Holzhüttenkinder

So lieb eure Worte. Habt vielen Dank.

Ein kurzes Update zu unseren Holzhüttenkindern. Sie machen uns beide sehr sehr stolz, glücklich und bringen uns oft an den Rande des Wahnsinns ;)

Das Herbstmädchen wird bald vier. Unglaublich oder? Sie ist so schlau und einfühlsam. Oft muss sie zurückstecken und macht es so tapfer. Sie liebt es mit ihrem Opa auf dem Bulldog zu fahren und mit mir oder der Oma Gemüse zu ernten. Ich bin sehr sehr stolz auf sie.

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Das Maikäferchen ist ein wahrer Wirbelwind. Er läuft schon seit 4,5 Monaten wie ein Großer durch die Welt. Und wenn ich laufen sage, meine ich LAUFEN. Pause oder ausruhen kennt er nicht. Er ist immer auf Zack und unglaublich wach und neugierig.

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So so viel Liebe!!!

… Wiedersehen …

Seit Wochen schon kämpfe ich mit einem Entschluss… Dem Blog hier ein Ende zu setzen. Vermutlich erstmal ganz. Derzeit schaffe ich es einfach nicht regelmäßig und meinen Vorstellungen entsprechend zu bloggen. Und ich möchte es entweder „ganz oder gar nicht“ machen. Mein Herz hängt an diesem Blog, an den Lesern. Dennoch habe ich mich für diesen Schritt entschieden.

Ob es ein Abschied auf Dauer ist, kann ich noch nicht sagen. Auch auf Instagram bin ich kürzer getreten. Meinen bisherigen Account habe ich pausiert und einen neuen angelegt. Mit nur wenigen Abonnenten, die ich sehr ins Herz geschlossen habe.

Ich möchte nicht ohne einen kleinen Rückblick gehen, unser Jahr war wunderschön, aber auch sehr sehr fordernd. Wir sind jetzt eine vierköpfige Familie mit großen Plänen. Weil das so ist, brauche ich nun all meine Kraft und Energie für das reale Leben.

Wie jedes Jahr zum Jahresende meine persönlichen Highlights für euch:

Frühling / Sommer / Herbst / Winter

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Ich danke euch allen für die letzten Jahre, die ihr hier so fleißig mitgelesen und kommentiert habt. Für all eure lieben Worte, Emails, Briefe und Geschenke. Hach, beinahe muss ich ein Tränchen verdrücken und weiß doch, es ist das Richtige. Erstmal.

Wer noch ein bisschen im „Archiv“ stöbern möchte:

Jahresrückblick 2015

Jahresrückblick 2014

Jahresrückblick 2013 

 

7 Monate Maikäferchen

Robben, essen, lachen, quietschen – das alles macht unser Maikäfer den lieben langen Tag. Dazwischen wird auch schon der Vierfüßler geübt, der vierte Zahn ist seit gestern draußen und die Spielsachen vom Herbstmädchen sind die allerbeste Babybeschäftigung.

Es hat sich wirklich so vieles zum positiven geändert, er ist die meiste Zeit ein Sonnenschein der sich intensiv mit einem Spielzeug beschäftigen kann. Meistens hat er auch irgendwas in der Hand um damit woanders raufzuklopfen. Sehr spannend zu beobachten. Ich bin wirklich gespannt was der nächste Entwicklungsschritt mit sich bringt – er gibt ganz schön Gas.

Ohne Mama mag der Zwerg allerdings gerade nicht sein. Beim Papa nur kurz und bei Oma oder Tante tatsächlich gerade gar nicht. Aber das ist OK, ist ja nicht für immer so.

Er ist immer noch sehr neugierig und beobachtet seine Umwelt ganz genau. Mit seinen großen Rehaugen die mich immer wieder faszinieren.

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7 Monate Herbstmädchen könnt ihr hier nachlesen

Eine Diagnose – Kiss

Seit einigen Wochen wissen wir nun warum sich der kleine Maikäfer so arg quälen muss. Schon ein paar Wochen nach der Geburt hatte ich einen Verdacht – aber so richtig konnten wir es nicht zuordnen. Erst vor 8 Wochen dann die Gewissheit – KISS – Kopfgelenk-induzierte-Symmetrie-Störung. Das ist keine Krankheit sondern eine Fehlstellung der ersten beiden Halswirbel die oft unentdeckt bleibt. Schulmediziner und auch ausgebildete Osteopathen können dies oft nicht erkennen. Wir waren nach einiger Recherche bei einem anerkannten KiSS Spezialisten der den Maikäfer behandelt hat. Seitdem hat sich einiges verbessert. Anderes ist immer noch schwierig, aber gut annehmbar da ich jetzt sicher bin ihm tut nichts mehr weh und er muss sich nicht mehr quälen. Sein weinen ist viel viel weniger und auch tragen kann ich ihn endlich wieder einigermaßen entspannt.

