Spielen mit fast 3

Wir haben Spielzeug. Viel davon. Obwohl wir seit jeher darauf achten nur ausgewählte und wenige Dinge anzuschaffen. Das meiste gebraucht oder noch aus der eigenen Kindheit. Die wenigen gekauften Dinge alle aus Holz und von Öko-Herstellern.

Die Spielzeuge ändern sich natürlich mit dem Lauf der Zeit. Anfangs so. Dann so. Und heute, also mit fast 3 Jahren hat das Herbstmädchen folgende Dinge, mit denen sie am Liebsten spielt:

Kinderküche.

Dort kocht sie, rührt, schnippelt und macht Picknick mit ihren Puppen. Wenn sie nen „Lauf“ hat, ist sie schonmal ein Stündchen beschäftigt. Am tollsten ist das natürlich mit einer Handvoll echten Nudeln oder Linsen. Holzschneideobst liebst sie schon seit ihrem ersten Geburtstag und es ist immer wieder interessant. Ebenso, aufdecken. Tischdecke, Teller, Tassen, Blümchen. Eine Freude ihr dabei zuzusehen.IMG_1197Puppenecke.

mit Bettchen, Wäschekorb, Wäscheständer. Puppen und Bären.

Vor allem der Wäscheständer findet großen Gefallen. Mit Wäscheklammern Puppenkleider aufhängen macht anscheinend richtig Laune. Ebenso die Puppen und Bären zu wickeln und zu stillen.

IMG_1239Puzzle und Spiele

Quips, Obstgarten, Aquarium, Memory, Bilderschlange, Colorama, Fädelspiele – all das macht ihr immer wieder großen Spaß.

IMG_2083Mal/Bastelzubehör

Holzstifte, Wachsmaler, Malkaste, Schere und Kleber. Dazu Papier. Weißes und buntes und schon ist sie glücklich. Manchmal mag sie nun auch schon Bilder ausmalen. Da darf sie sich am PC ein Motiv aussuchen und freut sich immer sehr.

Ostheimer und Schleich

damit baut sie (meistens zusammen mit uns) große Spielelandschaften. Wald, Wiese, Wasser. Die stellt die Tiere auf, alle bekommen zu essen und zu trinken. Die Babytiere dürfen an der Mamabrust trinken und so weiter…

Diese Sachen hat das Herbstmädchen dauerhaft zur Verfügung. Was ich jetzt aufzähle, wechselt alle paar Wochen, weil wir festgestellt haben, dass es dann wieder so richtig interessant ist.

Lego Duplo und Playmobil. Damit kann sie wirklich ewig spielen. Am liebsten setzt sie alle Figuren an einen Tisch und deckt auf. Wenn sie fertig ist, wirft sie alles um und beginnt von vorne. Welche Feinmotorik sie dazu braucht um diese kleinen Tellerchen aufzudecken. Ich bewundere sie da für ihre Geduld.

Für eine weitere „Rotation“ möchten wir nun noch etwas zu ihrem Geburtstag anschaffen. Wir schwanken noch zwischen einer Brio-Bahn und Kappla Steinen. Die würden dann mit Duplo und Playmobil rotieren. Immer für ein paar Wochen, wie schon erwähnt.

Im Kinderzimmer hat sie noch ein Puppenhaus, das auch phasenweise mehr oder weniger interessant ist, und diverse Fahrzeuge. Autos, Traktoren, Bagger. Auch die liebt sie immer wieder.IMG_2081IMG_9439Insgesamt kann ich feststellen, dass sie Phasen hat. Drei Wochen ist Lego Duplo absolut uninteressant, dann wieder wird wochenlang nur damit gespielt. So ist es mit allen Sachen. Gerade befinden wir uns in einer Bücherphase und das Herbstmädchen möchte am Liebsten den ganzen Tag vorgelesen bekommen. Ich finde es beeindruckend welche Phantasie sie mit knapp drei Jahren schon hat, welche „unsichtbaren“ Dinge in ein Spiel mit einbezogen werden und was sie aus vorhandenen Sachen macht.

