Bedürfnis… orientiert Teil 2

Im August habe ich euch erzählt, wie wir das mit der „Erziehung“ unserer Kinder halten. Damals hatte das Maikäferchen eine sehr schwere Phase die sich über WOCHEN hielt. Es war eine harte, anstrengende Zeit. Aber mit viel Liebe und dem Wissen dass es besser werden wird (und viel Schokolade) haben wir es überstanden. Ich bin so froh, dass wir in solchen Zeiten viel Hilfe haben und auf unser Gefühl hören dürfen. Die Bedürfnisse unserer Kinder über unsere stellen dürfen.  Das ist nicht selbstverständlich aber uns doch so sehr wichtig.

Das Herbstmädchen macht auch gerade eine kritische Phase durch. Abnabelung. Oder so. Jedenfalls tut sie sich unheimlich schwer sich von mir zu lösen. Letzte Woche fuhr sie an drei von fünf Tagen vom Kinderhaus wieder mit nach Hause. Sie weinte bitterlich und klammerte sich an mich. Wir haben eine Woche Kinderhauspause eingeschoben und es tat ihr so so gut. Obwohl ich weiß wie gerne sie – eigentlich – ins Kinderhaus geht und dass sie dort so viel Spaß hat, ist sie zuhause regelrecht aufgeblüht und hat sich stundenlang gespielt, mit mir gekuschelt und gelacht. Ohne Wutanfälle. Diese Tage waren anstrengend aber wunderschön und richtig erfüllend. Vermutlich für uns beide. Denn heute war mein Mädchen wieder im Kinderhaus. Glücklich. Die Verabschiedung war dennoch nicht ganz einfach aber dank einer tollen (!!!) Erzieherin im Endeffekt doch ganz easy.

Was ich auch hier wieder gemerkt habe, wie glücklich wir uns schätzen dürfen. Ja, wir haben das Glück dass sie zuhause bleiben darf, wenn das ihr Bedürfnis ist. Und ganz eindeutig das war es. Eine Woche Mama tanken und dann wieder mit voller Kraft in den schönen Kinderhaus-Alltag starten.

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Die Sache mit dem Sauerteig

Seit Jahren schon nehme ich mir vor, endlich einen Sauerteig anzusetzen und wieder all unser Brot selbst zu backen. Die Fahrten zum Bäcker häufen sich und eigentlich habe ich darauf gar keine Lust. Auch wenn es dort zum Glück Bio-Backwaren gibt.

Jedenfalls habe ich verschiedene Youtube-Tutorials geguckt, denn gelesen konnte ich mir das ganze immer so schwer vorstellen, bzw war der Überzeugung es ist waaahnsinnig kompliziert. Eigentlich nicht. Man braucht lediglich Zeit. Viel davon. Und ein bisschen Planung. Das habe ich mittlerweile gelernt. Denn es hilft nix, wenn ich alles vorbereite und 12 Stunden gehen lasse und dann mit den Kindern weg muss. Dann war die Arbeit umsonst.

Ich glaube es macht Sinn, einen Backtag alle 14 Tage oder 1x monatlich einzulegen und dann gleich mehr Brote auf Vorrat zu backen.

Der Sauerteig ging aber prima auf – da kann ich mich nicht beschweren. Was dann nicht geklappt hat war das Brot backen. Entweder die falschen Rezepte oder ein blödes Timing. Aber ich gebe nicht auf. Ich freue mich über getestete Rezepte (von euch) oder sonstige Tipps zum Thema Brot backen mit Sauerteig. Gerne her damit!

