Wildsträucherhecke Teil 1

Wir haben es endlich geschafft und einen Teil der Wildsträucherhecke angelegt. Später soll sie mal dreireihig werden und unser Grundstück an der Ostseite abschirmen (gegen Wind und Pestizid-Wolken der Nachbarfelder). Eine Reihe haben wir jetzt gepflanzt. Im Frühjahr geht es weiter.

Wichtig bei der Auswahl der Sträucher war uns:

einheimisch 

nützlich (Nahrung und Schutz) für Bienen, Insekten und andere Nützlinge wie Vögel, Igel etc

stellenweise nicht zu hoch, aber buschig

und evtl. sogar für uns nutzbar (Wildobst)

Eingezogen sind also jetzt: Weide, zweimal Kartoffelrose, Heckenkirsche, Sanddorn (männlich und weiblich), Goldjohannisbeere, Kornelkirsche, Liguster, Holunder und Zierquitte. Ich freue mich schon wenn es im Frühjahr weiter geht.

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Herbstzeit – Apfelzeit

Hier im Ort stehen einige Apfelbäume die nicht abgeerntet werden. Dieses Jahr tragen sie wieder reichlich und da wir so oft daran vorbeigehen, wenn wir zum Spielplatz unterwegs sind, haben wir uns die Tage daran gemacht sie aufzusammeln und zu pflücken. Leckerer Apfelsaft wird daraus entstehen. Ein Glück gibt es ein paar Kilometer weiter einen Biohof, der sich auf die Herstellung von Fruchtsaft spezialisiert hat. Das tolle daran: Man bekommt sicher seinen eigenen Saft wieder und das noch dazu in Glasflaschen! img_5412img_5415img_5428

Wenn ihr selber keinen Apfelbaum zur Verfügung habt, fragt doch im Ort nach oder schaut bei Mundraub.org.

Erntedank Teil 2

Am Wochenende gab es bei uns ein kleines „Herbst/Kartoffel/Erntedank-Feuer“. Das Wetter war perfekt und immer wieder habe ich den Blick über unseren Acker schweifen lassen. So schön, was in diesem Jahr dort alles geschehen ist. Wollt ihr einen kleinen Rückblick?

Im März haben wir unsere Streuobstwiese angelegt. Hier und hier könnt ich nachlesen. Neben der Streuobstwiese war der Plan, Kartoffeln anzubauen. Das haben wir im April gemacht. Die Kartoffeln und auch Blumen wuchsen erstaunlich. Ende Mai sah das ganze dann schon ordentlich aus. Weil noch so viel freie Fläche war, entschieden wir uns zusammen mit den Schwiegereltern weiteres Gemüse anzubauen. Im Sommer brauchten wir um uns zu versorgen nur auf den Acker gehen. Wie hier beispielsweise.

Und jetzt im Oktober ist beinahe alles geerntet und um diesen Reichtum zu danken und uns zusammen zu freuen, gab es unser kleines Feuer. Bekannte und Freude waren eingeladen und es war ein herrlicher Nachmittag.

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Wir haben die letzten Kartoffeln aus der Erde geholt und das Herbstmädchen hat sie ordentlich geputzt. Freiwillig.

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Erntedank

Vor einigen Tagen haben wir zusammen mit den Schwiegereltern fast alles auf dem Acker abgeernet. Mangold und Kartoffeln sind noch dort der Rest bereits eingelagert oder verarbeitet.

Eine Sensation und wirkliche Überraschung waren die Süßkartoffeln. Wir haben etliche Kilo von nur einer einzigen Pflanze geernet. Die ersten sind bereits verspeißt und sie waren sehr lecker. Die bauen wir auf jeden Fall 2017 wieder an.

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Auch das Kraut ist der Wahnsinn. 35 wunderschöne Köpfe durften wir ernten. Wir hatten das ganze Jahr über ein Vlies über die Köpfe gespannt, hatten also keine Probleme mit Schädlingen.

img_4535 img_4554Auch Wurzelgemüse wie Karotten und Rote Bete sind hervorragend gewachsen und eingelagert. Leider haben wir wenig Platz zum einlagern, aber der Schwiegerpapa hat mal eben zwei Erdmieten gegraben und nun wird getestet wie das funktioniert. Der Plan für einen Erdkeller steht allerdings jetzt auch schon.img_4536Die Kartoffelernte hat uns auch ziemlich begeistert, wir hoffen im nächsten Jahr klappt das genauso gutimg_4387

Wir sind alle sehr dankbar für dieses Wunder! Kreislauf Natur.

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Gabentisch für Bienen im Herbst und Frühjahr

Schon jetzt kann man etwas tun um den Bienen nach einem kalten Winter bei den ersten warmen Sonnenstrahlen etwas Nahrung zu Verfügung zu stellen. Frühblühende Blumen  wie Krokus, Hyazinten und Narzissen. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt um die Zwiebeln in die Erde zu bekommen. Es gibt auch herbstblühende Arten, da muss man sich mit der Pflanzung aber beeilen. Wir haben bereits an die 60 Zwiebeln im Garten verteilt und noch weitere folgen. Solche Blumen sind im Frühjahr die erste wichtigste Nahrungsquelle für Bienen, Hummeln etc. Außerdem erfreuen sie natürlich auch das menschliche Auge.

