Weihnachts, – und Winterbücher. Unsere Herzstücke

Wir sind richtige Leseratten. Ich erfreue mich über neue Bücher im Kinderzimmer oft mehr als das Herbstmädchen es tut. Obwohl sie es wirklich liebt, wenn wir stundenlang lesen. Oft setzt sie sich auch alleine mit einem Buch in ihr Spielhaus und blättert dort und erzählt dazu Geschichten. Ende November wird es dann auch Zeit die Weihnachtsbücher vorzukramen. So viele sind es noch nicht, ich denke das sammelt sich im Lauf der Jahre noch an.

Unsere liebsten Winterbücher sind eigentlich vier Klassiker:

Es klopft bei Wanja in der Nacht – Michels Tilde

Winter-Wimmelbuch – Sunsanne Rotraut

Winter – Eva-Maria Ott-Heidmann

Tomte Tummetott – Astrid Lindgren

img_5960

Astrid Lindgren geht sowieso immer und deshalb gibt es zum Nikolaus ein neues Weihnachtsbuch:

img_6043img_6044

Ich habe schon reingeschmökert und bin so verliebt.

Ach, es gibt wirklich ganz unglaublich viele, zauberhafte Weihnachtsbücher und ich bin gespannt welche in den nächsten Jahren noch bei uns einziehen werden.

Ökologisch leben – die Anfänge

Wie sind wir eigentlich zu unserem „Lebensstil“ gekommen? Diese Frage habe ich kürzlich gehört und fand sie so interessant, dass ich sie gerne aufgreifen möchte. Meine Familie lebte schon immer sehr naturverbunden. Ich wuchs am Lande auf, mit vielen Tieren und viel Grün um uns herum. Die Großeltern hatten in meinen Kinderjahren noch einen kleinen Bauernhof und mein Traum war immer, diesen später fortzuführen. Im Teenageralter schon war ich lieber mit meinen Hunden unterwegs statt auf Partys zu gehen. Das kam dann erst etwas später und von 18-24 in etwa sind meine „schwarzen Ökojahre“ ;) Danach zog ich wieder aufs Land und stellte nach und nach um. Ich war noch immer viel mit meinen Hunden unterwegs und schon alleine deshalb sehr naturverbunden und die meiste Zeit in der Natur unterwegs.

Ich lernte den Liebsten kennen und wir waren oft Wandern, mit dem Zelt unterwegs und ich habe angefangen mich mehr für Nahrung und gesundes Leben zu interessieren.

Und wie es oft so ist, man kommt von einem zum anderen. Angefangen habe ich kein Fleisch mehr zu essen und vorrangig Bio-Lebensmittel zu kaufen. Das natürlich alles nicht von jetzt auf gleich, sondern nach und nach. Immer mehr. Ich probierte neue Rezepte aus und begeisterte mich auch für die vegane Lebensweise. Dadurch lernte ich viele neue Lebensmittel kennen und wurde experimentierfreudig. Als nächsten habe ich dann alle Hygieneprodukte ausgetauscht, habe davon erfahren welch schädliche Substanzen in einem gewöhnlichem Shampoo enthalten sind und war schockiert. Darüber bin ich wohl zufällig gestolpert und habe mich dazu mehr und mehr eingelesen. Dieses Buch kann ich dazu wirklich empfehlen.

Danach haben wir Pläne geschmiedet: Unsere Holzhütte geplant. Erst aus optischen Gründen sollte es ein Holzhaus sein. Aber je mehr wir uns damit beschäftigt haben, desto mehr war vor allem mir klar, es MUSS ein Holzhaus sein. Aus ökologischen und gesundheitlichen Gründen. Und wenn ein eigenes Haus, dann auch einen kleinen Gemüsegarten. So war der Plan. Nun wohnen wir vier Jahre hier und haben einen eigenen Gemüseacker und bauen unsere Selbstversorgung immer weiter aus. Ihr seht – es wächst.

img_5997

Als ich das erste Mal schwanger war, habe ich mich natürlich mit noch viel mehr Themen in diesem Bereich befasst. Schadstoffe in Kinderkleidung, Stoffwindeln, Stillen und noch viel mehr. Mir wurde klar, je natürlicher – desto besser.