Tag 1

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Tag 2

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Tag 3

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Mobilität

Ach, der kleine Maikäfer. Der robbt sich hier durch die Gegend und will am Liebsten die Spielsachen vom Herbstmädchen zerlegen. Alles mit Reifen und Knöpfen findet er wahnsinnig interessant und begutachtet das ganz genau. Dreht Fahrzeuge um und die Räder vorsichtig hin und her. Ganz angestrengt und aufmerksam. Wirklich sehr schön zu beobachten. (Ach und weil auch Blogger nur normale Menschen mit normalem Haushalt sind – ein bisschen Real Life in Form von absoluten Chaos und dicken Staubschichten…)

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Wildsträucherhecke Teil 1

Wir haben es endlich geschafft und einen Teil der Wildsträucherhecke angelegt. Später soll sie mal dreireihig werden und unser Grundstück an der Ostseite abschirmen (gegen Wind und Pestizid-Wolken der Nachbarfelder). Eine Reihe haben wir jetzt gepflanzt. Im Frühjahr geht es weiter.

Wichtig bei der Auswahl der Sträucher war uns:

einheimisch 

nützlich (Nahrung und Schutz) für Bienen, Insekten und andere Nützlinge wie Vögel, Igel etc

stellenweise nicht zu hoch, aber buschig

und evtl. sogar für uns nutzbar (Wildobst)

Eingezogen sind also jetzt: Weide, zweimal Kartoffelrose, Heckenkirsche, Sanddorn (männlich und weiblich), Goldjohannisbeere, Kornelkirsche, Liguster, Holunder und Zierquitte. Ich freue mich schon wenn es im Frühjahr weiter geht.

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Spätherbstschätze

Hui, in einer Woche ist echt schon Advent? Unglaublich. Also, noch ein paar Herbstschätze, bevor der Winter Einzug hält. Heute habe ich im Garten schon zwanzig Blaumeisen gezählt die sich an unseren stehen gebliebenen Sträuchern bedient haben. Wirklich eine Schau das zu Beobachten.

Seit gestern ist leider auch fix, es gibt eine bayernweite Stallpflicht für Geflügel. Das heißt, wir sind auf der Suche nach einer (einigermaßen artgerechten) Möglichkeit unsere Enten über den Winter unterzubringen. Echt ärgerlich. Wir werden also heute Nachmittag erstmal am Hof aus/umräumen.

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  • buntes, warmes Maikäferches
  • Lieblingsbücher für grauen Novembertage
  • Draußenzeit ist trotzdem schön
  • Mobil

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  • Erdmiete mit dem Rest (und leider eingewanderten Schnecken..)
  • glücklicher Zwerg bei der ersten Mini-Testfahrt im Wagen

Ein Tag in der Holzhütten – später Herbst

Aufstehen um 4:30 – puh. Der Liebste übernimmt zum Glück den Zwerg für ein Stündchen. Danach tauschen wir und er legt sich nochmal für eine Stunde hin. Das Maikäferchen mit ihm und das Herbstmädchen steht wie ausgemacht mit mir auf. Ein Spießrutenlauf morgens. Danach ein straffes Programm. Anziehen, Frühstücken, Zähne putzen. Wickeln und Stillen für das Maikäferchen. Der Liebste und das Herbstmädchen bereiten noch ihr Spiel für Abends vor. Jeden Morgen suchen sie eines aus und das wird dann gespielt wenn der Liebste von der Arbeit zurück ist. Dann fährt er los. Wir ziehen uns noch fertig an. Mützen, Schuhe und so weiter. Ab ins Auto. Seit kurzem fährt der Maikäfer auch im Reboarder hinten mit und die zwei können sich  hinten unterhalten. Es ist ungefähr 7:45. Im Kinderhaus sind wir gegen 8:00 Uhr und dort geht es mal schneller mal langsamer mit der Verabschiedung.