Heute war die Nachkontrolle und ich habe schon befürchtet dass der Arzt nochmal „ranmuss“ da er trotzdem noch so oft so unentspannt ist. Und tatsächlich meinte der Arzt sofort er hat eine ganz üble Spannung im Nacken. Die Behandlung wirkt ziemlich „brutal“ der kleine Maikäfer hat so so so geweint und war hinterher ziemlich fertig. Zum Glück dauert die Behandlung nur zwei Minuten. In unserem Fall zumindest. Nun müssen wir wieder die Reaktionszeit abwarten.

Das beim Maikäfer etwas nicht ganz stimmt, war uns schnell klar. Er war/ist immer angespannt, rudert mit den Armen, hopst im Tragetuch (bzw. ist mittlerweile tragen im Tuch gar nicht mehr möglich, da er da anscheinend zuviel Druck am Nacken verspürt – somit haben wir auf die Bondolino-Tragehilfe gewechselt, darin akzeptiert er es einigermaßen), Rückenlage ist fast unmöglich, stillen nur schwierig möglich mit wegdrehen, wegziehen, wegdrücken. Es dient lediglich der Nahrungsaufnahme, niemals der Beruhigung. Ebenso zu mir gewandt tragen NICHT möglich. Auch im Bett einschlafen oder gar auf dem Arm, undenkbar. Dazu hat er bis vor einige Wochen noch sehr viel und seeeehr laut geschrien. Wenig geschlafen. Schlecht und unruhig geschlafen. Ja, ihr merkt, vieles was man als selbstverständlich hinnimmt bei einem gesunden Baby geht einfach nicht. Aber ich will mich nicht beklagen. Das Schreien hat zum Glück beinahe komplett aufgehört, nur diese Unentspanntheit ist noch da. Aber daran arbeiten wir.

Dafür ist der Maikäfer sehr flink und unglaublich aufmerksam. Ein weiser, kleiner Mann mit einem (mittlerweile) sehr fröhlichem Gemüt.

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Mobilität

Ach, der kleine Maikäfer. Der robbt sich hier durch die Gegend und will am Liebsten die Spielsachen vom Herbstmädchen zerlegen. Alles mit Reifen und Knöpfen findet er wahnsinnig interessant und begutachtet das ganz genau. Dreht Fahrzeuge um und die Räder vorsichtig hin und her. Ganz angestrengt und aufmerksam. Wirklich sehr schön zu beobachten. (Ach und weil auch Blogger nur normale Menschen mit normalem Haushalt sind – ein bisschen Real Life in Form von absoluten Chaos und dicken Staubschichten…)

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6 Monate Maikäferchen

Unglaublich!!! Ein halbes Jahr Maikäferchen.

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Niemals hätten wir uns gedacht, dass dieses kleine Menschlein uns so viel Freude bereiten wird. Und so viele Sorgenfalten auf die Stirn zaubern kann (dazu in kürze mehr…)

Es ist wirklich beeindruckend zu sehen mit welch Energie und Kraft der kleine Maikäfer sein Leben meistert. Wie er alles noch immer in sich einsaugt und so vieles schon möchte. Und mittlerweile auch kann. Er ist schon ziemlich mobil und übt und übt und übt. Sein Grinsen über das ganze Gesicht, wenn er seine Schwester sieht, ist herzerwärmend. Am Liebsten möchte er neben ihr spielen und sie anfassen. Überhaupt liebt er es Dinge anzufassen, besonders glänzende Sachen haben es ihm angetan.

Auch das Essen begeistert ihn und es kann ihm gar nicht schnell genug gehen. Füttern lassen ist nicht seine Favorit. Er möchte und darf selber. Obwohl ich ihm auch Brei angeboten habe – einfach um es zu testen (Kürbis – zermatscht). Er nimmt den Löffel und schiebt ihn sich selber in den Mund.

Unsere Nächte sind gerade kurz. Enden zwischen 3:30 und 5:00 Uhr und das nochmal hinlegen gestaltet sich schwierig mit zwei Kindern. Aber auch das wird sicher besser werden. Irgendwann ;)

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Dieser kleine willensstarke Maikäfer lacht und quietscht zum Glück die meiste Zeit vor sich hin. Eine wahre Freude ihn beim groß werden zu beobachten…

Und wenn ich mir meinen Blogeintrag ansehe als das Herbstmädchen 6 Monate war – wieder einmal wahnsinn welche Ähnlichkeit…

Wickelgeschichten

Das Herbstmädchen wurde fast ausschließlich mit Stoffwindeln gewickelt. So war auch der Plan für das Maikäferchen. Aber immer funktionieren Pläne nicht so wie man sich das vorstellt. Das Maikäferchen war zwischendurch so sehr anstrengend, dass ich es nicht geschafft habe zusätzlich noch die Stoffwindeln zu verwenden. Zudem war ich irgendwie unglücklich mit unseren Stoffwindel-Systemen die beim Herbstmädchen hervorragend geklappt haben. Stoffwindelfrust, vielleicht?