Was ich noch besonders betonen möchte – natürlich geben wir ihr die Möglichkeit mit Spielzeug zu spielen. Aber, am Liebsten ist sie einfach in unser Alltagsgeschehen eingebunden. Wäsche falten, Geschirrspüler ausräumen, Gemüse schneiden. Dieses Zusammen bedeutet uns alles viel.IMG_8539

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Wir Waschweiber

Oh, ich liebe unsere Wäscheleine so sehr. Dieses Jahr hat es tatsächlich schon ein paar Mal geklappt und unsere Sachen konnten draußen an der frischen Luft trocken. Ich finde Wäsche aufhängen richtig meditativ und freue mich schon wenn wieder Stoffwindeln dran hängen ;)

Das Herbstmädchen hat kürzlich ihren eigenen kleinen Wäscheständer bekommen und ist mit Feuereifer dabei. Im letzten Jahr auch schon, aber da konnte sie die Klammern noch nicht richtig befestigen und war immer wieder frustriert. Jetzt hingegen klappt es wunderbar.

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Großprojekt: Gartenweg

Ganz spontan haben wir zusammen mit den Schwiegereltern beschlossen, unsere Häuser durch einen Weg zu verbinden. Wir gehen doch täglich mehrmals hin und her, dementsprechend sieht der Weg auch aus. Gerade jetzt viel Matsch und Dreck.

Ich hatte da schon so eine Idee – die Schwiegermama war gleich Feuer und Flamme und zum Glück ließen sich auch der Liebste und der Schwiegerpapa ganz schnell überzeugen.

Durch Zufall bin ich auch einen Natursteinhandel ganz in der Nähe gestoßen der genau unsere Wunschplatten vorrätig hatte. Und schon ging es los. Ich bin absolut begeistert und freu mich schon wenn alles schön eingewachsen ist. Jetzt müsste nur das Wetter passen, damit wir die restlichen Platten noch einbuddeln können.

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Gestern Sonne und 9 Grad, heute Schnee und -0,5 Grad

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Holzhütteneinblicke – Flur

Wir haben umgeräumt. Was nun auch ein bisschen im neuen Glanz erstrahlt ist der Flur oben. Ich bin total begeistert. Die alte Kommode ist eines meiner Lieblingsstücke und stand vorher im Kinderzimmer des Herbstmädchens. Da dort aber nun das Bett steht, konnte die Kommode an den neuen Lieblingsplatz.

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Holzhütteneinblicke – Kinderzimmer

Das Herbstmädchen spricht seit Wochen davon in ihrem eigenen Zimmer zu schlafen. Wir haben ewig überlegt und uns dann dafür entschieden ein Bett für ihr Zimmer zu kaufen. Auch wenn ich mir sicher bin, sie schläft noch ewig bei uns im Familienbett. Aber einschlafen kann sie gerne mal im Kinderzimmer, wenn sie es sich wünscht. Und da das Thema Bett ja sowieso für irgendwann anstand, fanden wir den Zeitpunkt jetzt perfekt.

Das Bett ist von Waschbär und extra für kleine Kinder entwickelt und kann trotzdem sehr lange genutzt werden. Weil das Herbstmädchen aber eine sehr unruhige Schläferin ist, habe ich noch diverse Kissen und Bettschlangen genäht, damit sie sich ja nicht den Kopf stoßen würde. Endlich haben wir es auch geschafft das Kinderzimmer mal wieder etwas zu entrümpeln und Spielsachen auszusortieren. Dabei konnte ich auch gleich den Kleiderschrank durchsortieren und die Sachen für das Maikäferchen beiseite räumen.

In den neuen Anblick bin ich total verliebt.

