Dezember

Fast schon ist das Jahr wieder um. Wahnsinn. Wirklich. Das gibts doch nicht. Unser Maikäfer wird schon 7 Monate und wir befinden uns mitten im Advent.

Im Dezember werde ich

hoffentlich ein paar besinnliche Momente erleben

Geheimnisse haben

endlich wieder in den richtigen Alltag einsteigen und im Kinderhaus kochen

mit dem Maikäfer zu zwei Arztterminen gehen (von einem werde ich euch dann berichten)

Geschenke machen und verpacken

Plätzchen backen

die Spielsachen im Wohnzimmer aussortieren, umräumen und Platz schaffen

ein neues Baby im Freundeskreis willkommen heißen. Wir sind ja schon soooo gespannt!

basteln

jemandem unter die Arme greifen

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Sicherheit im Auto – keine dicken Winterjacken

Dicke Winterjacken im Kindersitz können eine tödliche Gefahr für eure Kinder (und auch euch Erwachsene) darstellen. Das unten angezeigte Bild ist selbsterklärend, WARUM das so gefährlich ist. Deshalb, immer Jacke aus. Lieber eine dünne (Baumwollfleece)jacke anziehen oder eine Decke/Poncho etc. drüber.

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Quelle 

Und auch der ADAC hat das gleiche Urteil gefällt. Hier das Video dazu.

Liebste Stricksachen

Wer regelmäßig hier mitliest, weiß dass wir absolute Fans von Wollkleidung sind. Ich finde nichts wärmt besser, nichts sieht schöner aus. Deshalb liebe ich dieses eisige Wetter gerade, da kann ich meine Kinder schön dick in Wolle packen ;)

Leider kann ich (noch – die Sachen liegen endlich bereit und die Anfänge sind gemacht) nicht stricken. Aber ich habe das Glück viele liebe Freunde, Bekannte und Blogleser zu haben, die wissen wie sehr wir gestrickte Wollsachen lieben. Und schätzen. Und in Ehren halten und tragen und an Freunde weiterreichen die das ebenso wertschätzen.

Sei es Ramona von Jademond von der wir schon so einige Schätze erben durften oder der Oma meiner Kinder.

Und da gibt es noch zwei wunderbare Frauen die ihre Strickstücke sogar verkaufen. Die beiden möchte ich euch nicht vorenthalten.

Einmal ist da die allerliebste Martina – die übrigens auch einen tollen Blog schreibt. Guckt doch mal rüber. Ich muss gestehen, ich bin ein großer Fan. Von ihr und ihrer kleinen Tochter. Und natürlichen ihren Strickstücken von denen wir mittlerweile so einige besitzen.

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Und dann gibt es noch eine ganz liebe Freundin die so wunderschöne Halstücher für die Kinder gestrickt hat. Ich liebe gestrickte Halstücher. Ich glaub für mich selber brauche ich auch noch eines. Wenn ihr sie auch so schön findet, schreibt mir gerne, dann leite ich euch den Kontakt weiter.

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Das Herbstmädchen trägt sowieso immer eines, ich mag es nämlich nicht wenn ich so „nackert“ am Hals bin und das sollen meine Kinder auch nicht sein.

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Weihnachts, – und Winterbücher. Unsere Herzstücke

Wir sind richtige Leseratten. Ich erfreue mich über neue Bücher im Kinderzimmer oft mehr als das Herbstmädchen es tut. Obwohl sie es wirklich liebt, wenn wir stundenlang lesen. Oft setzt sie sich auch alleine mit einem Buch in ihr Spielhaus und blättert dort und erzählt dazu Geschichten. Ende November wird es dann auch Zeit die Weihnachtsbücher vorzukramen. So viele sind es noch nicht, ich denke das sammelt sich im Lauf der Jahre noch an.

Unsere liebsten Winterbücher sind eigentlich vier Klassiker:

Es klopft bei Wanja in der Nacht – Michels Tilde

Winter-Wimmelbuch – Sunsanne Rotraut

Winter – Eva-Maria Ott-Heidmann

Tomte Tummetott – Astrid Lindgren

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Astrid Lindgren geht sowieso immer und deshalb gibt es zum Nikolaus ein neues Weihnachtsbuch:

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Ich habe schon reingeschmökert und bin so verliebt.

Ach, es gibt wirklich ganz unglaublich viele, zauberhafte Weihnachtsbücher und ich bin gespannt welche in den nächsten Jahren noch bei uns einziehen werden.

Ökologisch leben – die Anfänge

Wie sind wir eigentlich zu unserem „Lebensstil“ gekommen? Diese Frage habe ich kürzlich gehört und fand sie so interessant, dass ich sie gerne aufgreifen möchte. Meine Familie lebte schon immer sehr naturverbunden. Ich wuchs am Lande auf, mit vielen Tieren und viel Grün um uns herum. Die Großeltern hatten in meinen Kinderjahren noch einen kleinen Bauernhof und mein Traum war immer, diesen später fortzuführen. Im Teenageralter schon war ich lieber mit meinen Hunden unterwegs statt auf Partys zu gehen. Das kam dann erst etwas später und von 18-24 in etwa sind meine „schwarzen Ökojahre“ ;) Danach zog ich wieder aufs Land und stellte nach und nach um. Ich war noch immer viel mit meinen Hunden unterwegs und schon alleine deshalb sehr naturverbunden und die meiste Zeit in der Natur unterwegs.

