7 Monate Maikäferchen

Robben, essen, lachen, quietschen – das alles macht unser Maikäfer den lieben langen Tag. Dazwischen wird auch schon der Vierfüßler geübt, der vierte Zahn ist seit gestern draußen und die Spielsachen vom Herbstmädchen sind die allerbeste Babybeschäftigung.

Es hat sich wirklich so vieles zum positiven geändert, er ist die meiste Zeit ein Sonnenschein der sich intensiv mit einem Spielzeug beschäftigen kann. Meistens hat er auch irgendwas in der Hand um damit woanders raufzuklopfen. Sehr spannend zu beobachten. Ich bin wirklich gespannt was der nächste Entwicklungsschritt mit sich bringt – er gibt ganz schön Gas.

Ohne Mama mag der Zwerg allerdings gerade nicht sein. Beim Papa nur kurz und bei Oma oder Tante tatsächlich gerade gar nicht. Aber das ist OK, ist ja nicht für immer so.

Er ist immer noch sehr neugierig und beobachtet seine Umwelt ganz genau. Mit seinen großen Rehaugen die mich immer wieder faszinieren.

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7 Monate Herbstmädchen könnt ihr hier nachlesen

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Adventsschätze

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  • Vorbereitungen und Eigenes
  • Das Herbstmädchen schreibt und schreibt und schreibt
  • mobiler kleiner Mann
  • Zaubermaus
  • zweiter Advent
  • Nikolausvorbereitungen
  • eisig

Eine Diagnose – Kiss

Seit einigen Wochen wissen wir nun warum sich der kleine Maikäfer so arg quälen muss. Schon ein paar Wochen nach der Geburt hatte ich einen Verdacht – aber so richtig konnten wir es nicht zuordnen. Erst vor 8 Wochen dann die Gewissheit – KISS – Kopfgelenk-induzierte-Symmetrie-Störung. Das ist keine Krankheit sondern eine Fehlstellung der ersten beiden Halswirbel die oft unentdeckt bleibt. Schulmediziner und auch ausgebildete Osteopathen können dies oft nicht erkennen. Wir waren nach einiger Recherche bei einem anerkannten KiSS Spezialisten der den Maikäfer behandelt hat. Seitdem hat sich einiges verbessert. Anderes ist immer noch schwierig, aber gut annehmbar da ich jetzt sicher bin ihm tut nichts mehr weh und er muss sich nicht mehr quälen. Sein weinen ist viel viel weniger und auch tragen kann ich ihn endlich wieder einigermaßen entspannt.

Heute war die Nachkontrolle und ich habe schon befürchtet dass der Arzt nochmal „ranmuss“ da er trotzdem noch so oft so unentspannt ist. Und tatsächlich meinte der Arzt sofort er hat eine ganz üble Spannung im Nacken. Die Behandlung wirkt ziemlich „brutal“ der kleine Maikäfer hat so so so geweint und war hinterher ziemlich fertig. Zum Glück dauert die Behandlung nur zwei Minuten. In unserem Fall zumindest. Nun müssen wir wieder die Reaktionszeit abwarten.

Das beim Maikäfer etwas nicht ganz stimmt, war uns schnell klar. Er war/ist immer angespannt, rudert mit den Armen, hopst im Tragetuch (bzw. ist mittlerweile tragen im Tuch gar nicht mehr möglich, da er da anscheinend zuviel Druck am Nacken verspürt – somit haben wir auf die Bondolino-Tragehilfe gewechselt, darin akzeptiert er es einigermaßen), Rückenlage ist fast unmöglich, stillen nur schwierig möglich mit wegdrehen, wegziehen, wegdrücken. Es dient lediglich der Nahrungsaufnahme, niemals der Beruhigung. Ebenso zu mir gewandt tragen NICHT möglich. Auch im Bett einschlafen oder gar auf dem Arm, undenkbar. Dazu hat er bis vor einige Wochen noch sehr viel und seeeehr laut geschrien. Wenig geschlafen. Schlecht und unruhig geschlafen. Ja, ihr merkt, vieles was man als selbstverständlich hinnimmt bei einem gesunden Baby geht einfach nicht. Aber ich will mich nicht beklagen. Das Schreien hat zum Glück beinahe komplett aufgehört, nur diese Unentspanntheit ist noch da. Aber daran arbeiten wir.

Dafür ist der Maikäfer sehr flink und unglaublich aufmerksam. Ein weiser, kleiner Mann mit einem (mittlerweile) sehr fröhlichem Gemüt.

