Holzhüttengemüse

Die ersten Kartoffeln haben wir schon geerntet, was für eine Freude. Das Herbstmädchen war total begeistert und geschmeckt haben sie auch noch richtig klasse. Das macht so einen Spaß zu wissen, dass wir das selber angebaut haben, selber Kartoffelkäfer abgesammelt und geernet haben. Ein Kreislauf der wirklich Freude bereitet.

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Auch die ersten Sonnenblumen sind bereits aufgeblüht und erfreuen unser Auge.

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Die Tomaten werden endlich rot, Bohnen ernten wir nach und nach und Heidelbeeren gibt es gerade massig.

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Wir sind richtig richtig stolz und genießen das alles sehr!

Einkaufen im Sommer

Geht ziemlich stressfrei. Die Einkaufsliste fällt gerade ziemlich kurz aus. Viel Obst (Heidelbeeren, schwarze Johannesbeeren und „Kriachal“ – die ersten Äpfel sind in wenigen Wochen reif) und etliches an Gemüse. Zuchini, Zwiebeln, Bohnen, Gurken, rote Bete, die ersten Tomaten, Karotten etc. Es ist wirklich toll. Im nächsten Jahr ziehen wir die Sache ja noch etwas größer auf und hoffen eine beständigere und regelmäßigere Ernte zu haben. Außerdem dann ja eigene Eier. Wenn alles gut läuft, ziehen die ersten Hühnerdamen bereits im Herbst ein.

Ich find es unglaublich schön, barfuß durch den Gemüsegarten zu gehen, die Erde zu spüren und mich einfach nur an diesem Luxus zu erfreuen.

Gerade wenn man dieser Tage Nachrichten liest, dann muss ICH mich besinnen. Auf das was in MEINEM Leben gerade so schön ist. Damit ich nicht all meine Hoffnung und meinen Mut verliere. 

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Gartenglück

Juli ist Beerenzeit. Endlich. Obst kaufen brauchen wir aktuell gar keines. Das ist ein richtig tolles Gefühl. Und auch beim Gemüse gibt es nun einiges zu Ernten. Aber auch immer wieder ein paar Rückschläge.

Die ersten Kartoffelkäferlarven haben wir schon abgesammelt, bei den Schnecken hab ich es beinahe aufgegeben. Da hoffe ich auf bisschen Minderung für nächstes Jahr durch die Hühner. (Bald bleibt hoffentlich auch wieder Zeit für mehr Worte…)

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Holzhüttenstreuobstwiese Ende Juni

Das Gras bzw. die Wiese ist gemäht (Danke, danke Schwiegerpapa) und trocknet jetzt. Ein Baum war mit Läusen und Ameisen befallen, da habe ich die letzten Tage sowohl mit Brennesselsud als auch Seifenlauge versucht anzukämpfen. Mal sehen, ob es was nützt. Aber ich bin guter Dinge. Chemie wird hier ja nicht eingesetzt.

Auf dem Acker neben der Streuobstwiese – den ja gerade die Schwiegereltern bewirtschaften, da wir zwecks Maikäferchen eher unflexibel sind – wächst alles wie wahnsinnig. Die Blühstreifen mit Phacelia zwischen den Kartoffeln habe ich kurz vor der Geburt noch angesät und dort summt und brummt es schon jetzt ganz wunderbar. So viele Bienen (sowohl Honigbienen als auch Wildbienen) und Hummeln. Und anderes Getier. Wirklich ein Fest für die Sinne. Anfang Juni sah es noch so aus.

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Vom Wachsen

Sonnig und feucht. Das scheint wohl ein Garant für unglaubliches Wachstum im Gemüsegarten und auf dem Acker. Es macht wirklich so unglaublich viel Freude jeden Tag nachzusehen was gewachsen ist und was nun alles blüht. Heute haben wir wieder so vieles entdeckt, das gestern noch ganz anders aussah.

Sicher könnten wir gerade viel mehr tun (mulchen, die Heukartoffeln mit neuem Heu „füttern“ etc) aber wir schaffen es einfach nicht. Außerdem bin ich ja noch im Wochenbett. So offiziell. Aber es wird auch so ein paar Ernteerfolge geben. Hoffentlich. Und wenn nicht – nächstes Jahr können wir dann wieder richtig loslegen.