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Die Spielküche ist übrigens nur hier untergestellt, sie gehört dem Kinderhaus und darf dort eine Pause machen.

Das Kinderzimmer verändert sich immer wieder.Hier  habe ich es euch schon einmal gezeigt. Und hier gezeigt. Und hier.

Nestbau – Teil 2

Auch im Wohnzimmer hat sich einiges verändert und ich bin so glücklich mit dem jetzigen Erscheinungsbild.

Das Herbstmädchen hat zu Weihnachten einen Waldorf-Spielständer bekommen und wir alle lieben ihn so sehr. Er ist herrlich.

Außerdem sind viele Sachen weggekommen, ich hatte das Bedürfnis alles ein wenig zu minimieren. Vor allem die Spielsachen vom Herbstmädchen. So gibt es jetzt nur noch die Sachen im Spielständer, ein paar Spiele wie „Obstgarten“oder „Tiere füttern“ und Puzzles sowie ihre Fahrzeuge.

Geplant ist noch ein Wandregal über dem Fernseher auf dem unsere Lieblingsbücher und Pflanzen Platz finden sollen. Die Bretter gibt es bereits, aber wir überlegen noch wie wir sie am besten befestigen. Ansonsten bin ich soweit ganz zufrieden mit unserem Wohnzimmer. Ich mag es kuschelig und voll mit Lieblingssachen.

Wenn das Maikäferchen schlüpft, hängen wir auch wieder die Nonomo Federwiege auf, aber ansonsten darf vermutlich erstmal alles so bleiben.

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Nestbautrieb

Es hat nun doch einige Zeit gedauert bis er eingesetzt hat. Aber jetzt ist er da. In vollem Umfang. Wir haben einiges vor im Haus und haben schon begonnen zu entrümpeln, umzustellen, Möbel zu tauschen und so weiter. Wollt ihr ein paar Fotos sehen?

Angefangen haben wir mit einem radikalen Ausmisten. Vieles habe ich verschenkt, einiges steht zum Verkauf. Vor allem Klamotten, aber auch anderes Unnützes habe ich aussortiert. Platz geschaffen für neue Ideen. Dabei haben wir verschiedene F*acebook-Gruppen und E*bay Kleinanzeigen geholfen.

Von meinem Schwesterherz habe ich ein wunderschönes altes Buffet geschenkt bekommen, das unten im Flur einziehen durfte. Darin haben nun so viele Sachen Platz gefunden, die sich beispielsweise in der Küche übereinander gestapelt haben. Einmachgläser, Kuchenbackformen, Taschentücher, Mützen, Handschuhe, Schals, Hafermilchvorräte, Saatgut… Vieles passt rein und es ist noch lange nicht voll. Danach kam der Hauswirtschaftsraum an die Reihe, alles was sonst keinen Platz hat, wird von uns dorthin gestellt. Dementsprechend voll und chaotisch war es dort. Nachdem wir aussortiert haben, konnte ein Regal weg und dafür in die Ankleide. Der Liebste hat Wandregale ganz hoch oben angebracht, dort können jetzt Sachen die wir ganz selten brauchen verstaut werden.

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Die Ankleide war als nächstes an der Reihe. Ein Glück haben wir diesen zusätzlichen Raum. Und doch, vollgestopft und chaotisch. Erstmal sortiert und ausgemistet. Danach umgeräumt und siehe da, viel Platz geschaffen.

Der Platz wurde nun mit Klamotten vom Herbstmädchen, die entweder schon zu klein oder noch zu groß sind, gefüllt. Dabei fielen mir die ganz kleinen Babyklamöttchen in die Hände. Die haben das Herbstmädchen und ich liebevoll in eine extra Kiste gepackt und schonmal beiseite gestellt, damit wir bald alles für das Maikäferchen vorbereiten können. Im Kinderzimmer ist so nun auch freie Fläche entstanden, die in den kommenden Tagen noch gefüllt wird. Ich möchte nämlich noch zwei Kommoden tauschen und die kleine schon ins Badezimmer stellen. Das wird wieder die Wickelkommode, wie auch schon beim Herbstmädchen.

