193 Liter 

Apfelsaft wurden es schlussendlich! Die Äpfel haben wir ja kürzlich gesammelt. Große grooooße Freude. Er schmeckt herrlich und war einfach wunderbar sich mit einigen Sachen selber versorgen zu können!

Ein Tag in der Holzhütten – später Herbst

Aufstehen um 4:30 – puh. Der Liebste übernimmt zum Glück den Zwerg für ein Stündchen. Danach tauschen wir und er legt sich nochmal für eine Stunde hin. Das Maikäferchen mit ihm und das Herbstmädchen steht wie ausgemacht mit mir auf. Ein Spießrutenlauf morgens. Danach ein straffes Programm. Anziehen, Frühstücken, Zähne putzen. Wickeln und Stillen für das Maikäferchen. Der Liebste und das Herbstmädchen bereiten noch ihr Spiel für Abends vor. Jeden Morgen suchen sie eines aus und das wird dann gespielt wenn der Liebste von der Arbeit zurück ist. Dann fährt er los. Wir ziehen uns noch fertig an. Mützen, Schuhe und so weiter. Ab ins Auto. Seit kurzem fährt der Maikäfer auch im Reboarder hinten mit und die zwei können sich  hinten unterhalten. Es ist ungefähr 7:45. Im Kinderhaus sind wir gegen 8:00 Uhr und dort geht es mal schneller mal langsamer mit der Verabschiedung.

Auf dem Heimweg fahren der Maikäfer und ich oft noch beim Bäcker oder der Post vorbei. Zuhause folgt dann das lange Schläfchen vom Maikäfer. Manchmal 2 (!!!!) Stunden. Manchmal nur 30 Minuten. Ich mache 30 Minuten Frühstückspause und dann starte ich mit dem Haushalt. Wenn der Zwerg wieder wach ist, dann gibts erstmal eine Runde nackig strampeln und seit zwei Tagen robben (!!!). Danach anziehen und alle Tiere versorgen und ein bisschen die frische Luft genießen. Ich versuche meist mindestens eine Stunde draußen zu sein.Wieder rein, Mittagessen vorbereiten. Essen. Danach entweder das Herbstmädchen abholen oder warten dass die Oma sie bringt. Denn oft wird sie auch von der Oma abgeholt, da das Autofahren mit dem Maikäfer nicht sonderlich viel Spaß macht.

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Mittagspause mit lesen und bissl Obst naschen. Meistens schläft das Baby dann nochmal eine halbe Stunde. Wenn es wieder wach ist, ziehen wir uns langsam an und gehen wieder raus in den Garten. Tierrunde, Schaukeln, Sand oder wir spazieren zum Spielplatz. Je nach Witterung gerade 1-2 Stunden. Zuhause gibts dann einen kleinen Snack, einen Smoothie (für alle – auch das Maikäferchen probiert schon gerne) und vielleicht ein Hörspiel. Wir vertrödeln die Zeit bis es Zeit wird, um das Abendessen vorzubereiten. Entweder einfach nur Brotzeit oder die Reste vom Mittagessen. Wenn es ein schöner, sonniger Tag war und es in der Holzhütte richtig schön warm ist (oder der Schwedenofen angefeuert ist) dann hüpfen beide Kinder nackig durchs Wohnzimmer. Der Liebste kommt meistens pünktlich zum Abendessen nach Hause. Und das ist auch gut so. Denn alleine mit den beiden essen ist ziemlich anstrengend. Ziemlich ziemlich. Danach wird das Maikäferchen schon ziemlich unleidlich und müde. Da heißt es noch bespaßen und spielen bis es Zeit wird um ins Bett zu gehen. Spätestens gegen 19 Uhr verlässt beide die Kraft und wir machen Katzenwäsche, Zähne putzen. Vorlesen und kuscheln für das Herbstmädchen. Das übernimmt meistens der Liebste. Und ich stille das Baby und schaukle es in den Schlaf. img_5551img_5581img_5586

An einem guten Tag schlafen beide spätestens gegen 19:30 und wir Eltern besprechen noch das Tagesgeschehen oder arbeiten Punkte unserer To-Do-Listen ab. Spätestens um 21:00  gehe ich ins Bett.

Im Sommer sieht so ein Tag in der Holzhütte natürlich ganz anders aus. Da wohnen wir ja im Garten und haben dort auch mächtig viel zu tun.

Leckere Fruchtschnitten

Ich bin immer wieder aus der Suche nach neuen Snack-Ideen um ein bisschen Abwechslung im Speiseplan zu haben. 