Ich lernte den Liebsten kennen und wir waren oft Wandern, mit dem Zelt unterwegs und ich habe angefangen mich mehr für Nahrung und gesundes Leben zu interessieren.

Und wie es oft so ist, man kommt von einem zum anderen. Angefangen habe ich kein Fleisch mehr zu essen und vorrangig Bio-Lebensmittel zu kaufen. Das natürlich alles nicht von jetzt auf gleich, sondern nach und nach. Immer mehr. Ich probierte neue Rezepte aus und begeisterte mich auch für die vegane Lebensweise. Dadurch lernte ich viele neue Lebensmittel kennen und wurde experimentierfreudig. Als nächsten habe ich dann alle Hygieneprodukte ausgetauscht, habe davon erfahren welch schädliche Substanzen in einem gewöhnlichem Shampoo enthalten sind und war schockiert. Darüber bin ich wohl zufällig gestolpert und habe mich dazu mehr und mehr eingelesen. Dieses Buch kann ich dazu wirklich empfehlen.

Danach haben wir Pläne geschmiedet: Unsere Holzhütte geplant. Erst aus optischen Gründen sollte es ein Holzhaus sein. Aber je mehr wir uns damit beschäftigt haben, desto mehr war vor allem mir klar, es MUSS ein Holzhaus sein. Aus ökologischen und gesundheitlichen Gründen. Und wenn ein eigenes Haus, dann auch einen kleinen Gemüsegarten. So war der Plan. Nun wohnen wir vier Jahre hier und haben einen eigenen Gemüseacker und bauen unsere Selbstversorgung immer weiter aus. Ihr seht – es wächst.

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Als ich das erste Mal schwanger war, habe ich mich natürlich mit noch viel mehr Themen in diesem Bereich befasst. Schadstoffe in Kinderkleidung, Stoffwindeln, Stillen und noch viel mehr. Mir wurde klar, je natürlicher – desto besser.

Was mir in vielen Bereichen die Augen öffnete waren die Filme von denen ich immer wieder berichte. Allen voran Plastic Planet, Taste the Waste, aber auch Filme wie Food Inc., 10 Milliarden, Tomorrow etc. Ich lese viel zu nachhaltigem Leben, Plastikfrei, natürliches Leben. Auf F*acebook gibt es dazu diverse Gruppen und nunja, wie schon beschrieben man kommt von einem Thema zum anderen.

Ich könnte euch noch Romane darüber schreiben, aber ich denke meinen Grundgedanken habt ihr verstanden. Man kann nicht von heute auf morgen alles umstellen und ökologisch Leben. Oft hängen ja noch andere Familienmitglieder dran, die auch noch überzeugt werden möchten. Schritt für Schritt.

Soviel kann ich sagen: Mein Leben ist so viel reicher geworden, seitdem wir „ökologisch“ Leben. Ich gehe mit offeneren Augen durchs Leben, bin hilfsbereiter geworden und erfreue mich wirklich an so vielen Kleinigkeiten.

Es ist gar nicht schwer so ein Leben zu führen. Steht hinter eurer Überzeugung und teilt sie mit denen die dafür ein offenes Ohr haben.

Vielleicht wollt ihr auch nochmal nachlesen wie wir uns Bio leisten können? Hier und hier.

Wie nachhaltig leben wir? Lest hier.

Bedürfnis… orientiert Teil 2

Im August habe ich euch erzählt, wie wir das mit der „Erziehung“ unserer Kinder halten. Damals hatte das Maikäferchen eine sehr schwere Phase die sich über WOCHEN hielt. Es war eine harte, anstrengende Zeit. Aber mit viel Liebe und dem Wissen dass es besser werden wird (und viel Schokolade) haben wir es überstanden. Ich bin so froh, dass wir in solchen Zeiten viel Hilfe haben und auf unser Gefühl hören dürfen. Die Bedürfnisse unserer Kinder über unsere stellen dürfen.  Das ist nicht selbstverständlich aber uns doch so sehr wichtig.

Das Herbstmädchen macht auch gerade eine kritische Phase durch. Abnabelung. Oder so. Jedenfalls tut sie sich unheimlich schwer sich von mir zu lösen. Letzte Woche fuhr sie an drei von fünf Tagen vom Kinderhaus wieder mit nach Hause. Sie weinte bitterlich und klammerte sich an mich. Wir haben eine Woche Kinderhauspause eingeschoben und es tat ihr so so gut. Obwohl ich weiß wie gerne sie – eigentlich – ins Kinderhaus geht und dass sie dort so viel Spaß hat, ist sie zuhause regelrecht aufgeblüht und hat sich stundenlang gespielt, mit mir gekuschelt und gelacht. Ohne Wutanfälle. Diese Tage waren anstrengend aber wunderschön und richtig erfüllend. Vermutlich für uns beide. Denn heute war mein Mädchen wieder im Kinderhaus. Glücklich. Die Verabschiedung war dennoch nicht ganz einfach aber dank einer tollen (!!!) Erzieherin im Endeffekt doch ganz easy.