Folgende Bezugsquellen kann ich euch empfehlen:

Bienenretter: Blühmischung für Balkon und Garten

Bingenheimer Saatgut

Der Blumenzwiebelversand

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Heukartoffeln und andere Geschichten

Im Frühjahr haben ein kleines Experiment gestartet. Heukartoffeln. Hier habe ich davon berichtet. Am Wochenende haben wir geernet. Leider war alles ziemlich überwuchert und auch die Schneckenplage sucht seinesgleichen. Aber… wir haben doch mehr geernet als erwartet. (Erwartung: eine Handvoll) Die Erde unter dem Heu war schön feucht und fein und es hat vor kleinen Tieren und Würmen nur so gewurlt. Das ist super! So soll es sein. Leider haben sich zwar die Schnecken dort auch sehr wohl gefühlt, aber damit haben wir gerechnet. Den Gemüsegarten machen wir jetzt ziemlich platt, da wir aufgrund der vielen, vielen viiiieeeelen Schnecken tatsächlich nichts mehr durchbringen. Die haben doch sogar einen Holunderbusch kahl gefressen. Aber bald ist Rettung ist Sicht. In den kommenden Tagen ziehen Laufenten ein. Barfuß durch den Garten geht schon seit Wochen nicht mehr, weil es so unglaublich viele Schnecken sind. Es ist und bleibt also spannend.

IMG_2947IMG_2953IMG_2952Auf dem Acker sieht es da etwas besser aus, die Schnecken verschonen das Gemüse dort zum Glück. Die Holzhüttenstreuobstwiese wächst auch und wurde am Wochenende vom Schwiegerpapa gemäht. Leider hat sich dort der Ampfer ziemlich ausgebreitet, den haben wir gestern Abend noch abgesammelt und müssen die Wurzeln wohl oder übel ausstehen. Eigentlich wollte ich das machen wenn beide Kinder am Abend im Bett sind, das Herbstmädchen „war aber nicht müde“ und durfte im Schlafanzug nochmal mit raus. Das fand sie prima.IMG_2998

 

Die Welt ein bisschen bunter machen – Verlosung

Die Welt ein bisschen bunter machen – das ist meine Devise. Schon das vierte Jahr in Folge haben wir ganz viele Blumen/Wildblumen gesät für Bienen, Hummeln und andere Insekten. Jedes Jahr im Sommer, nehme ich dann die Samen um sie im nächsten Jahr wieder zu säen oder zu verschenken. Warum nicht auch an meine Blogleser?  Dieses Jahr habe ich echt viele Samen und auch die Firma Bingenheimer Saatgut hat mir Einiges zur Verfügung gestellt.

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Warum ökologisches Saatgut so wichtig ist? Darüber habe ich bereits hier ausführlich geschrieben. Kurz zusammengefasst: Es ist samenfest. Das heißt, ich kann mir selber mein Saatgut für das nächste Jahr „züchten“ und bin nicht darauf angewiesen Jahr für Jahr neues Saatgut zu kaufen. Unabhängig von großen Konzernen sein, altes Saatgut bewahren, gesunde Pflanzen und Lebensmittel zu ernten – das sollte das Ziel aller Gärtner sein.

Wer ein kleines Päckchen mit verschiedenem Saatgut gewinnen möchte – kommentiert bitte hier und … erzählt weiter WARUM „richtiges“ Saatgut so wichtig ist! (Gewinnspiel endet am 15.August um 24:00Uhr)

Erntegeschichten Teil 4932

So richtig glücklich bin ich nicht in diesem Jahr was unseren Gemüsegarten angeht. Mit so einem Frischling im Tuch geht halt einfach vieles nicht und ist zum Glück auch nicht ganz so wichtig. Ein paar Ernteerfolge gibt es dennoch zu verzeichnen. Wenn auch weit weniger als im letzten Jahr.

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Topinambur und weltschönste Karotte

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Sonnenblumen und viele viele  Blüten

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Tomaten in allen Größen, Formen und Farben. Rote Bete Himmel.

Holzhüttengemüse

Die ersten Kartoffeln haben wir schon geerntet, was für eine Freude. Das Herbstmädchen war total begeistert und geschmeckt haben sie auch noch richtig klasse. Das macht so einen Spaß zu wissen, dass wir das selber angebaut haben, selber Kartoffelkäfer abgesammelt und geernet haben. Ein Kreislauf der wirklich Freude bereitet.

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Auch die ersten Sonnenblumen sind bereits aufgeblüht und erfreuen unser Auge.

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Die Tomaten werden endlich rot, Bohnen ernten wir nach und nach und Heidelbeeren gibt es gerade massig.

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Wir sind richtig richtig stolz und genießen das alles sehr!

Einkaufen im Sommer

Geht ziemlich stressfrei. Die Einkaufsliste fällt gerade ziemlich kurz aus. Viel Obst (Heidelbeeren, schwarze Johannesbeeren und „Kriachal“ – die ersten Äpfel sind in wenigen Wochen reif) und etliches an Gemüse. Zuchini, Zwiebeln, Bohnen, Gurken, rote Bete, die ersten Tomaten, Karotten etc. Es ist wirklich toll. Im nächsten Jahr ziehen wir die Sache ja noch etwas größer auf und hoffen eine beständigere und regelmäßigere Ernte zu haben. Außerdem dann ja eigene Eier. Wenn alles gut läuft, ziehen die ersten Hühnerdamen bereits im Herbst ein.

Ich find es unglaublich schön, barfuß durch den Gemüsegarten zu gehen, die Erde zu spüren und mich einfach nur an diesem Luxus zu erfreuen.

Gerade wenn man dieser Tage Nachrichten liest, dann muss ICH mich besinnen. Auf das was in MEINEM Leben gerade so schön ist. Damit ich nicht all meine Hoffnung und meinen Mut verliere. 

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