Kürzlich bin ich auf dieses Rezept gestoßen und mag es gerne mit euch teilen. Das Herbstmädchen und ich haben die erste Ladung direkt vernascht, also haben wir gestern direkt nochmal welche gemacht.

Ihr braucht: 

100gr Trockenobst 

30gr Dinkelflocken

2-3 EL Amaranth

2-3 EL Nüsse 

Ein bisschen Fruchtsaft 

1 EL Kokosflocken 

Dinkel-Oblaten 

Alles bis auf die Oblaten im Mixer kleinmatschen. Danach je einen Klecks auf den Oblaten verteilen. Deckel drauf und fertig! Entweder gleich essen oder für eine Stunde bei 40grad im Backofen backen. 

Zahnpflege in der Holzhütte

Zähne. Ein schwieriges Thema. Ich hatte bis vor zwei Jahren ständig Probleme. War sehr kariesanfällig und habe etliche Füllungen. Nach der Geburt des Herbstmädchens musste sogar ein Zahn gehen. Ich habe schon Nächte mit Zahnschmerzen verbracht in denen ich mir gewünscht hätte, lieber ein Kind  zu gebären.

Jedenfalls habe ich damals beschlossen dass es so nicht weitergeht. Ich habe meine Zähne immer gut gepflegt. Zahnseide, zweimal Putzen etc. Dennoch so „schlechte“ Zähne.

Ich habe ziemlich viel gelesen und mich dazu entschlossen künftig meine Zahnpflege wie folgt zu machen:

Gleich nach dem Aufstehen – Ölziehen mit kaltgepressten Sonnenblumenöl oder Kokosöl (damit ich es nicht vergesse, habe ich eine tägliche Erinnerung am Handy eingestellt). Ölziehen entgiftet und stärkt die Zähne. Hilft Bakterien im Mund zu vernichten. Mehr dazu könnt ihr hier lesen. Manchmal vergesse ich es trotz Erinnerung oder schaffe es im morgendlichen Alltagsstress nicht. Dann versuche ich es zumindest im Laufe des Tages zu schaffen. Optimal ist es gleich morgens.

Nach dem Frühstück Zähne putzen. Zuerst mit Zahnseide alle Zwischenräume reinigen. Ich habe eine aus Seide und Bienenwachs aus dem Bioladen. Danach mit Fluoridfreier Zahnpasta von Weleda oder diese selbstgemachte und elektrischer Zahnbürste. Dann mit dem Zungenreiniger die Zunge säubern. Ich habe mich für einen ayuvedischen Zungenreiniger aus Edelstahl entschieden. Und zum Schluss gibt es noch eine Mundspülung aus Natron und Xylit. Welches ja antikariogenen wirkt.

Vor dem Zu-Bett-Gehen das gleiche Programm. Wenn ich untertags Zucker esse dann versuche ich die Mundspülung hinterher zu machen. Unterwegs habe ich Xylit-Lutschtabletten dabei.

Zusätzlich habe ich vor zwei Jahren zu einem naturheilkundlich arbeitenden Zahnarzt gewechselt und bin dort sehr zufrieden.

Und die Belohnung für „all die Mühen“ durfte ich mir letzte Woche anhören: Top Zähne! Die dritte Kontrolle ohne Loch! Das ist für mich wirklich große Freude.

Und weil ich selber so anfällig bin, achte ich beim Herbstmädchen doppelt auf gute Zahnpflege. Dort muss ich es natürlich anders angehen. Davon erzähle ich euch die kommenden Tage.

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Ein Baum für das Maikäferchen

Am Wochenende haben wir einen Baum für unser Maikäferchen gepflanzt. Ein kleines Ritual, die Plazenta nach der Geburt zu vergraben und einen Baum darauf zu pflanzen. Auch das Herbstmädchen hat nach ihrer Geburt einen (Lebens)baum bekommen. Hier könnt ihr die Geschichte nachlesen.

Die Plazenta hat mein kleines Baby (das schon gar nicht mehr so klein ist) genährt und geschützt. Nach der Geburt habe ich ja ein kleines Stück davon gegessen (um den Heilungsprozess zu beschleunigen) und dieses Wunder wollte ich nicht einfach im Müll verschwinden lassen.

Dieses Mal haben wir uns für einen kleinen Pfirsichbaum entschieden. Der Platz dafür war schnell gefunden und wir haben uns am Wochenende daran gemacht ihn einzupflanzen. Die Kinder waren natürlich beide mit dabei. Das Herbstmädchen war sehr interessiert an der Plazenta, ich hab ihr erklärt was es damit auf sich hat und wo ihr Baum bei uns im Garten steht. Ein schönes Ritual wie ich finde.