Was ich auch hier wieder gemerkt habe, wie glücklich wir uns schätzen dürfen. Ja, wir haben das Glück dass sie zuhause bleiben darf, wenn das ihr Bedürfnis ist. Und ganz eindeutig das war es. Eine Woche Mama tanken und dann wieder mit voller Kraft in den schönen Kinderhaus-Alltag starten.

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Die Sache mit dem Sauerteig

Seit Jahren schon nehme ich mir vor, endlich einen Sauerteig anzusetzen und wieder all unser Brot selbst zu backen. Die Fahrten zum Bäcker häufen sich und eigentlich habe ich darauf gar keine Lust. Auch wenn es dort zum Glück Bio-Backwaren gibt.

Jedenfalls habe ich verschiedene Youtube-Tutorials geguckt, denn gelesen konnte ich mir das ganze immer so schwer vorstellen, bzw war der Überzeugung es ist waaahnsinnig kompliziert. Eigentlich nicht. Man braucht lediglich Zeit. Viel davon. Und ein bisschen Planung. Das habe ich mittlerweile gelernt. Denn es hilft nix, wenn ich alles vorbereite und 12 Stunden gehen lasse und dann mit den Kindern weg muss. Dann war die Arbeit umsonst.

Ich glaube es macht Sinn, einen Backtag alle 14 Tage oder 1x monatlich einzulegen und dann gleich mehr Brote auf Vorrat zu backen.

Der Sauerteig ging aber prima auf – da kann ich mich nicht beschweren. Was dann nicht geklappt hat war das Brot backen. Entweder die falschen Rezepte oder ein blödes Timing. Aber ich gebe nicht auf. Ich freue mich über getestete Rezepte (von euch) oder sonstige Tipps zum Thema Brot backen mit Sauerteig. Gerne her damit!

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Tag 2

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Tag 3

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Mobilität

Ach, der kleine Maikäfer. Der robbt sich hier durch die Gegend und will am Liebsten die Spielsachen vom Herbstmädchen zerlegen. Alles mit Reifen und Knöpfen findet er wahnsinnig interessant und begutachtet das ganz genau. Dreht Fahrzeuge um und die Räder vorsichtig hin und her. Ganz angestrengt und aufmerksam. Wirklich sehr schön zu beobachten. (Ach und weil auch Blogger nur normale Menschen mit normalem Haushalt sind – ein bisschen Real Life in Form von absoluten Chaos und dicken Staubschichten…)

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Wildsträucherhecke Teil 1

Wir haben es endlich geschafft und einen Teil der Wildsträucherhecke angelegt. Später soll sie mal dreireihig werden und unser Grundstück an der Ostseite abschirmen (gegen Wind und Pestizid-Wolken der Nachbarfelder). Eine Reihe haben wir jetzt gepflanzt. Im Frühjahr geht es weiter.

Wichtig bei der Auswahl der Sträucher war uns:

einheimisch 

nützlich (Nahrung und Schutz) für Bienen, Insekten und andere Nützlinge wie Vögel, Igel etc

stellenweise nicht zu hoch, aber buschig

und evtl. sogar für uns nutzbar (Wildobst)

Eingezogen sind also jetzt: Weide, zweimal Kartoffelrose, Heckenkirsche, Sanddorn (männlich und weiblich), Goldjohannisbeere, Kornelkirsche, Liguster, Holunder und Zierquitte. Ich freue mich schon wenn es im Frühjahr weiter geht.

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Spätherbstschätze

Hui, in einer Woche ist echt schon Advent? Unglaublich. Also, noch ein paar Herbstschätze, bevor der Winter Einzug hält. Heute habe ich im Garten schon zwanzig Blaumeisen gezählt die sich an unseren stehen gebliebenen Sträuchern bedient haben. Wirklich eine Schau das zu Beobachten.

Seit gestern ist leider auch fix, es gibt eine bayernweite Stallpflicht für Geflügel. Das heißt, wir sind auf der Suche nach einer (einigermaßen artgerechten) Möglichkeit unsere Enten über den Winter unterzubringen. Echt ärgerlich. Wir werden also heute Nachmittag erstmal am Hof aus/umräumen.

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  • buntes, warmes Maikäferches
  • Lieblingsbücher für grauen Novembertage
  • Draußenzeit ist trotzdem schön
  • Mobil

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  • Erdmiete mit dem Rest (und leider eingewanderten Schnecken..)
  • glücklicher Zwerg bei der ersten Mini-Testfahrt im Wagen