Was mir in vielen Bereichen die Augen öffnete waren die Filme von denen ich immer wieder berichte. Allen voran Plastic Planet, Taste the Waste, aber auch Filme wie Food Inc., 10 Milliarden, Tomorrow etc. Ich lese viel zu nachhaltigem Leben, Plastikfrei, natürliches Leben. Auf F*acebook gibt es dazu diverse Gruppen und nunja, wie schon beschrieben man kommt von einem Thema zum anderen.

Ich könnte euch noch Romane darüber schreiben, aber ich denke meinen Grundgedanken habt ihr verstanden. Man kann nicht von heute auf morgen alles umstellen und ökologisch Leben. Oft hängen ja noch andere Familienmitglieder dran, die auch noch überzeugt werden möchten. Schritt für Schritt.

Soviel kann ich sagen: Mein Leben ist so viel reicher geworden, seitdem wir „ökologisch“ Leben. Ich gehe mit offeneren Augen durchs Leben, bin hilfsbereiter geworden und erfreue mich wirklich an so vielen Kleinigkeiten.

Es ist gar nicht schwer so ein Leben zu führen. Steht hinter eurer Überzeugung und teilt sie mit denen die dafür ein offenes Ohr haben.

Vielleicht wollt ihr auch nochmal nachlesen wie wir uns Bio leisten können? Hier und hier.

Wie nachhaltig leben wir? Lest hier.

Bedürfnis… orientiert Teil 2

Im August habe ich euch erzählt, wie wir das mit der „Erziehung“ unserer Kinder halten. Damals hatte das Maikäferchen eine sehr schwere Phase die sich über WOCHEN hielt. Es war eine harte, anstrengende Zeit. Aber mit viel Liebe und dem Wissen dass es besser werden wird (und viel Schokolade) haben wir es überstanden. Ich bin so froh, dass wir in solchen Zeiten viel Hilfe haben und auf unser Gefühl hören dürfen. Die Bedürfnisse unserer Kinder über unsere stellen dürfen.  Das ist nicht selbstverständlich aber uns doch so sehr wichtig.

Das Herbstmädchen macht auch gerade eine kritische Phase durch. Abnabelung. Oder so. Jedenfalls tut sie sich unheimlich schwer sich von mir zu lösen. Letzte Woche fuhr sie an drei von fünf Tagen vom Kinderhaus wieder mit nach Hause. Sie weinte bitterlich und klammerte sich an mich. Wir haben eine Woche Kinderhauspause eingeschoben und es tat ihr so so gut. Obwohl ich weiß wie gerne sie – eigentlich – ins Kinderhaus geht und dass sie dort so viel Spaß hat, ist sie zuhause regelrecht aufgeblüht und hat sich stundenlang gespielt, mit mir gekuschelt und gelacht. Ohne Wutanfälle. Diese Tage waren anstrengend aber wunderschön und richtig erfüllend. Vermutlich für uns beide. Denn heute war mein Mädchen wieder im Kinderhaus. Glücklich. Die Verabschiedung war dennoch nicht ganz einfach aber dank einer tollen (!!!) Erzieherin im Endeffekt doch ganz easy.

Was ich auch hier wieder gemerkt habe, wie glücklich wir uns schätzen dürfen. Ja, wir haben das Glück dass sie zuhause bleiben darf, wenn das ihr Bedürfnis ist. Und ganz eindeutig das war es. Eine Woche Mama tanken und dann wieder mit voller Kraft in den schönen Kinderhaus-Alltag starten.

img_5950

Die Sache mit dem Sauerteig

Seit Jahren schon nehme ich mir vor, endlich einen Sauerteig anzusetzen und wieder all unser Brot selbst zu backen. Die Fahrten zum Bäcker häufen sich und eigentlich habe ich darauf gar keine Lust. Auch wenn es dort zum Glück Bio-Backwaren gibt.

Jedenfalls habe ich verschiedene Youtube-Tutorials geguckt, denn gelesen konnte ich mir das ganze immer so schwer vorstellen, bzw war der Überzeugung es ist waaahnsinnig kompliziert. Eigentlich nicht. Man braucht lediglich Zeit. Viel davon. Und ein bisschen Planung. Das habe ich mittlerweile gelernt. Denn es hilft nix, wenn ich alles vorbereite und 12 Stunden gehen lasse und dann mit den Kindern weg muss. Dann war die Arbeit umsonst.