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November

im November werde ich

mit dem Herbstmädchen zum Laternenlauf gehen. Sie ist schon ganz vorfreudig.

den Garten winterfest machen. Vor allem unsere neuen Traubenstöcke und Bäume schützen

eine Idee weiterverfolgen

zum Osteopathen gehen

neue Gemüsesorten essen. Haferwurzel beispielsweise. Liegt schon hier und wird die Tage verarbeitet. Ich bin sehr gespannt

Hoffentlich schon alle Weihnachtsgeschenke besorgen/machen

auf einen Flohmarkt gehen

Kerzen anzünden

Verzichten (worauf erzähle ich euch die Tage)

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Gewinnspielauflösung und kleine Ankündigung

Endlich, die Auflösung des Gewinnspieles.

Die Trittschutzmatte die uns Reoboardermama Stefanie Schötz zur Verfügung gestellt hat – hat gewonnen:

Annika Meier

Herzlichen Glückwunsch!!!

Bitte melde dich per Mail bei mir, ich leite deine Daten dann an Stefanie weiter!

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Und noch etwas in eigener Sache:

Der Blog macht einige Zeit Pause. Meine Energie muss ich derzeit voll und ganz auf meine Kinder richten, es ist schön aber so so unglaublich anstrengend und kräftezehrend gerade. Ich muss Prioritäten setzen und komme dann mit neuer Energie und neuen Ideen zurück. Ich hoffe ihr bleibt mir und meinem Blog dennoch treu – er ist mir sehr ans Herz gewachsen. Ebenso ihr, meine tollen Leser. Viele liebe Freunde und Bekannte lesen hier mittlerweile mit, noch mehr Unbekannte. Ich möchte euch mit schönen Fotos, Familiengeschichten und meinen neuen Visionen zu unserem Selbstversorgerleben verzaubern. Gerade ist mir aber eher nach jammern ;) das mache ich lieber persönlich bei denen die es aushalten können. Müssen ;)

 

Mamakräfte

Das Leben als Mama ist nicht nur Ponyhof und Glücksgefühle. Es ist vor allem auch anstrengend. Sehr. Wenig und schlechten Schlaf, unrasierte Beine, quasi keine „Allein-Zeit“, viel Dreckwäsche und körperliche Beschwerden.

Heute morgen bin ich nach einer furchtbaren Nacht (zwei unruhige Kinder die halbstündlich aufgeweint haben – Vollmond…) aufgewacht und schon gemerkt, hui, Kopfschmerzen. Normalerweise verschwinden diese „Aufstehkopfschmerzen“ beim duschen. Heute nicht. Ich habe wirklich alles versucht, Heiße Sieben, Einreiben mit Magnesiumöl, 2 x 20 Minuten Schlafen (länger hat mich das Maikäferchen nicht gelassen) und schlussendlich sogar eine Kopfschmerztablette. Nichts halt geholfen und ich stand den ganzen Tag neben mir und war wirklich ziemlich am Ende meiner Kräfte. Das Maikäferchen möchte viel bespaßt und noch mehr getragen werden. Die Tiere raus und mit frischen Wasser und Futter versorgt werden. Haushalt – blieb heute völlig liegen.

Zum Glück hatte ich heute zufällig einen Termin bei meiner Heilpraktikerin, die mich getapt und genadelt hat. Und tatsächlich, schon zwei Stunden später ging es mir viel viel besser.

Ich finde es schon ziemlich erstaunlich mit solch einem Brummschädel zwei Kinder den ganzen Tag so zu bespaßen dass alle glücklich sind. Wir haben viel Zeit im Bett vergammelt, gelesen und haben uns ein Eis gegönnt.

Seit 20 Uhr schlafen beide und ich habe alles liegengebliebene erledigt, Geschirr, Wäsche, Tiere. Schnelldurchgang. Jetzt bin ich durchgeschwitzt und tippe hier noch ein bisschen um mich zu entspannen.

Ja, wir Mamas entwickeln so manches Mal schon erstaunliche Kräfte wenn es darum geht unseren Lieben gerecht zu werden. Was ich heute mal wieder gemerkt habe – ich darf mich selber nicht vergessen. Das ist so leicht gesagt und so schwer umzusetzen. Das war es mit einem Kind schon, aber jetzt mit zweien. Wovon einer doch schon sehr viel Aufmerksamkeit fordert doppelt schwer. Umso mehr muss ich versuchen ein paar Minuten für mich zu erhaschen. Mein Körper wird es mir danken.

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