschätze

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Da wir gerade wenig Schlaf und ein hustendes Herbstmädchen hier in der Holzhütte haben, nur ein kleiner Auszug unserer letzten Tage. Im Advent.

  • das Herbstmädchen hat Buchstaben für sich entdeckt. Sie will schon seit Monaten immer wissen wo was steht und wie was geschrieben wird. Mittlerweile schreibst sie ihren Namen und auch Papa und den Namen des Maikäfers ganz eigenständig. Wenn auch spiegelverkehrt ;)
  • Streifzug durch den Wald, in dem mein Opa oft saß bevor er starb. Sein „Hocker“ stand dort noch und ich habe mich sehr verbunden mit ihm gefühlt als wir diesen tollen Ort am Wochenende besucht haben
  • wir verbringen gerade einige Zeit der Werkstatt. Na gut, hauptsächlich der Opa. Da hat ihm das Herbstmädchen eine kleine Liebesbotschaft vorbeigebracht
  • und deshalb ist er oft in der Werktstatt. HÜHNERSTALL in der Mache. Und weil mein Schwiegerpapa keine halben Sachen macht, wird er Stall DER HAMMER
  • Maikäferbaby auf Entdeckungstour
  • Wir drei. Manchmal Dreamteam, manchmal Chaostruppe. Der Fleck an dem wir stehen, hat auch eine Bedeutung für mich. Hier könnt ihr Vergleichsfotos gucken.

Ja, ich gebe zu, recht adventlich sind die Bilder nicht. Aber ganz ehrlich, dieses Jahr bin ich (noch) nicht so in Weihnachtsstimmung. Gefühlt läuft mir die Zeit davon und ich komme gar nicht recht zum besinnlich sein. 2017 dann wieder ;)

Dezember

Fast schon ist das Jahr wieder um. Wahnsinn. Wirklich. Das gibts doch nicht. Unser Maikäfer wird schon 7 Monate und wir befinden uns mitten im Advent.

Im Dezember werde ich

hoffentlich ein paar besinnliche Momente erleben

Geheimnisse haben

endlich wieder in den richtigen Alltag einsteigen und im Kinderhaus kochen

mit dem Maikäfer zu zwei Arztterminen gehen (von einem werde ich euch dann berichten)

Geschenke machen und verpacken

Plätzchen backen

die Spielsachen im Wohnzimmer aussortieren, umräumen und Platz schaffen

ein neues Baby im Freundeskreis willkommen heißen. Wir sind ja schon soooo gespannt!

basteln

jemandem unter die Arme greifen

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Sicherheit im Auto – keine dicken Winterjacken

Dicke Winterjacken im Kindersitz können eine tödliche Gefahr für eure Kinder (und auch euch Erwachsene) darstellen. Das unten angezeigte Bild ist selbsterklärend, WARUM das so gefährlich ist. Deshalb, immer Jacke aus. Lieber eine dünne (Baumwollfleece)jacke anziehen oder eine Decke/Poncho etc. drüber.

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Quelle 

Und auch der ADAC hat das gleiche Urteil gefällt. Hier das Video dazu.

Bedürfnis… orientiert Teil 2

Im August habe ich euch erzählt, wie wir das mit der „Erziehung“ unserer Kinder halten. Damals hatte das Maikäferchen eine sehr schwere Phase die sich über WOCHEN hielt. Es war eine harte, anstrengende Zeit. Aber mit viel Liebe und dem Wissen dass es besser werden wird (und viel Schokolade) haben wir es überstanden. Ich bin so froh, dass wir in solchen Zeiten viel Hilfe haben und auf unser Gefühl hören dürfen. Die Bedürfnisse unserer Kinder über unsere stellen dürfen.  Das ist nicht selbstverständlich aber uns doch so sehr wichtig.

Das Herbstmädchen macht auch gerade eine kritische Phase durch. Abnabelung. Oder so. Jedenfalls tut sie sich unheimlich schwer sich von mir zu lösen. Letzte Woche fuhr sie an drei von fünf Tagen vom Kinderhaus wieder mit nach Hause. Sie weinte bitterlich und klammerte sich an mich. Wir haben eine Woche Kinderhauspause eingeschoben und es tat ihr so so gut. Obwohl ich weiß wie gerne sie – eigentlich – ins Kinderhaus geht und dass sie dort so viel Spaß hat, ist sie zuhause regelrecht aufgeblüht und hat sich stundenlang gespielt, mit mir gekuschelt und gelacht. Ohne Wutanfälle. Diese Tage waren anstrengend aber wunderschön und richtig erfüllend. Vermutlich für uns beide. Denn heute war mein Mädchen wieder im Kinderhaus. Glücklich. Die Verabschiedung war dennoch nicht ganz einfach aber dank einer tollen (!!!) Erzieherin im Endeffekt doch ganz easy.

Was ich auch hier wieder gemerkt habe, wie glücklich wir uns schätzen dürfen. Ja, wir haben das Glück dass sie zuhause bleiben darf, wenn das ihr Bedürfnis ist. Und ganz eindeutig das war es. Eine Woche Mama tanken und dann wieder mit voller Kraft in den schönen Kinderhaus-Alltag starten.