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Kleinkinderlebnisse

Was uns letzte Woche „passiert“ ist, hat wohl jeder mit Kleinkind schon einmal erlebt. Das Herbstmädchen hat mit ihrer besten Freundin „Frisör“ gespielt. Leider war das Herbstmädchen die, die Haare lassen musste. Zuhause haben wir dann noch ein bisschen (viel) nachgeschnitten und jetzt trägt sie also einen flotten Kurzhaarschnitt und fühlt sich ganz wohl damit. Ein Glück, sie werden wieder wachsen… ;)

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Dezember

Fast schon ist das Jahr wieder um. Wahnsinn. Wirklich. Das gibts doch nicht. Unser Maikäfer wird schon 7 Monate und wir befinden uns mitten im Advent.

Im Dezember werde ich

hoffentlich ein paar besinnliche Momente erleben

Geheimnisse haben

endlich wieder in den richtigen Alltag einsteigen und im Kinderhaus kochen

mit dem Maikäfer zu zwei Arztterminen gehen (von einem werde ich euch dann berichten)

Geschenke machen und verpacken

Plätzchen backen

die Spielsachen im Wohnzimmer aussortieren, umräumen und Platz schaffen

ein neues Baby im Freundeskreis willkommen heißen. Wir sind ja schon soooo gespannt!

basteln

jemandem unter die Arme greifen

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Sicherheit im Auto – keine dicken Winterjacken

Dicke Winterjacken im Kindersitz können eine tödliche Gefahr für eure Kinder (und auch euch Erwachsene) darstellen. Das unten angezeigte Bild ist selbsterklärend, WARUM das so gefährlich ist. Deshalb, immer Jacke aus. Lieber eine dünne (Baumwollfleece)jacke anziehen oder eine Decke/Poncho etc. drüber.

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Quelle 

Und auch der ADAC hat das gleiche Urteil gefällt. Hier das Video dazu.

Liebste Stricksachen

Wer regelmäßig hier mitliest, weiß dass wir absolute Fans von Wollkleidung sind. Ich finde nichts wärmt besser, nichts sieht schöner aus. Deshalb liebe ich dieses eisige Wetter gerade, da kann ich meine Kinder schön dick in Wolle packen ;)

Leider kann ich (noch – die Sachen liegen endlich bereit und die Anfänge sind gemacht) nicht stricken. Aber ich habe das Glück viele liebe Freunde, Bekannte und Blogleser zu haben, die wissen wie sehr wir gestrickte Wollsachen lieben. Und schätzen. Und in Ehren halten und tragen und an Freunde weiterreichen die das ebenso wertschätzen.

Sei es Ramona von Jademond von der wir schon so einige Schätze erben durften oder der Oma meiner Kinder.

Und da gibt es noch zwei wunderbare Frauen die ihre Strickstücke sogar verkaufen. Die beiden möchte ich euch nicht vorenthalten.

Einmal ist da die allerliebste Martina – die übrigens auch einen tollen Blog schreibt. Guckt doch mal rüber. Ich muss gestehen, ich bin ein großer Fan. Von ihr und ihrer kleinen Tochter. Und natürlichen ihren Strickstücken von denen wir mittlerweile so einige besitzen.

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Und dann gibt es noch eine ganz liebe Freundin die so wunderschöne Halstücher für die Kinder gestrickt hat. Ich liebe gestrickte Halstücher. Ich glaub für mich selber brauche ich auch noch eines. Wenn ihr sie auch so schön findet, schreibt mir gerne, dann leite ich euch den Kontakt weiter.

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Das Herbstmädchen trägt sowieso immer eines, ich mag es nämlich nicht wenn ich so „nackert“ am Hals bin und das sollen meine Kinder auch nicht sein.

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Weihnachts, – und Winterbücher. Unsere Herzstücke

Wir sind richtige Leseratten. Ich erfreue mich über neue Bücher im Kinderzimmer oft mehr als das Herbstmädchen es tut. Obwohl sie es wirklich liebt, wenn wir stundenlang lesen. Oft setzt sie sich auch alleine mit einem Buch in ihr Spielhaus und blättert dort und erzählt dazu Geschichten. Ende November wird es dann auch Zeit die Weihnachtsbücher vorzukramen. So viele sind es noch nicht, ich denke das sammelt sich im Lauf der Jahre noch an.

Unsere liebsten Winterbücher sind eigentlich vier Klassiker:

Es klopft bei Wanja in der Nacht – Michels Tilde

Winter-Wimmelbuch – Sunsanne Rotraut

Winter – Eva-Maria Ott-Heidmann

Tomte Tummetott – Astrid Lindgren

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Astrid Lindgren geht sowieso immer und deshalb gibt es zum Nikolaus ein neues Weihnachtsbuch:

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Ich habe schon reingeschmökert und bin so verliebt.