Auf dem Heimweg fahren der Maikäfer und ich oft noch beim Bäcker oder der Post vorbei. Zuhause folgt dann das lange Schläfchen vom Maikäfer. Manchmal 2 (!!!!) Stunden. Manchmal nur 30 Minuten. Ich mache 30 Minuten Frühstückspause und dann starte ich mit dem Haushalt. Wenn der Zwerg wieder wach ist, dann gibts erstmal eine Runde nackig strampeln und seit zwei Tagen robben (!!!). Danach anziehen und alle Tiere versorgen und ein bisschen die frische Luft genießen. Ich versuche meist mindestens eine Stunde draußen zu sein.Wieder rein, Mittagessen vorbereiten. Essen. Danach entweder das Herbstmädchen abholen oder warten dass die Oma sie bringt. Denn oft wird sie auch von der Oma abgeholt, da das Autofahren mit dem Maikäfer nicht sonderlich viel Spaß macht.

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Mittagspause mit lesen und bissl Obst naschen. Meistens schläft das Baby dann nochmal eine halbe Stunde. Wenn es wieder wach ist, ziehen wir uns langsam an und gehen wieder raus in den Garten. Tierrunde, Schaukeln, Sand oder wir spazieren zum Spielplatz. Je nach Witterung gerade 1-2 Stunden. Zuhause gibts dann einen kleinen Snack, einen Smoothie (für alle – auch das Maikäferchen probiert schon gerne) und vielleicht ein Hörspiel. Wir vertrödeln die Zeit bis es Zeit wird, um das Abendessen vorzubereiten. Entweder einfach nur Brotzeit oder die Reste vom Mittagessen. Wenn es ein schöner, sonniger Tag war und es in der Holzhütte richtig schön warm ist (oder der Schwedenofen angefeuert ist) dann hüpfen beide Kinder nackig durchs Wohnzimmer. Der Liebste kommt meistens pünktlich zum Abendessen nach Hause. Und das ist auch gut so. Denn alleine mit den beiden essen ist ziemlich anstrengend. Ziemlich ziemlich. Danach wird das Maikäferchen schon ziemlich unleidlich und müde. Da heißt es noch bespaßen und spielen bis es Zeit wird um ins Bett zu gehen. Spätestens gegen 19 Uhr verlässt beide die Kraft und wir machen Katzenwäsche, Zähne putzen. Vorlesen und kuscheln für das Herbstmädchen. Das übernimmt meistens der Liebste. Und ich stille das Baby und schaukle es in den Schlaf. img_5551img_5581img_5586

An einem guten Tag schlafen beide spätestens gegen 19:30 und wir Eltern besprechen noch das Tagesgeschehen oder arbeiten Punkte unserer To-Do-Listen ab. Spätestens um 21:00  gehe ich ins Bett.

Im Sommer sieht so ein Tag in der Holzhütte natürlich ganz anders aus. Da wohnen wir ja im Garten und haben dort auch mächtig viel zu tun.

Leckere Fruchtschnitten

Ich bin immer wieder aus der Suche nach neuen Snack-Ideen um ein bisschen Abwechslung im Speiseplan zu haben. 

Kürzlich bin ich auf dieses Rezept gestoßen und mag es gerne mit euch teilen. Das Herbstmädchen und ich haben die erste Ladung direkt vernascht, also haben wir gestern direkt nochmal welche gemacht.

Ihr braucht: 

100gr Trockenobst 

30gr Dinkelflocken

2-3 EL Amaranth

2-3 EL Nüsse 

Ein bisschen Fruchtsaft 

1 EL Kokosflocken 

Dinkel-Oblaten 

Alles bis auf die Oblaten im Mixer kleinmatschen. Danach je einen Klecks auf den Oblaten verteilen. Deckel drauf und fertig! Entweder gleich essen oder für eine Stunde bei 40grad im Backofen backen. 

6 Monate Maikäferchen

Unglaublich!!! Ein halbes Jahr Maikäferchen.