Weiter ist endlich eine alte, wunderschöne Truhe (die noch von meinem Opa stammt) in unser Schlafzimmer eingezogen. Dort werden nun die Bettwäsche und die Gästedecken verstaut. Ich liebe alte Möbel und bin so froh, dass ich dieses Schmuckstück schon vor drei Jahren von meinem Opa bekommen habe. Bisher hat der Platz gefehlt, aber jetzt passt sie perfekt. Das Schlafzimmer wird vermutlich in den kommenden Wochen/Monaten noch einmal ein neues Gesicht bekommen, denn das Bett muss gedreht werden, weil das Beistellbettchen so keinen Platz hat.

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Auch im Wohnzimmer ist einiges anders geworden, dazu gibt es aber einen extra Eintrag.

Sandiges

Ein großer Sandkasten hat bisher noch in unserem Garten gefehlt. Aber jetzt haben wir das Herbstmädchen glücklich gemacht. Und uns auch irgendwie… Es kann nämlich mitunter sehr meditativ sein, Sandkuchen zu backen. 

Erst haben wir alte Baumstämme besorgt und ein bisschen gegraben, damit diese auch guten Halt haben. Dann ein Unkrautvlies in die Mitte gelegt, fixiert und Sand drauf. Viel Sand. Sonnensegel drüber, Herbstmädchen rein – fertig! 

     

Spielbereich im Wandel

Der Spielbereich im Wohnzimmer für das Herbstmädchen verändert sich laufend. Einerseits weil sich natürlich das Herbstmädchen weiterentwickelt und immer wieder andere Sachen interessant findet und andererseits weil es spannend bleiben soll. Ich freue mich auch selber immer, wenn sich die Spielsachen varieeren oder an anderen Orten zu finden sind.

Immer wieder habe ich euch schon Einblicke gezeigt.

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Dauerbrenner sind Bücher (vor allem Wimmelbücher oder derzeit auch ganz stark ein Puzzlebuch), Memory, Tiere, Puppen, Malen und Holzschneideobst.

Im Kinderzimmer sieht es übrigens so aus.

Und natürlich ist das bei uns nicht immer so ordentlich. Höchstens, wenn das Herbstmädchen schläft.

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Eine Kinderküche – selbstgemacht

Schön, günstig und Ressourcenschonend. Genau so wie ich es mag. Seit Wochen suche ich auf Pinterest nach Ideen für eine Spielküche für das Herbstmädchen. Lange haben wir überlegt woher wir eine bekommen könnten. Ich habe wochenlang E*bay Kleinanzeigen durchforstet, auf der Suche nach einer Küche (Hello K*itty Plastikküchen gibt es übrigens für 4,00€) die uns gefallen könnte. Oder nach einem alten Schränkchen das man umbauen könnte. Ich wurde nicht fündig.

Als wir dann kürzlich unser Schlafzimmer umgestellt haben, bliebt ein altes Nachtkästchen über. Perfekt. Der Liebste hat die Füße abgenommen, wir haben eine Glasplatte entfernt und sie war beinahe fertig. In der Abstellkammer fanden wir noch ein kleines Gewürzregal, zwei Knäufe waren auch noch da und Haken fanden sich auch. Die alten Emaille-Töpfe habe ich auf dem Flohmarkt für je 1,00€ ergattert und Schneebesen etc. gibt es ja in jeder Küche.

Gekostet hat uns die Spielküche jetzt genau eine Stunde Arbeit und sonst nichts.

Ich erfreue mich jeden Tag ganz unglaublich an ihr und auch das Herbstmädchen findet sie prima. Zumindest spielt sie ganz eifrig und kocht ganz viel Tee für uns.

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