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  • Blumen aus dem Garten und der Wiese
  • mit dem Zappelkäfer vor dem Acker
  • Zuckererbsenliebe
  • Bohnen Mais Phacelia (Bohnen und Mais der Rest vom Schneckenfest)
  • Malve
  • Phacelia mit Biene, große Liebe
  • Acker mit Phacelia, Kartoffeln, Obstbäumen und Wiese

Naturgarten – große Liebe und Buchtipp

Unser Garten soll in den nächsten Jahren zum Naturgarten umgestaltet werden. Einiges davon haben wir – unbewusst – schon umgesetzt. Anderes folgt jetzt nach und nach.

Wichtig sind verschiedene Elemente – wie beispielsweise einheimische Pflanzen, Natursteinelemente, Totholz und vieles mehr. Natürlich – und eigentlich selbsterklärend – ist es auf auf chemische Mittel und auch auf ausländische oder  invasive Pflanzen zu verzichten. Diese erfordern einfach viel mehr Pflege und verdrängen einheimische Pflanzen. Meine Lieblingspflanzen (wovon auch einige in unsere geplante Wildsträucherhecke kommen) sind derzeit Wildrosen und Holunder. Es gibt keine schönere Kombination, vor allem jetzt wenn alles blüht.

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Und meine neue Bibel – ein wirklich sehr sehr inspirierendes Buch, das ich unbedingt empfehlen kann:

Natur für jeden Garten – 10 Schritte zum Natur-Erlebnis-Garten von Reinhard Witt

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Auch die Homepage des Autors macht richtig viel Laune – dort gibt es viele Beispielgärten zu sehen, das finde ich immer besonders spannend. Ich bin ja immer auf Ideensuche.

Ein Naturgarten ist nicht nur eine Augenweide, sondern auch richtig nützlich und wichtig. Viele seltene Insektenarten und andere Lebewesen finden dort ein Zuhause.

Wer noch mehr Naturgärten sehen möchte, sollte bei meinem heimlichen Helden vorbeischauen:  Markus Gastl vom Hortus Insectorum  Unglaublich was er geschaffen hat. Im nächsten Jahr möchte ich unbedingt eine Führung in seinen beiden Gärten mitmachen. So spannend. Auch er hat ein sehr inspirierendes Buch geschrieben, das ich jedem nur ans Herz legen kann. Drei-Zonen-Garten. Vielfalt Schönheit Nutzen. In diesem Sinne. Fangen wir an!!!

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Frühsommerliches Treiben

Ganz leicht kann man ihn schon erahnen den Sommer. Einerseits freue ich mich, andererseits mag ich gar nicht dran denken wie sehr wir schwitzen werden. Der Maikäfer und ich. Bauch an Bauch, den ganzen Tag. Puh.

Das Herbstmädchen jedenfalls hat schon ordentlich Spaß, rennt die meiste Zeit nackig durch den Garten und hat viel Freude mit diversen Wasserbehältnissen.

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Holzhüttengemüse – Ende Mai 2016

Puh, gerade quält sich unser Maikäferchen ganz schön mit schlimmen Bauchweh und ist nur im Tuch richtig glücklich. Ein Glück hat der Liebste kürzlich unseren „Arbeitsplatz“ mit Pc zu einem Steh-Arbeitsplatz umgebaut. So kann ich also ganz gemütlich tippen und schaukle das Maikäferchen solange hin und her. 

Gestern haben wir eine große Gartenrunde gedreht, viele Schnecken in unserem Gemüsegarten entdeckt. Und Läuse am Kirschbaum aaaaber unglaublich viele Bienen! Ein bisschen Gemüse wächst, die Rote Bete geht schon zum zweiten Mal nicht auf. Ebenso nur ein Bruchteil der gesäten Karotten. Aber gut, ist halt in diesem Jahr so. Auf dem Acker neben der Streuobstwiese haben wir ja mit den Schwiegereltern ordentlich was angebaut. Das sieht bisher ziemlich vielversprechend aus. Das Herbstmädchen mutiert zum Gießemädchen und hat dabei ordentlich Spaß. Und ich freue mich so unglaublich diese Fortschritte zu sehen.

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