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Niemals hätten wir uns gedacht, dass dieses kleine Menschlein uns so viel Freude bereiten wird. Und so viele Sorgenfalten auf die Stirn zaubern kann (dazu in kürze mehr…)

Es ist wirklich beeindruckend zu sehen mit welch Energie und Kraft der kleine Maikäfer sein Leben meistert. Wie er alles noch immer in sich einsaugt und so vieles schon möchte. Und mittlerweile auch kann. Er ist schon ziemlich mobil und übt und übt und übt. Sein Grinsen über das ganze Gesicht, wenn er seine Schwester sieht, ist herzerwärmend. Am Liebsten möchte er neben ihr spielen und sie anfassen. Überhaupt liebt er es Dinge anzufassen, besonders glänzende Sachen haben es ihm angetan.

Auch das Essen begeistert ihn und es kann ihm gar nicht schnell genug gehen. Füttern lassen ist nicht seine Favorit. Er möchte und darf selber. Obwohl ich ihm auch Brei angeboten habe – einfach um es zu testen (Kürbis – zermatscht). Er nimmt den Löffel und schiebt ihn sich selber in den Mund.

Unsere Nächte sind gerade kurz. Enden zwischen 3:30 und 5:00 Uhr und das nochmal hinlegen gestaltet sich schwierig mit zwei Kindern. Aber auch das wird sicher besser werden. Irgendwann ;)

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Dieser kleine willensstarke Maikäfer lacht und quietscht zum Glück die meiste Zeit vor sich hin. Eine wahre Freude ihn beim groß werden zu beobachten…

Und wenn ich mir meinen Blogeintrag ansehe als das Herbstmädchen 6 Monate war – wieder einmal wahnsinn welche Ähnlichkeit…

Zahnpflege bei (unseren) Kindern

Nachdem ich euch kürzlich von meiner Zahnpflege erzählt habe, möchte ich euch berichten wie ich es beim Herbstmädchen und später auch beim Maikäferchen halte.

Wir natürlich schon von Anfang an versucht die ersten Zähnchen zu putzen, damit sie sich daran gewöhnt. Die ersten kleinen Beisserchen waren allerdings schon (wie auch jetzt beim Maikäfer) früh zu sehen. Mit 5 Monaten zwei Stück. Die haben wir mit einem Fingerling geputzt. Später haben wir ihr eine Zahnbürste in die Hand gedrückt wenn wir auch geputzt haben.

Mit gut einem Jahr wollte ich aber „richtig“ putzen. Sie war nicht sehr begeistert. Wir haben es mit etlichen Tricks und Tipps probiert. Gegenseitig putzen, die Puppe putzt bei ihr, mit Liedern etc. Nichts hat so richtig toll funktioniert. Der Liebste und ich haben lange gesprochen und beschlossen, hier geht die Zahnpflege vor und wir sind über unseren Schatten gesprungen und es mit einem kleinen Video probiert. Das klappte so toll, dass wir es bisher beibehalten haben. Es gibt also zum Zähneputzen morgens und abends ein kurzes Video auf dem Ipad (das ist beinahe die einzige Ausnahme). Wenn wir geputzt haben, putzt sie selber noch nach.

Danach wird mit der Weleda-Zahnpasta geputzt. Eine Mundspülung ist natürlich mit so kleinen Zwergen noch nicht wirklich machbar. Sollte es untertags etwas mit Zucker geben (was hier glücklicherweise auch noch eine Ausnahme ist) dann versuchen wir auch danach zu putzen oder sie zumindest einen Löffel Xylit zum kauen zu geben. Das klappt gut.

Zusätzlich bekommt das Herbstmädchen den Weleda-Aufbaukalk um die Zähne zu stärken.

Und obwohl wir wirklich so sehr auf gesunde Zähne achten, hat das Herbstmädchen ein einem Schneidezahn eine braune Stelle die der Zahnarzt nun schon zweimal gesehen hat. Zum Glück noch kein Karies, aber wir müssen gut putzen und alle drei Monate zur Kontrolle kommen.

Was natürlich wichtig ist, gesunde und ausgewogene Ernährung mit möglichst wenig Zucker. Und auch Fruchtsäfte sind mit Vorsicht zu genießen.

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