Irgendwann ließ ich mein schlechtes Gewissen hinter mir und nahm mir eine Stoffwindelpause. Die hat mir gut getan und seit einigen Wochen jetzt sind wir wieder mit Feuereifer dabei. Wir haben eine neue Marke für uns entdeckt und ich bin absolut zufrieden damit. Milovia (Prefold) Überhosen. Seitdem: wenig Windelwäsche und vor allem kein Auslaufen mehr! Ich bin sehr angetan.

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Sobald das Maikäferchen nackig strampeln darf ist der übrigens überglücklich. Wie vermutlich jedes Baby. Windelfrei wäre sicherlich das „artgerechteste“, aber für mich kommt es leider nicht in Frage. Aus verschiedenen Gründen.

Aber, das Maikäferchen das bei jedem Wickeln noch so lange nackig strampeln, wie er Lust hat. Dazu habe ich einen zweiten provisorischen Wickelplatz im Wohnzimmer eingerichtet. Ich wickle also da wo wir eh sind, das Herbstmädchen kann weiter spielen und das Maikäferchen ist glücklich. So unten ohne.

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Zu Tisch mit Baby

Das Maikäferchen ist jetzt 5,5 Monate alt und zeigt seit einigen Wochen schon eindeutige Beikostreifezeichen. Seit ein paar Tagen darf er nun bei uns am Tisch mitessen. Wir praktizieren „Baby Led Weaning“ wie auch schon beim Herbstmädchen damals. 

Real Food for real Babies. 

Es gibt so einige Dinge zu beachten – ich finde es immer hilfreich vorher einmal in ein Buch reingelesen zu haben in dem die Grundlegendsten Dinge stehen. Wann ist der richtige Zeitpunkt um zu beginnen (Beikostreifezeichen und echtes Interesse am Essen), mit was startet man am Besten etc.

Wir starten übrigens mit Gurken und gedünstetem Gemüse wie Brokkoli (wohl der Renner unter BLW-Kindern), Süßkartoffeln, Kürbis und was der Garten bzw. das Lager so hergibt.

Was ich verdrängt hatte, ist der unglaubliche „Saustall“ den Baby Led Weaning macht. Aber auch, wie stolz die Kinder sind es alleine zu dürfen und zu schaffen. Schon jetzt können wir das ganz klar beim Maikäferchen beobachten. Dieser Stolz wenn er es alleine schafft den Brokkoli in die Hand zu nehmen und zielsicher zum Mund zu führen.

Anfangs geht es ja nicht primär um Essen, vielmehr um testen, fühlen, schmecken. Mit allen Sinnen. Und das macht das Maikäferchen. Mit vollem Elan und absoluter Begeisterung. Wirklich schön zu beobachten.

Die Angst, er könne sich verschlucken, ist minimal. Die Erfahrung durch das Herbstmädchen macht mich da zum Glück sicherer. Und auch der Erfahrungsaustausch mit anderen „BLW“ Mamas. Zudem vertraue ich auf das Geschick meines Babies, weiß aber auch die nötigen Hilfemaßnahmen sollte er sich doch einmal verschlucken.

Eine liebe befreundete Trageberaterkollegin schreibt neuerdings genau zu diesem Thema einen Blog – ich möchte ihn euch nicht vorenthalten: https://beikostohnebrei.wordpress.com

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Geschwister

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Es ist schon ein ganz besonderes Band dass Geschwister verbindet. Wenn ich an meine Kindheit zurückdenke, dann an viel Streit mit meiner kleinen Schwester. Aber auch an viel gemeinsamen Spiel. Heute verstehen wir uns blendend und ich bin sehr stolz auf sie. Sie (er)schafft tagtäglich großartige Sachen (vielleicht sollte ich euch mal wieder einiges davon zeigen). Hier könnt ihr in alten Bildern stöbern. 

Und so ein dickes Band hoffe ich auch einmal für meine beiden Wunder. Zusammen spielen, streiten, lachen. Leben. Gedanken teilen. Den Kopf zurechtrücken. Unterstützen. Aufpassen und trösten. In den Arm nehmen und sich die Zunge rausstrecken. An der Hand halten. Schwere Wege zusammen gehen. Herzmomente teilen. Füreinander dasein.

5 Monate Maikäferchen 

Immer wieder spannend und ziemlich unberechenbar sind die Tage mit dem Maikäferchen. Zuhause klappt der Alltag ganz gut, er ist begeistert und fasziniert von seiner großen Schwester und sieht ihr so gern beim Spielen zu. Und… Möchte mitmachen. Natürlich. Der kleine Maikäfer liebt es Sachen anzufassen, Türklinken und unsere Teller ganz besonders. Am Esstisch ist er schon ziemlich ungehalten und lässt sich mit einem Löffel in die Hand nicht mehr abspeißen. Aus diesem Grund gab es auch schon für ein oder andere Gurke was zu Freudengequietsche seinerseits geführt hat. 

Seine ersten beiden Zähne sind auch schon da. Ziemlich niedlich. Und ziemlich scharf. Meine Brustwarzen sind bereits etwas lädiert. 

Robben und Vorwärtskommen möchte er am liebsten schon können. Und er übt es auch sehr fleißig. 

Ich bin stolz auf dieses kleine neugierige Menschlein!