Ach, es gibt wirklich ganz unglaublich viele, zauberhafte Weihnachtsbücher und ich bin gespannt welche in den nächsten Jahren noch bei uns einziehen werden.

Ökologisch leben – die Anfänge

Wie sind wir eigentlich zu unserem „Lebensstil“ gekommen? Diese Frage habe ich kürzlich gehört und fand sie so interessant, dass ich sie gerne aufgreifen möchte. Meine Familie lebte schon immer sehr naturverbunden. Ich wuchs am Lande auf, mit vielen Tieren und viel Grün um uns herum. Die Großeltern hatten in meinen Kinderjahren noch einen kleinen Bauernhof und mein Traum war immer, diesen später fortzuführen. Im Teenageralter schon war ich lieber mit meinen Hunden unterwegs statt auf Partys zu gehen. Das kam dann erst etwas später und von 18-24 in etwa sind meine „schwarzen Ökojahre“ ;) Danach zog ich wieder aufs Land und stellte nach und nach um. Ich war noch immer viel mit meinen Hunden unterwegs und schon alleine deshalb sehr naturverbunden und die meiste Zeit in der Natur unterwegs.

Ich lernte den Liebsten kennen und wir waren oft Wandern, mit dem Zelt unterwegs und ich habe angefangen mich mehr für Nahrung und gesundes Leben zu interessieren.

Und wie es oft so ist, man kommt von einem zum anderen. Angefangen habe ich kein Fleisch mehr zu essen und vorrangig Bio-Lebensmittel zu kaufen. Das natürlich alles nicht von jetzt auf gleich, sondern nach und nach. Immer mehr. Ich probierte neue Rezepte aus und begeisterte mich auch für die vegane Lebensweise. Dadurch lernte ich viele neue Lebensmittel kennen und wurde experimentierfreudig. Als nächsten habe ich dann alle Hygieneprodukte ausgetauscht, habe davon erfahren welch schädliche Substanzen in einem gewöhnlichem Shampoo enthalten sind und war schockiert. Darüber bin ich wohl zufällig gestolpert und habe mich dazu mehr und mehr eingelesen. Dieses Buch kann ich dazu wirklich empfehlen.

Danach haben wir Pläne geschmiedet: Unsere Holzhütte geplant. Erst aus optischen Gründen sollte es ein Holzhaus sein. Aber je mehr wir uns damit beschäftigt haben, desto mehr war vor allem mir klar, es MUSS ein Holzhaus sein. Aus ökologischen und gesundheitlichen Gründen. Und wenn ein eigenes Haus, dann auch einen kleinen Gemüsegarten. So war der Plan. Nun wohnen wir vier Jahre hier und haben einen eigenen Gemüseacker und bauen unsere Selbstversorgung immer weiter aus. Ihr seht – es wächst.

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Als ich das erste Mal schwanger war, habe ich mich natürlich mit noch viel mehr Themen in diesem Bereich befasst. Schadstoffe in Kinderkleidung, Stoffwindeln, Stillen und noch viel mehr. Mir wurde klar, je natürlicher – desto besser.

Was mir in vielen Bereichen die Augen öffnete waren die Filme von denen ich immer wieder berichte. Allen voran Plastic Planet, Taste the Waste, aber auch Filme wie Food Inc., 10 Milliarden, Tomorrow etc. Ich lese viel zu nachhaltigem Leben, Plastikfrei, natürliches Leben. Auf F*acebook gibt es dazu diverse Gruppen und nunja, wie schon beschrieben man kommt von einem Thema zum anderen.

Ich könnte euch noch Romane darüber schreiben, aber ich denke meinen Grundgedanken habt ihr verstanden. Man kann nicht von heute auf morgen alles umstellen und ökologisch Leben. Oft hängen ja noch andere Familienmitglieder dran, die auch noch überzeugt werden möchten. Schritt für Schritt.

Soviel kann ich sagen: Mein Leben ist so viel reicher geworden, seitdem wir „ökologisch“ Leben. Ich gehe mit offeneren Augen durchs Leben, bin hilfsbereiter geworden und erfreue mich wirklich an so vielen Kleinigkeiten.

Es ist gar nicht schwer so ein Leben zu führen. Steht hinter eurer Überzeugung und teilt sie mit denen die dafür ein offenes Ohr haben.

Vielleicht wollt ihr auch nochmal nachlesen wie wir uns Bio leisten können? Hier und hier.

Wie nachhaltig leben wir? Lest hier.