Ich glaube es macht Sinn, einen Backtag alle 14 Tage oder 1x monatlich einzulegen und dann gleich mehr Brote auf Vorrat zu backen.

Der Sauerteig ging aber prima auf – da kann ich mich nicht beschweren. Was dann nicht geklappt hat war das Brot backen. Entweder die falschen Rezepte oder ein blödes Timing. Aber ich gebe nicht auf. Ich freue mich über getestete Rezepte (von euch) oder sonstige Tipps zum Thema Brot backen mit Sauerteig. Gerne her damit!

Tag 1

img_5503

Tag 2

img_5543

Tag 3

img_5561

Mobilität

Ach, der kleine Maikäfer. Der robbt sich hier durch die Gegend und will am Liebsten die Spielsachen vom Herbstmädchen zerlegen. Alles mit Reifen und Knöpfen findet er wahnsinnig interessant und begutachtet das ganz genau. Dreht Fahrzeuge um und die Räder vorsichtig hin und her. Ganz angestrengt und aufmerksam. Wirklich sehr schön zu beobachten. (Ach und weil auch Blogger nur normale Menschen mit normalem Haushalt sind – ein bisschen Real Life in Form von absoluten Chaos und dicken Staubschichten…)

img_5747img_5905img_5908

Wildsträucherhecke Teil 1

Wir haben es endlich geschafft und einen Teil der Wildsträucherhecke angelegt. Später soll sie mal dreireihig werden und unser Grundstück an der Ostseite abschirmen (gegen Wind und Pestizid-Wolken der Nachbarfelder). Eine Reihe haben wir jetzt gepflanzt. Im Frühjahr geht es weiter.

Wichtig bei der Auswahl der Sträucher war uns:

einheimisch 

nützlich (Nahrung und Schutz) für Bienen, Insekten und andere Nützlinge wie Vögel, Igel etc

stellenweise nicht zu hoch, aber buschig

und evtl. sogar für uns nutzbar (Wildobst)

Eingezogen sind also jetzt: Weide, zweimal Kartoffelrose, Heckenkirsche, Sanddorn (männlich und weiblich), Goldjohannisbeere, Kornelkirsche, Liguster, Holunder und Zierquitte. Ich freue mich schon wenn es im Frühjahr weiter geht.

img_5882

 

 

Spätherbstschätze

Hui, in einer Woche ist echt schon Advent? Unglaublich. Also, noch ein paar Herbstschätze, bevor der Winter Einzug hält. Heute habe ich im Garten schon zwanzig Blaumeisen gezählt die sich an unseren stehen gebliebenen Sträuchern bedient haben. Wirklich eine Schau das zu Beobachten.

Seit gestern ist leider auch fix, es gibt eine bayernweite Stallpflicht für Geflügel. Das heißt, wir sind auf der Suche nach einer (einigermaßen artgerechten) Möglichkeit unsere Enten über den Winter unterzubringen. Echt ärgerlich. Wir werden also heute Nachmittag erstmal am Hof aus/umräumen.

img_5655img_5756img_5777img_5813

  • buntes, warmes Maikäferches
  • Lieblingsbücher für grauen Novembertage
  • Draußenzeit ist trotzdem schön
  • Mobil

img_5705img_5810

  • Erdmiete mit dem Rest (und leider eingewanderten Schnecken..)
  • glücklicher Zwerg bei der ersten Mini-Testfahrt im Wagen

Ein Tag in der Holzhütten – später Herbst

Aufstehen um 4:30 – puh. Der Liebste übernimmt zum Glück den Zwerg für ein Stündchen. Danach tauschen wir und er legt sich nochmal für eine Stunde hin. Das Maikäferchen mit ihm und das Herbstmädchen steht wie ausgemacht mit mir auf. Ein Spießrutenlauf morgens. Danach ein straffes Programm. Anziehen, Frühstücken, Zähne putzen. Wickeln und Stillen für das Maikäferchen. Der Liebste und das Herbstmädchen bereiten noch ihr Spiel für Abends vor. Jeden Morgen suchen sie eines aus und das wird dann gespielt wenn der Liebste von der Arbeit zurück ist. Dann fährt er los. Wir ziehen uns noch fertig an. Mützen, Schuhe und so weiter. Ab ins Auto. Seit kurzem fährt der Maikäfer auch im Reboarder hinten mit und die zwei können sich  hinten unterhalten. Es ist ungefähr 7:45. Im Kinderhaus sind wir gegen 8:00 Uhr und dort geht es mal schneller mal langsamer mit der Verabschiedung.