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Spätherbstschätze

Hui, in einer Woche ist echt schon Advent? Unglaublich. Also, noch ein paar Herbstschätze, bevor der Winter Einzug hält. Heute habe ich im Garten schon zwanzig Blaumeisen gezählt die sich an unseren stehen gebliebenen Sträuchern bedient haben. Wirklich eine Schau das zu Beobachten.

Seit gestern ist leider auch fix, es gibt eine bayernweite Stallpflicht für Geflügel. Das heißt, wir sind auf der Suche nach einer (einigermaßen artgerechten) Möglichkeit unsere Enten über den Winter unterzubringen. Echt ärgerlich. Wir werden also heute Nachmittag erstmal am Hof aus/umräumen.

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  • buntes, warmes Maikäferches
  • Lieblingsbücher für grauen Novembertage
  • Draußenzeit ist trotzdem schön
  • Mobil

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  • Erdmiete mit dem Rest (und leider eingewanderten Schnecken..)
  • glücklicher Zwerg bei der ersten Mini-Testfahrt im Wagen

Ein Tag in der Holzhütten – später Herbst

Aufstehen um 4:30 – puh. Der Liebste übernimmt zum Glück den Zwerg für ein Stündchen. Danach tauschen wir und er legt sich nochmal für eine Stunde hin. Das Maikäferchen mit ihm und das Herbstmädchen steht wie ausgemacht mit mir auf. Ein Spießrutenlauf morgens. Danach ein straffes Programm. Anziehen, Frühstücken, Zähne putzen. Wickeln und Stillen für das Maikäferchen. Der Liebste und das Herbstmädchen bereiten noch ihr Spiel für Abends vor. Jeden Morgen suchen sie eines aus und das wird dann gespielt wenn der Liebste von der Arbeit zurück ist. Dann fährt er los. Wir ziehen uns noch fertig an. Mützen, Schuhe und so weiter. Ab ins Auto. Seit kurzem fährt der Maikäfer auch im Reboarder hinten mit und die zwei können sich  hinten unterhalten. Es ist ungefähr 7:45. Im Kinderhaus sind wir gegen 8:00 Uhr und dort geht es mal schneller mal langsamer mit der Verabschiedung.

Auf dem Heimweg fahren der Maikäfer und ich oft noch beim Bäcker oder der Post vorbei. Zuhause folgt dann das lange Schläfchen vom Maikäfer. Manchmal 2 (!!!!) Stunden. Manchmal nur 30 Minuten. Ich mache 30 Minuten Frühstückspause und dann starte ich mit dem Haushalt. Wenn der Zwerg wieder wach ist, dann gibts erstmal eine Runde nackig strampeln und seit zwei Tagen robben (!!!). Danach anziehen und alle Tiere versorgen und ein bisschen die frische Luft genießen. Ich versuche meist mindestens eine Stunde draußen zu sein.Wieder rein, Mittagessen vorbereiten. Essen. Danach entweder das Herbstmädchen abholen oder warten dass die Oma sie bringt. Denn oft wird sie auch von der Oma abgeholt, da das Autofahren mit dem Maikäfer nicht sonderlich viel Spaß macht.

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Mittagspause mit lesen und bissl Obst naschen. Meistens schläft das Baby dann nochmal eine halbe Stunde. Wenn es wieder wach ist, ziehen wir uns langsam an und gehen wieder raus in den Garten. Tierrunde, Schaukeln, Sand oder wir spazieren zum Spielplatz. Je nach Witterung gerade 1-2 Stunden. Zuhause gibts dann einen kleinen Snack, einen Smoothie (für alle – auch das Maikäferchen probiert schon gerne) und vielleicht ein Hörspiel. Wir vertrödeln die Zeit bis es Zeit wird, um das Abendessen vorzubereiten. Entweder einfach nur Brotzeit oder die Reste vom Mittagessen. Wenn es ein schöner, sonniger Tag war und es in der Holzhütte richtig schön warm ist (oder der Schwedenofen angefeuert ist) dann hüpfen beide Kinder nackig durchs Wohnzimmer. Der Liebste kommt meistens pünktlich zum Abendessen nach Hause. Und das ist auch gut so. Denn alleine mit den beiden essen ist ziemlich anstrengend. Ziemlich ziemlich. Danach wird das Maikäferchen schon ziemlich unleidlich und müde. Da heißt es noch bespaßen und spielen bis es Zeit wird um ins Bett zu gehen. Spätestens gegen 19 Uhr verlässt beide die Kraft und wir machen Katzenwäsche, Zähne putzen. Vorlesen und kuscheln für das Herbstmädchen. Das übernimmt meistens der Liebste. Und ich stille das Baby und schaukle es in den Schlaf. img_5551img_5581img_5586

An einem guten Tag schlafen beide spätestens gegen 19:30 und wir Eltern besprechen noch das Tagesgeschehen oder arbeiten Punkte unserer To-Do-Listen ab. Spätestens um 21:00  gehe ich ins Bett.

Im Sommer sieht so ein Tag in der Holzhütte natürlich ganz anders aus. Da wohnen wir ja im Garten und haben dort auch mächtig viel zu tun.