Auf dem Heimweg fahren der Maikäfer und ich oft noch beim Bäcker oder der Post vorbei. Zuhause folgt dann das lange Schläfchen vom Maikäfer. Manchmal 2 (!!!!) Stunden. Manchmal nur 30 Minuten. Ich mache 30 Minuten Frühstückspause und dann starte ich mit dem Haushalt. Wenn der Zwerg wieder wach ist, dann gibts erstmal eine Runde nackig strampeln und seit zwei Tagen robben (!!!). Danach anziehen und alle Tiere versorgen und ein bisschen die frische Luft genießen. Ich versuche meist mindestens eine Stunde draußen zu sein.Wieder rein, Mittagessen vorbereiten. Essen. Danach entweder das Herbstmädchen abholen oder warten dass die Oma sie bringt. Denn oft wird sie auch von der Oma abgeholt, da das Autofahren mit dem Maikäfer nicht sonderlich viel Spaß macht.

img_5550

Mittagspause mit lesen und bissl Obst naschen. Meistens schläft das Baby dann nochmal eine halbe Stunde. Wenn es wieder wach ist, ziehen wir uns langsam an und gehen wieder raus in den Garten. Tierrunde, Schaukeln, Sand oder wir spazieren zum Spielplatz. Je nach Witterung gerade 1-2 Stunden. Zuhause gibts dann einen kleinen Snack, einen Smoothie (für alle – auch das Maikäferchen probiert schon gerne) und vielleicht ein Hörspiel. Wir vertrödeln die Zeit bis es Zeit wird, um das Abendessen vorzubereiten. Entweder einfach nur Brotzeit oder die Reste vom Mittagessen. Wenn es ein schöner, sonniger Tag war und es in der Holzhütte richtig schön warm ist (oder der Schwedenofen angefeuert ist) dann hüpfen beide Kinder nackig durchs Wohnzimmer. Der Liebste kommt meistens pünktlich zum Abendessen nach Hause. Und das ist auch gut so. Denn alleine mit den beiden essen ist ziemlich anstrengend. Ziemlich ziemlich. Danach wird das Maikäferchen schon ziemlich unleidlich und müde. Da heißt es noch bespaßen und spielen bis es Zeit wird um ins Bett zu gehen. Spätestens gegen 19 Uhr verlässt beide die Kraft und wir machen Katzenwäsche, Zähne putzen. Vorlesen und kuscheln für das Herbstmädchen. Das übernimmt meistens der Liebste. Und ich stille das Baby und schaukle es in den Schlaf. img_5551img_5581img_5586

An einem guten Tag schlafen beide spätestens gegen 19:30 und wir Eltern besprechen noch das Tagesgeschehen oder arbeiten Punkte unserer To-Do-Listen ab. Spätestens um 21:00  gehe ich ins Bett.

Im Sommer sieht so ein Tag in der Holzhütte natürlich ganz anders aus. Da wohnen wir ja im Garten und haben dort auch mächtig viel zu tun.

Leckere Fruchtschnitten

Ich bin immer wieder aus der Suche nach neuen Snack-Ideen um ein bisschen Abwechslung im Speiseplan zu haben. 

Kürzlich bin ich auf dieses Rezept gestoßen und mag es gerne mit euch teilen. Das Herbstmädchen und ich haben die erste Ladung direkt vernascht, also haben wir gestern direkt nochmal welche gemacht.

Ihr braucht: 

100gr Trockenobst 

30gr Dinkelflocken

2-3 EL Amaranth

2-3 EL Nüsse 

Ein bisschen Fruchtsaft 

1 EL Kokosflocken 

Dinkel-Oblaten 

Alles bis auf die Oblaten im Mixer kleinmatschen. Danach je einen Klecks auf den Oblaten verteilen. Deckel drauf und fertig! Entweder gleich essen oder für eine Stunde bei 40grad im Backofen backen.